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Moosburg (Upper Bavaria)
 Мосбург-ан-дер-Изар (нем. Moosburg an der Isar) — город в Германии, в земле Бавария.  Подчинён административному округу Верхняя Бавария. Входит в состав района Фрайзинг. Население составляет 17 554 человека (на 31 декабря 2010 года). Занимает площадь 43,86 км². Официальный код — 09 1 78 143.
Moosburg an der Isar (amtlich: Moosburg a.d. Isar) ist die älteste Stadt im oberbayerischen Landkreis Freising. Sie liegt 45 Kilometer nordöstlich von München auf halber Strecke zwischen der Großen Kreisstadt Freising und der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut in einer Art Insellage zwischen der Isar und deren Nebenfluss Amper. Moosburg erhielt im Jahre 1331 – noch vor Freising (1359) – das Stadtrecht. Heute ist es ein Mittelzentrum in der Region München.  Der internationale Flughafen München „Franz Josef Strauß“ ist 15 Kilometer entfernt und über die Autobahnausfahrt Moosburg-Süd an der A 92 zu erreichen. Als Regionalexpress-Haltepunkt im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) ist die Stadt ein beliebter Wohnort für 4.755[2] Pendler nach München, Freising, Landshut und zum Flughafen. Andererseits ist die Stadt als Standort verschiedener Industriebetriebe aber auch das Ziel von 3.108[2] Pendlern aus dem Umland und hat selbst 1.718 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Es gibt in der Stadt neben chemischer, elektrotechnischer und der Nahrungsmittelindustrie auch eine Maschinenfabrik.  Inhaltsverzeichnis      1 Geografie         1.1 Stadtteile         1.2 Nachbarorte         1.3 Mittelzentrum         1.4 Naturschutzgebiete     2 Geschichte         2.1 Frühmittelalter         2.2 Hochmittelalter         2.3 Spätmittelalter         2.4 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart         2.5 Eingemeindungen         2.6 Einwohnerentwicklung     3 Wappen     4 Kultur und Sehenswürdigkeiten         4.1 Bauwerke         4.2 Gedenkstätten         4.3 Veranstaltungen     5 Politik         5.1 Stadtrat         5.2 Bürgermeister         5.3 Erste Bürgermeister seit 1933         5.4 Partnerstädte         5.5 Ehrenbürger     6 Infrastruktur         6.1 Öffentliche Einrichtungen und Freizeit             6.1.1 Ämter und Behörden             6.1.2 Schulen             6.1.3 Freizeit und Sportanlagen         6.2 Wirtschaft         6.3 Verkehrsanbindung             6.3.1 Bahn             6.3.2 ÖPNV             6.3.3 Straße             6.3.4 Flughafen     7 Persönlichkeiten     8 Quellen         8.1 Literatur         8.2 Einzelnachweise         8.3 Weblinks  Geografie  Moosburg liegt am nordöstlichsten Ende der Münchner Schotterebene am Übergang zum Donau-Isar-Hügelland sowie zum Isar-Inn-Hügelland. Während das alte Stadtzentrum sowie weitere Teile der Stadt auf einem tertiären Höhenzug zwischen der Isar und der nördlich der Stadt einmündenden Amper liegen, wird das restliche Stadtgebiet durch die Auwälder der beiden Flüsse begrenzt; so gibt es im Süden des Stadtgebietes das Naturschutzgebiet Isarauen zwischen Hangenham und Moosburg. Auch sonst ist das Stadtgebiet durch eine Vielzahl von Flüssen, Bächen und Kanälen geprägt. So fließen neben Isar und Amper auch die Sempt und der Mittlere-Isar-Kanal direkt an Moosburg vorbei. Hier befinden sich die Uppenbornwerke der Stadtwerke München. Die Speicherseen dieser Anlage bilden die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen. Stadtteile  Das Kerngebiet der Stadt zwischen Isar und Amper gliedert sich in die Stadtteile Altstadt, Michaelivorstadt, Bonau, Westerberg und seit 1945 Neustadt. Zum Stadtgebiet gehören auch die eingegliederten Orte Thonstetten mit Grünseiboldsdorf und Moosham, Niederambach mit Oberambach, Feldkirchen und Kirchamper und Pfrombach mit Aich, welche zum Teil schon mitten im tertiären Hügelland liegen, so dass sich das Stadtgebiet von 14 auf über 43 km² vergrößerte.  Es gibt 25 Stadtteile: Aich, Berg, Eck, Feldkirchen, Fürnsbach, Grünseiboldsdorf, Kirchamper, Moos, Moosburg an der Isar, Moosham, Murr, Neumühl, Niederambach, Oberambach, Oberpolln, Oberreit, Pfrombach, Pfrombeck, Pillhofen, Sempt, Stießberg, Thonstetten, Troll, Unterreit und Weiglschwaig. Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet Pfrombachs entstand zudem unmittelbar in Stadtnähe das Gewerbe- und Industriegebiet Degernpoint als neuer Stadtteil. Auch die Siedlung Uppenbornstraße gehört zum Stadtgebiet. Nachbarorte  Die Stadt Moosburg an der Isar befindet sich in unmittelbarer Grenzlage zwischen Nieder- und Oberbayern, den Landkreisen Freising, Erding und Landshut. Im Norden und Nordosten wird das Stadtgebiet von der Gemeinde Wang umschlossen. Im Osten grenzen die im Landkreis Landshut (Niederbayern) gelegenen Gemeinden Eching und Buch am Erlbach an. Im Süden die im Landkreis Erding gelegene Gemeinden Langenpreising und Berglern. Im Westen schließlich noch die im Landkreis Freising gelegenen Gemeinden Langenbach und Haag an der Amper. Mittelzentrum  Moosburg an der Isar ist als im Landesentwicklungsprogramm ausgewiesenes Mittelzentrum laut dortiger Festlegung der zentrale Ort für die Umlandgemeinden Hörgertshausen, Gammelsdorf, Nandlstadt, Mauern, Wang und Langenpreising, also für insgesamt 33.646 Einwohner. Darüber hinaus ist es dies auch wegen der zentralen Einrichtungen wie der Schulen, der vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und nicht zuletzt wegen der kurzen Entfernungen und der hervorragenden Straßenanbindungen für weitere 31.698 Einwohner der Gemeinden Bruckberg, Buch am Erlbach und Vilsheim im Landkreis Landshut, Kirchberg, Wartenberg, Fraunberg und Berglern im Landkreis Erding sowie Langenbach, Haag an der Amper und Attenkirchen im Landkreis Freising. Naturschutzgebiete      Terrasse bei Niederhummel (Geotop-Nummer 178A001)     Naturschutzgebiet Isarauen zwischen Hangenham und Moosburg (NSG-00246.01)  Geschichte Moosburg im Jahre 1644 Das Moosburger Rathaus  Die historische Altstadt liegt auf einer Landzunge, die von zwei in diesem Bereich fast parallel verlaufenden Flüssen – der Amper und der Isar – gebildet wird. Unmittelbar nordnordöstlich von Moosburg mündet die Amper in die zur Donau fließende Isar. Beide Flüsse waren über Jahrtausende wichtige natürliche Handelswege. Der natürliche Schutz, den die Flüsse mit ihren einst wesentlich größeren Auen bildeten, wurde durch den Moosburger Siedlungshügel verstärkt, auf dem sich die spätere Stadt entwickelte. Funde aus der Altstadt bezeugen die Anwesenheit von Menschen in vor- und frühgeschichtlicher Zeit. Auch aus dem Umland sind etliche, teils größere Gebiete mit vorgeschichtlichen Siedlungsspuren bekannt, die von der Jungsteinzeit bis in die keltische Latènezeit reichen. In römischer Zeit war das Gebiet ländlich geprägt, Siedlungsspuren, insbesondere mittelkaiserzeitliche Brandgräberfelder und eine mutmaßliche Villa Rustica, fanden sich unter anderem nördlich, westlich und südwestlich der modernen Stadt. Grabungen im Stadtgebiet haben die frühe Bedeutung der Moosburger Region bestätigt. Besonders südlich der Isar konnten durch Grabungsbefunde und Luftbildarchäologie Reste eines umfangreichen römischen Straßennetzes gesichert werden. Hier verlief entlang der Isar eine Straße von der Donau zur überregional bedeutenden Handelsstraße zwischen Salzburg und Augsburg. Frühmittelalter  Die Klostersiedlung „Mosabyrga” wurde um 770 erstmals urkundlich erwähnt. Die Mönche Albin und Rhenobot brachten um 800 die Reliquien des heiligen Kastulus nach Moosburg. 895 gelangte das bisherige Reichskloster in den Besitz des Bistums Freising. Hochmittelalter  1021 wurde das Benediktinerkloster aufgelöst und ein Chorherrenstift gegründet. Ein Großbrand vernichtete 1207 das gräfliche Schloss und große Teile des Münsters. Das Kastulusmünster wurde 1212 geweiht. 1281 erlosch das Grafengeschlecht der Moosburger. Spätmittelalter  Im Jahre 1331 erhielt Moosburg das Stadtrecht. 1403 war Baubeginn für Stadtmauer und Stadttore. 1599 wurde das Moosburger Chorherrenstift an die Landshuter Martinskirche verlegt. Am 26. April 1632 wurde Moosburg im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden erobert und 1634 geplündert. 1702 wurde fast die Hälfte der Stadt durch einen Großbrand zerstört, ein erneutes Feuer suchte die Stadt 1865 heim. 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart Ansicht Mitte des 19. Jahrhunderts.  Nach der Säkularisation der Klöster wurde Moosburg 1803 zum Sitz eines Landgerichts und damit ein selbstständiger Verwaltungsbezirk im damaligen Isarkreis, der später zum Regierungsbezirk Oberbayern wurde. Das Landgericht Moosburg umfasste das Gebiet des heutigen nördlichen Landkreises Freising und die angrenzenden Gemeinden von Schweitenkirchen über Wolnzach und Obersüßbach bis Bruckberg. 1858 wurde Moosburg durch die Eröffnung der Eisenbahnstrecke München-Landshut an das Eisenbahnnetz angeschlossen. 1862 erfolgte der Zusammschluss mit dem Landgerichtsbezirk Kranzberg zum neu gebildeten Bezirksamt Freising (1939 umbenannt in Landkreis Freising). 1867 bis 1899 erfolgte der Abbruch der drei mittelalterlichen Stadttore. 1906 kam es zur Gründung des Tonwerks Moosburg, des Vorläufers der Süd-Chemie (jetzt „Clariant“).  Im September 1939, kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, wurde im Norden Moosburgs das Kriegsgefangenenlager STALAG VII A errichtet, das 1945 von US-amerikanischen Truppen befreit wurde. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs waren dort und in seinen Nebenlagern 80.000 Kriegsgefangene vieler Nationalitäten interniert, es gilt deshalb als größtes Kriegsgefangenenlager innerhalb Deutschlands. Nach Kriegsende wurde dort ein US-Zivilisten-Internierungslager für Deutsche eingerichtet, die für ihre Tätigkeit während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zur Rechenschaft gezogen werden sollten.[3] Ab 1948 entstand auf dem Gelände der Moosburger Stadtteil Neustadt, der zunächst überwiegend von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen besiedelt war. 1949 wurde der Neubau der 1945 von der Waffen-SS gesprengten Isarbrücke fertiggestellt.  1965 erhielt die Stadt den heutigen Namen „Moosburg an der Isar”. 1971 wurde vom damaligen Stadtrat im Rahmen der Gebietsreform in Bayern entschieden, auch weiterhin im Landkreis Freising und damit in Oberbayern zu verbleiben und nicht – wie das benachbarte Bruckberg – nach Niederbayern zu wechseln. 2002 erfolgte die Schließung des Kreiskrankenhauses Moosburg, 2006 die der Moosburger Zweigstelle des Amtsgerichts Freising.  Im Jahr 2010 wurde in Moosburg erstmals ein Festspiel aufgeführt („Die verbotene Stadt“), welches unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten stand und sich mit der Geschichte der historisch bedeutsamen Stadt auseinandersetzte.[4] Eingemeindungen  Am 1. April 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Thonstetten (mit Grünseiboldsdorf und Moosham) eingegliedert.[5] Am 1. Januar 1976 kam Niederambach (mit Oberambach, Feldkirchen und Kirchamper) hinzu.[6] Pfrombach (mit Aich) folgte am 1. Januar 1978. Die Siedlung Uppenbornstraße der Gemeinde Wang, vorher zur aufgelösten Gemeinde Volkmannsdorferau gehörend, rundete die Reihe der Eingliederungen am 1. Mai 1978 ab.[7] Einwohnerentwicklung  Die Bevölkerung von Moosburg (frühere Zahlen zur Vergleichbarkeit auf die heutigen Stadtgrenzen umgerechnet) hat sich seit der ersten Volkszählung von 1840 wie folgt entwickelt: Jahr  Einwohner (V) 1840  2.643 (V) 1871  3.459 (V) 1900  3.970 (V) 1925  5.093   Jahr  Einwohner (V) 1939  6.169 (V) 1950  10.023 (V) 1961  11.310 (V) 1970  13.050   Jahr  Einwohner 1980  13.236 (V) 1987  14.251 1990  15.243 2000  16.607   Jahr  Einwohner 2005  17.276 2006  17.284 2007  17.492 2008  17.430   Jahr  Einwohner 2009  17.487 2010  17.554 2011  17.696 Juli 2014  18.111  (jeweils zum 31. Dezember[2] / (V): Tag der Volkszählung)  Durch Ausweisung zweier Baugebiete (Am Mühlbachbogen Nord, Alte Thalbacher Str. I und II) ist ab 2010 ein deutlicher Einwohnerzuwachs zu verzeichnen. Nach Fertigstellung der Westumfahrung (F15 neu) ist die großzügige Ausweisung neuer Baugebiete (Moosburg-West) erfolgt, wodurch die Einwohnerzahl in den kommenden 10 Jahren nach Prognosen nochmals um mehr als 5000 Neubürger zunehmen wird. Wappen Ursulakapelle  Das Moosburger Wappen zeigt geteilt von Silber und Rot oben zwei rote Rosen, unten eine silberne. Ursprünglich geht das Wappen auf die Grafen von Moosburg zurück, welche bis 1281 in Moosburg lebten. Nach Aussterben des Grafenhauses konnte die Stadt die drei Rosen für sich beanspruchen. Die älteste Abbildung des Wappens ist in der Ursulakapelle im Kastulusmünster zu sehen. Dort ziert es das Deckenfresko der ehemaligen Grabgelege der Grafen. Hier ist jedoch die Farbgebung umgekehrt. Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke Auf dem Plan: St. Johannes und Kastulusmünster Kastulusmünster: Innenraum  Das auf einer Anhöhe befindliche Stadtzentrum wird überragt von den Türmen des Kastulusmünsters und der Johanneskirche. Da beide Kirchtürme mit jeweils 50 Meter die gleiche Höhe aufweisen, äußerlich sehr ähnlich gestaltet wurden und beide Kirchen sehr eng zusammenstehen, hat man aus Richtung der Domstadt Freising kommend den Eindruck, dass auch die Stadt Moosburg an der Isar einen eigenen Dom mit zwei Türmen besitzt.      Kastulusmünster (Anfang des 19. Jahrhunderts berühmte Wallfahrtskirche): Einen besonderen Bekanntheitsgrad hat der im Jahre 1514 von dem Landshuter Bildhauer Hans Leinberger geschnitzte Hochaltar im Kastulusmünster. Diesen Altar zieren folgende Figuren: in der Mitte die Hl. Maria mit Kind, eingeschlossen vom Hl. Kastulus und vom Hl. Heinrich. Hinter dem Altarkreuz ist der Kastulusschrein zu sehen. Ein Großteil der Gebeine des Hl. Kastulus, die ursprünglich von Albin und Rhenobot nach Moosburg gebracht wurden, befinden sich heute in der Landshuter Martinskirche.     Johanniskirche: aus dem 15. Jh. Vom Altar von Hans Leinberger sind lediglich zwei Flügelreliefs erhalten, die sich in Museen befinden. 1980 wurden beim rechten Seitenportal mehrere Grabsteine und Fresken entdeckt. Der Turm der Johanniskirche diente lange Zeit als Stadtturm, in dem sich die Wohnung des Türmers befand. Deswegen befindet sich der Turm der Johanniskirche, im Gegensatz zum Turm des Kastulusmünsters, im Besitz der Stadt.[8]     Friedhofskirche St. Michael: Im 13. Jh erbaut. Teils gotisch, aber auch barocke Elemente     Piuskirche: Im Gebiet des ehemaligen Strafgefangenenlagers, vor allem für die Heimatvertriebenen. Finanziert wurde sie unter anderem durch eine große Spende von Papst Pius XII. Geplant von Architekt Friedrich Haindl, 1950 eingeweiht. Direkt neben der Kirche steht der Franzosenbrunnen, der 1942 von einem französischen Kriegsgefangenen im Stalag VII A gestaltet wurde und auf dem die vier größten französischen Flüsse dargestellt sind; er wurde 1963 hier aufgestellt.     Filialkirche St. Valentin (Thonstetten)     Heimatmuseum am Kastulusplatz in alter Klosterschule (Vor- und Frühgeschichte, Stadtgeschichte, Handwerk, Landwirtschaft, Volkskunst)  Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Moosburg an der Isar Gedenkstätten      Gedenkstätte Oberreit, ein Holzkreuz erinnert an die hier zunächst bestatteten Toten des Kriegsgefangenenlagers     Gedenkstein mit Brunnen: Nördlich des Stadtgebietes wurde 1939 das Kriegsgefangenen-Stammlager VII A der Wehrmacht errichtet. Heute durch den Stadtteil Neustadt überbaut. Ein Gedenkbrunnen des französischen Bildhauers Antoniucci Volti erinnert seit 1963 an das Stalag VII A.[9]  Veranstaltungen  Seit 2013 findet im Aquapark das Utopia Island Festival statt. Politik Stadtrat  Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Stadtrat: Partei / Wählergruppe  2002  2008  2014 CSU  9  10  7 SPD  6  5  3 Grüne  2  3  4 Freie Wähler  5  6  5 Unabhängige Moosburger Bürger  2  -  3 ÖDP  -  -  1 Die Linke  -  -  1 Gesamt  24  24  24  Nach Prozenten wurde folgendermaßen abgestimmt: Partei / Wählergruppe  2002  2008  2014 CSU  37,8  41,2  29,2 SPD  25,1  19,3  12,5 Grüne  9,3  14,4  16,7 Freie Wähler  19,5  25,0  20,8 Unabhängige Moosburger Bürger  8,3  -  12,5 ÖDP  -  -  4,2 Die Linke  -  -  4,2 Gesamt  100  100  100 Bürgermeister  Als erste Bürgermeisterin wurde Anita Meinelt von der CSU in der Stichwahl mit 55,8 % in ihrem Amt bestätigt, dass sie seit 2002 ausübt. Zweiter Bürgermeister ist Josef Dollinger von den Freien Wähler, Dritter Bürgermeister ist Dr. Michael Stanglmeier von den Grünen. Erste Bürgermeister seit 1933 Name  von  bis  Partei Hermann Müller  1933  29. April 1945   Max Fertl  09.05.1945  13. August 1945   Richard Braun  13.08.1945  30. April 1956  CSU Josef Erber  01.05.1956  19. Juli 1965  SPD Oscar Hertel  01.10.1965  30. April 1978  SPD Herbert Franz  01.05.1978  30. April 1984  CSU Anton Neumeier  01.05.1984  30. April 2002  SPD Anita Meinelt  01.05.2002   CSU Partnerstädte  Die Stadt Moosburg an der Isar verbinden drei Städtepartnerschaften und zwei Städtepatenschaften mit anderen Städten. Dies sind:  Städtepartnerschaften      Frankreich seit 29. September 1973: Bry-sur-Marne, Frankreich     Vereinigte Staaten seit 18. Juli 1981: Rochester, USA     Österreich seit 15. Juli 1991: Moosburg, Österreich  Städtepatenschaften      Tschechien seit 8. April 1968: Kynšperk nad Ohří (Königsberg an der Eger), Tschechien     Serbien seit 9. Juli 1973: Odžaci (Hodschag), Serbien  Ehrenbürger  siehe: Liste der Ehrenbürger von Moosburg an der Isar Infrastruktur Öffentliche Einrichtungen und Freizeit Ämter und Behörden      Stadtverwaltung     Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding, Dienststelle Moosburg     Polizeiinspektion  Schulen  In Moosburg befinden sich insgesamt acht Bildungseinrichtungen.  Die Mehrzahl der Schüler kommt dabei aus umliegenden Gemeinden der Landkreise Freising, Erding und Landshut, so dass die Stadt das Bildungszentrum einer landkreisübergreifenden kleinen Region darstellt.  In letzter Zeit gab es bei den Moosburger Schulen wegen zunehmender Schülerzahlen, insbesondere durch die neuen Schulsysteme (R6 und G8), immer mehr Raumprobleme. Die Lösungen hierzu wurden unterschiedlich gehandhabt. Am Gymnasium wurde der lang umstrittene dreigeschossige Erweiterungsbau errichtet und zum Schuljahr 2007/08 eröffnet. Das von der Stadt Moosburg an der Isar an den Landkreis Freising verkaufte, direkt neben der Realschule liegende Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule wurde für die Realschule renoviert, umgebaut und im September 2007 bezogen. Auch die Mittelschule wurde durch einen Neubau erweitert.  Nachfolgend findet sich eine Auflistung der Schulen in Moosburg.  Volksschulen      Theresia-Gerhardinger-Grundschule (Nord)     Anton-Vitzthum-Grundschule [2]     Georg-Hummel-Mittelschule  weiterführende Schulen      Kastulus-Realschule Moosburg     Karl-Ritter-von-Frisch-Gymnasium[10]  weitere Schulen      Volkshochschule Moosburg     Evangelisches Erwachsenenbildungswerk  Freizeit und Sportanlagen      Freibad     Hallenbad     Eisstadion (Sparkassen-Arena, überdacht)     DAV Kletteranlage     Skateanlage     Kegelhalle     Jugendzentrum     Tennishalle mit Tennisplätzen (TC Moosburg)     Fußballanlage Bonau (Zusammenschluss zum FCM aus den Vereinen Real Bonau und SpVgg)     Fußballanlage Neustadt (TSV Moosburg Neustadt)     Fahrrad-Tricks Gelände und Bolzplatz     Zwei Dreifach-Turnhallen (Albinstraße und Realschule) sowie Zweifachturnhalle (Gymnasium), Stadthallen-Turnhalle und die SGM-Turnhalle neben dem Eisstadion  Wirtschaft  In Moosburg sind einige größere Industriebetriebe ansässig, die teilweise von internationaler Bedeutung sind. Nachfolgend eine nicht abschließende Auflistung der ansässigen Unternehmen und Betriebe:      Jungheinrich AG: Größtes Produktionswerk des Gabelstaplerherstellers mit Zentrale in Hamburg (ehem. Steinbock)     Hofmeister Käserei: Stammsitz in Heising, Allgäu, Produktion von Hartkäse Original Illertaler Emmentaler, Milchpulver und Schmelzkäse     Driescher: Hochspannungs- und Hochstromanlagen     Süd-Chemie (jetzt „Clariant“): Tonerden, Katalysatoren für die Prozessindustrie, Zusätze für Farben (Anti-Tropf), Katzenstreu     Heinz: Entsorgung, Kühlhaus und Logistik     CitrinSolar: Thermische Solaranlagen, Haus- u. Wärmetechnik     M-SYSTEM Elektronik GmbH: Fertigung von Elektronik-Produkten     BayWa AG, Standort Moosburg an der Isar  Verkehrsanbindung Bahn Donau-Isar-Express (DB-Baureihe 440)  Die Stadt Moosburg an der Isar durchläuft seit 1858 die Hauptbahn München-Landshut-Regensburg. Diese Strecke ist seit dem 25. November 1891 zweigleisig und wird bereits seit dem 3. Oktober 1925 elektrisch betrieben. Werktags halten am Bahnhof 82 (2009: 66) Regionalexpresszüge und Regionalbahnen nach München, Landshut, Regensburg, Nürnberg und Passau, am Samstag 66 und Sonntag 63 (2009: 48) Züge. Die Fahrzeit bis München Hbf. beträgt mit dem Regionalexpress nur 32 bis 34 Minuten und liegt damit sogar unter entsprechenden Werten einiger S-Bahnhöfe an den Außenästen. Mehr als 5.000 Reisende frequentieren den Bahnhof täglich, der damit der meistgenutzte Durchgangsbahnhof (außerhalb der S-Bahngebiete) ganz Bayerns ist. Am 28. Oktober 2007 wurde das Elektronische Stellwerk Moosburg in Betrieb genommen, welches (ferngesteuert aus der Betriebszentrale München) für den Bereich Landshut – Marzling die Betriebsabwicklung von 28 km Strecke, 2 Bahnhöfen und 18 verbliebenen Bahnübergängen übernimmt.  Im Dezember 2009 wurde das Zugangebot im Rahmen der Ausschreibung durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft insbesondere mit der Einführung des Donau-Isar-Express in der Relation München – Landshut – Passau neu geordnet. Es halten seitdem 24 % mehr Züge, also mindestens im Stundentakt.  Auch wird seit längerem darüber nachgedacht, die Münchner S-Bahn bis Moosburg an der Isar fahren zu lassen. (siehe: S-Bahn München unter „Planungen zum weiteren Ausbau” ). Hierfür haben zunächst die Zwischenhalte Marzling (2007) und Langenbach (2010) neue Bahnsteige und Zugangsanlagen erhalten. Während die Reisezeit der verlängerten S1 mit 56 Minuten zwar immer noch die 68 Minuten einer S-Bahnfahrt von München nach Altomünster unterbieten würde, wäre sie dennoch deutlich länger als die heutige Reisezeit mit dem Regionalexpress. Somit erscheint eine Verlängerung nur in Zusammenhang mit dem geplanten Express-S-Bahn-System sinnvoll, das durch den zweiten Münchner S-Bahn-Tunnel eingeführt werden soll und somit die Reisezeit der dann im Halbstundentakt verkehrenden S-Bahnen auf nur mehr 44 Minuten verkürzt. Im Vorlaufbetrieb verkehrt seit Dezember 2009 eine Regionalbahn meist im Zweistundentakt zwischen Freising und Landshut mit S-Bahn-ähnlichen Triebzügen der Baureihe 425. ÖPNV  Es gibt einen Stadtbus innerhalb der Stadt Moosburg. Darüber hinaus gibt es Regionalbusse des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV), u.a. die Linien 683 (Hörgertshausen-Mauern-Rudelzhausen) und 501 (Langenpreising-Wartenberg-Erding). Straße  Moosburg ist überregional durch die Bundesautobahn 92 mit 2 Ausfahrten Nord und Süd angebunden. Im Stadtgebiet schneiden sich außerdem die Bundesstraße 11 sowie die Staatsstraßen 2054 (Zolling – Geisenhausen), 2085 (Mainburg – Langenpreising) und 2331 (nach Erding). B11-Kreuzung in Moosburg  Von Juli 2005 bis Ende 2007 wurde nach 80-jähriger Planung für über 14 Mio. € der von täglich über 14.000 Kfz und 173 Zügen befahrene, im Bereich von 7 zusammenführenden Straßenästen liegende Bahnübergang der St 2085 durch einen mit Rampenbauwerken 250 m langen Straßentunnel ersetzt. Die Eröffnung war stadtauswärts am 7. September 2007, stadteinwärts am 13. Oktober 2007. Gleichzeitig wurde eine neue, verkehrsabhängig geschaltete Ampelanlage im großzügig gestalteten Einmündungsbereich der Industriestraße und der St. 2085 in Betrieb genommen. Da die Verkehrsführung im Innenstadtbereich, wie auch bereits mit Fertigstellung der Südumfahrung im Zuge der B11 im Jahre 1965 dabei jedoch weiterhin unverändert blieb und eine Ortsumgehung bislang fehlt, ist das historisch enge Stadtzentrum mit über 23.000 Fahrzeugen am Tag übermäßig stark verkehrsbelastet.  Von Ende Juni bis 10. September 2008 wurde zumindest als erste Maßnahme zum Bau der stark entlastend wirkenden Westumfahrung (Kreisstraße FS 15) an der unfallträchtigen Einfahrt West der Bundesstraße 11 mit der Staatsstraße 2054 ein Kreisverkehr errichtet.  Am 28. Juli 2008 beschloss der Stadtrat nach 20-jähriger Diskussion, die Vorfahrt an zwei Einmündungen der Stadion-, Westerberg- (St 2054) und Münchener Straße (St 2085) ändern zu lassen, damit zumindest eine Teilentlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr erreicht wird. Der dafür notwendige Umbau beider Einmündungen kann durch das Staatliche Bauamt Freising allerdings erst nach Fertigstellung der Westumfahrung erfolgen. Die Westumfahrung führt vom Kreisverkehr der Bundesstraße 11 bei Strecken-km 56,16 über die Bahnstrecke München–Regensburg, in einem großzügigen Bogen, der die bestehende Wohnbebauung vom Lärm entlasten soll, zur St 2054, die mit einem Kreisverkehr gekreuzt wird. Der zweite Bauabschnitt verlief an der Amper entlang bis kurz vor der Amperbrücke die St 2085 erreicht wird, die ebenfalls mit einem Kreisverkehr angeschlossen ist. Der zugehörige Bebauungsplan wurde am 1. August 2009 in Kraft gesetzt.[11] Die Eröffnung der schnellen Anbindung der Hallertau an die B11 erfolgte am 28. November 2012. Flughafen Vorfeld Terminal 1 I.JPG  Das nur 17 km südwestlich gelegene internationale Luftverkehrsdrehkreuz Flughafen München ist mit dem Auto in etwa 20 Minuten und mit Bahn und Flughafenbus 635 (Umsteigen in Freising) in etwa 45 bis 50 Minuten zu erreichen. Seit 2006 wird vom Freistaat Bayern mit der „Neufahrner Gegenkurve” eine mit nur 20 Minuten Fahrzeit direkte Bahnanbindung des Flughafens über Freising mit Fertigstellung im Jahr 2016 geplant. Dann soll neben einem Flughafenexpress ab Regensburg auch die ab Landshut verkehrende Regionalbahn über Moosburg und Freising zum Flughafen fahren. Das Planfeststellungsverfahren hierzu wurde im März 2010 beantragt. Persönlichkeiten      Berthold von Moosburg (Bischof) († nach 1106), Gegenerzbischof der Erzdiözese Salzburg     Berthold von Moosburg (Dominikaner) († nach 20. April 1361), Dominikaner, Philosoph der Scholastik     Theodor Grünberger (1756–1820), Komponist, Augustinermönch und Priester     Georg Hummel (1856–1902), Unternehmer, Erfinder des Gleichstromzählers     Franz Dietl (* 20. März 1934), Weihbischof der Erzdiözese München und Freising     Franz Josef Heigl (* 24. April 1943), Jurist, Präsident des Sächsischen Rechnungshofs     Franz J. Bauer (* 27. März 1952 in Moosburg), Historiker     Isolde Ohlbaum (* 1953), Fotografin     Birgit Rockmeier (* 29. November 1973), Leichtathletin und Olympiateilnehmerin     Gabi Rockmeier (* 29. November 1973), Leichtathletin und Olympiateilnehmerin     Alvin Baskoc (* 8. Oktober 1990), Oberliga-Ringer     Hermann Scherer (* 28. März 1964), Buchautor und Redner 
Münchenerstrasse during the NSDAP era
Stalag VII
In September 1939, a prisoner of war camp Stalag VII-A was built to accommodate 10,000. By early 1945, the number of registered prisoners had grown to more than 80,000 - many working in regional industries and farms. It is likely that the presence of this camp close to the town centre spared it from large-scale bombing.  After the liberation of the camp by the Americans at the end of April 1945, it was turned into Civilian Internment Camp #6 for 12,000 German men and women suspected of criminal activity for the Nazi regime. The camp was released by the Americans in 1948 and served to house German refugees exiled from eastern areas. It became a new part of the town, named Moosburg-Neustadt.


The entrance to the camp, and the town itself shown in the background
Moosburg Stammlager VIIA, 1945. Pictures from Edward J. Paluch 780 Bomb Squadron. From Fall 1944- Feb 1945 interned in Stalag Luft III. This town about 20km from where I live was the site of Stalag VII A, a POW camp covering an area of 85 acres which also served also as a transit camp through which prisoners, including officers, were processed on their way to another camp. At some time during the war prisoners from every nation fighting against Germany passed through it. By the time it had been liberated on April 29 1945, there were 130,000 prisoners from at least 26 nations on the camp roster. It was thus the largest prisoner of war camp in Germany.
Moosburg an der Isar (eller Moosburg a.d.Isar) er den ældste by i Landkreis Freising Regierungsbezirk Oberbayern i den tyske delstat Bayern. Den ligger 45 km nordøst for München halvejs mellem Freising Landshut i Niederbayern, omkranset af floderne Isar og Amper. Den internationale Flughafen München Franz Josef Strauß er kun 15 km væk og nåes let ad motorvej A92 der passerer byen.  Geografisk er byen præget af de mange bække, floder og kanaler i området. Ud over Amper munder også floderne Sempt, Strogen og Dorfen ud i Isar.
 
Moosburg concentration camp warden from the video game Death to Spies: Moment of Truth, where he wears an armband signifying he's from the 5th ϟϟ Panzer Division Wiking. In the centre is Oberst Hans Nepf, Lagerkommandant 1939-1943, and his succesor Oberst Otto Burger. 
 
This was the POW cemetery just south of the town in Oberreit, among whom 22 or 23 buried were British. It was closed in 1958 when 866 bodies were exhumed and reburied at the military cemetery in Schwabstadl near Landsberg. The bodies of 33 Italians were reburied at the Italian Memorial Cemetery near Munich. In 1982 the Moosburg City Council purchased a plot at the site of the old Oberreit cemetery and erected a wooden cross with a simple stone remembering the dead of Stalag VII A. Today the municipal authorities have seen fit to place a dog association right next to it...
 
...whilst in the town itself this memorial from 1958 commemorates the Germans' suffering; by 1950 1,931 out of 8,677 Moosburg citizens were refugees fleeing the Soviets. The monument in 1960 and today, as well as views down the same road, Sudetenlandstraße, then and now.
 
Today there are still vestiges of the original barracks being used, and along Schlesierstraße
For a site devoted entirely to Moosburg: Moosburg Online
Hitlerjugend in 1937 and the site today
 
Bürgermeister Dr. Müller in front of the memorial on March 10, 1940 and today, the Nazi flags being replaced by the red ensign
 
Moosburg railway station in 1935 and now
 
The rathaus then and now

The bridge that was the main strategic objective in the battle between Patton and the German SS in Moosburg. The Germans eventually bombed the bridge in order to keep the American tanks from crossing it. The battle didn't last long, regardless, and the 10,000's of POWs in the prison camp there were soon liberated.
HEADQUARTERS 300th ENGINEER COMBAT BATTALION APO 403, U. S. ARMY
2 May 1945
SUBJECT: Letter of Commendation.
TO: Commanding Officer, Company C, 300th Engineer Combat Battalion
  1. General George S. Patton, the Commanding General of the Third United States Army, has expressed his satisfaction and pleasure at the results obtained by you and your men in the construction of 288 feet of treadway bridge at MOOSBURG, Germany, on 30th April, 1945. I regret that, due to operational necessities, I am unable to personally convey my gratification to the men of C Company at this time, but I wish them to know that I take great pride in their achievement.
  2. The spirit displayed by the men during the job was particularly noteworthy for it indicated teamwork and a high morale. I hope this spirit and proficiency will continue to be as well marked in your future tasks.
/s/ Riel S. Crandall
/t/ RIEL S. CRANDALL,
Major, CE, Commanding
Reproduced by Co C, 300th Engr. C. Bn.
5 May 1945

Next to the bridge is the Gasthof zur Länd, shown in 1941, April 29, 1945 with Major-General A.C. Smith of the 14th Armoured Div. of the 3rd U.S. army overseeing the building of the auxiliary bridge over the Isar by the 300th Combat Engineers, and 73 years later.
 
The second building on the right at Herrnstraße 293 is where the Jewish administration was housed after the war from January 1946 to February 1951. 
When the Allied forces conquered Germany, they were able to liberate some tens of thousands of Jewish prisoners. Between 1945 and 1950, however, the former Third Reich became a temporary place of refuge for about 200,000 Shoah survivors. Besides the prisoners freed from the work and death camps, these were people who had fled from the Nazis to Russia, fought in Eastern Europe with the partisans, or in some other way managed to survive underground. Starting in the fall of 1945, the US military government set up special Displaced Persons (DP) camps for them. For a short time, the US General Eisenhower had even considered allowing the Jews to set up their own territory in Bavaria. This plan had been proposed to him by David Ben-Gurion, who was travelling through occupied Germany at that time. However, a Bavarian Jewish state was never established. Nevertheless, the Americans conceded wide-ranging rights of self-determination to the Shoah survivors. The British, Russians, and French granted no such privileges. Supplies, too, were more plentiful in the American zone, and so about 85 percent of all Jewish DPs settled here, considering their residence, however, as but a temporary measure. The overwhelming majority believed that their future would only be guaranteed in a country of their own, convinced that “only Eretz Israel will succeed in absorbing and healing them, help them regain their national and human balance.” As the state of Israel would not be established until 1948, some Jews dreamed also of a new life in the USA, Canada or Australia.
Landshut (Lower Bavaria)
During World War II, a subcamp of Dachau concentration camp was located in the city to provide slave labour for local industry.  The U.S. Army maintained facilities in Landshut, including Pinder Kaserne and a dependent housing area, until 1968.
 
Landshut from a postcard dated 21viii39 with a town map from the same year provided by HPL2008 at warrelics.eu who was also responsible for the subsequent information.
 Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Landshut  Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Landshut in Niederbayern. Zu weiteren Bedeutungen von Landshut siehe Landshut (Begriffsklärung). Wappen  Deutschlandkarte Wappen der Stadt Landshut   Landshut Deutschlandkarte, Position der Stadt Landshut hervorgehoben Koordinaten: 48° 32′ N, 12° 9′ O | | Basisdaten Bundesland:  Bayern Regierungsbezirk:  Niederbayern Höhe:  393 m ü. NHN Fläche:  65,79 km² Einwohner:  66.179 (31. Dez. 2013)[1] Bevölkerungsdichte:  1006 Einwohner je km² Postleitzahlen:  84028–84036 Vorwahl:  0871 Kfz-Kennzeichen:  LA Gemeindeschlüssel:  09 2 61 000 Stadtgliederung:  11 Stadtteile bzw. 54 Gemeindeteile Adresse der Stadtverwaltung:  Altstadt 315 84028 Landshut Webpräsenz:  www.landshut.de Oberbürgermeister:  Hans Rampf (CSU) Lage der Stadt Landshut in Bayern Karte Über dieses Bild  Landshut ist eine kreisfreie Stadt, die sowohl zu Ost- als auch zu Südbayern zählt. Sie ist Sitz der Regierung von Niederbayern und der gleichnamigen Gebietskörperschaft, des Bezirks Niederbayern. Des Weiteren ist sie Verwaltungssitz des Landkreises Landshut. Mit 67.625 Einwohnern[2] (Stand 31. Dezember 2014) ist Landshut vor Passau und Straubing die größte Stadt des Regierungsbezirks sowie nach Regensburg die zweitgrößte Stadt Ostbayerns. Im bayernweiten Vergleich der Einwohnerzahlen liegt sie auf Rang 12 (Stand: 31. Dezember 2005). Landshut ist nordöstliches Zentrum der im Mai 2007 geschaffenen Europäischen Metropolregion München.  Das Oberzentrum an der Isar wird wegen der im Stadtwappen zu sehenden drei Helme gelegentlich auch Dreihelmestadt genannt. Durch die Landshuter Hochzeit, bei der alle vier Jahre die Heirat Herzog Georgs des Reichen und Hedwigs nachgespielt wird, und sein gotisches Stadtensemble mit der Burg Trausnitz und der Martinskirche, deren Turm der höchste Backsteinturm der Welt ist, ist Landshut über die Grenzen Niederbayerns hinaus bekannt.  Inhaltsverzeichnis      1 Geographie         1.1 Geographische Lage         1.2 Geologie         1.3 Klima         1.4 Stadtgebiet         1.5 Nachbargemeinden     2 Stadtgliederung         2.1 Stadtteile         2.2 Gemeindeteile         2.3 Gemarkungen     3 Geschichte         3.1 Frühzeitliche Besiedlung         3.2 Stadtgründung und Landesteilungen         3.3 Landshuts Blütezeit         3.4 Abstieg zur bayerischen Provinzstadt         3.5 Erneuter Aufschwung der Stadt         3.6 Zwanzigstes Jahrhundert         3.7 Eingemeindungen     4 Bevölkerung         4.1 Bevölkerungsentwicklung         4.2 Religionen     5 Politik         5.1 Stadtrat         5.2 Bürgermeister         5.3 Wappen         5.4 Städtepartnerschaften         5.5 Städtepatenschaften         5.6 Teilnahme an regionalen Bündnissen     6 Wirtschaft und Infrastruktur         6.1 Wirtschaftliche Situation         6.2 Ansässige Unternehmen         6.3 Staatliche Einrichtungen und Behörden         6.4 Verkehr             6.4.1 Straßenverkehr             6.4.2 Schienenverkehr             6.4.3 Nahverkehr             6.4.4 Flugverkehr         6.5 Gesundheitswesen         6.6 Bildungswesen             6.6.1 Gymnasien             6.6.2 Hochschule Landshut         6.7 Ehemalige Garnison         6.8 Medien         6.9 Sendeanlagen     7 Kultur und Sehenswürdigkeiten         7.1 Bauwerke         7.2 Baudenkmäler         7.3 Museen und Galerien         7.4 Parks und Erholungsgebiete         7.5 Regelmäßige Veranstaltungen         7.6 Film und Theater         7.7 Natur         7.8 Sport             7.8.1 Leistungssport             7.8.2 Breitensport     8 Persönlichkeiten         8.1 Ehrenbürger         8.2 Söhne und Töchter der Stadt         8.3 Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben         8.4 Sonstiges     9 Literatur     10 Weblinks     11 Einzelnachweise  Geographie Geographische Lage Die Stadt Landshut von Süden gesehen; Quelle: Landsat 2000  Landshut befindet sich im Zentrum des Unterbayerischen Hügellandes (allgemeiner auch „Tertiärhügelland“), das sich von der Donau im Norden bis an die Grenze der Münchner Ebene im Süden erstreckt; die Stadt gehört also zum Alpenvorland. Das tertiäre Hügelland wird im Stadtgebiet von Landshut durch das Flussbett der Isar unterbrochen. Der Großteil des bebauten Gebietes liegt auf den flachen Terrassen-Ablagerungen des Flusses im Isartal. Die Isar teilt Landshut in drei große städtische Gebiete: einen nördlichen Teil im Isar-Donau-Hügelland, einen südlichen Teil im Isar-Inn-Hügelland sowie die Mühleninsel im Stadtzentrum. Die südlichen Bezirke der Stadt werden durch eine zum Teil steil ansteigende Hügelkette begrenzt, von der der Hofberg mit einer Höhe von 505 Metern über NN den höchsten Punkt des Stadtgebiets bildet. Südwestlich des bebauten Gebietes in Richtung Moosburg befindet sich die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, die zu den wertvollsten Wasservogelschutzgebieten Bayerns zählt. An der unteren Isar östlich des Stadtgebiets schließen sich weitere künstlich angelegte Seen an, von denen der Stausee Altheim, der Stausee Niederaichbach sowie die Badeseen Gretlmühle die bedeutendsten sind. Nördlich der Isar durchzieht eine Flutmulde, die – wie der Name bereits sagt – bei Hochwasser geflutet werden kann und infolgedessen den eigentlichen Flusslauf in Gefahrensituationen entlastet, die Stadt. Im ungefluteten Zustand ist die Flutmulde eine der beliebtesten Parkanlagen Landshuts.  Die Stadt liegt etwa 70 km südlich von Regensburg und Straubing, 75 km südwestlich von Deggendorf, 120 km westlich von Passau, 60 km nordwestlich von Altötting sowie 100 km von Traunstein, 85 km nördlich von Rosenheim und 70 km nordöstlich der Landeshauptstadt München. Geologie  Bei Landshut finden sich umfangreiche Bentonit-Vorkommen, die auch abgebaut werden. Die Bildung des Bentonits steht im direkten Zusammenhang mit dem Ries-Ereignis.[3][4] Klima Klimadiagramm von Landshut  Die Stadt Landshut befindet sich in der gemäßigten Klimazone mit kontinentaler Prägung. Das Klima ist ganzjährig im humiden Bereich. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 8,5 °C, wobei der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von −1,0 °C den kältesten und der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 18,1 °C den wärmsten Monat des Jahres darstellt.  Der mittlere Jahresniederschlag zählt mit 824 mm im Vergleich zu anderen bayerischen Städten zum oberen Mittelmaß. Die Niederschläge Südbayerns nehmen grundsätzlich von Norden her in Richtung Alpen zu; so beträgt der durchschnittliche Jahresniederschlag im nördlich von Landshut gelegenen Regensburg nur 637 mm, während das nahe den Alpen gelegene Rosenheim 1075 mm Niederschlag pro Jahr verzeichnet. Der regenreichste Monat ist der Juli, in dem über 100 mm an Niederschlag fallen, während der Februar mit nur 43 mm am niederschlagsärmsten ist. Stadtgebiet Die Stadt Landshut innerhalb des gleichnamigen Landkreises Landshut mit Martinskirche, Burg Trausnitz und Isarbrücke  Die Stadt Landshut ist eine Enklave innerhalb des gleichnamigen Landkreises. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von insgesamt 65,7 Quadratkilometern, die sich im Großen und Ganzen am Verlauf der von Südwesten nach Nordosten fließenden Isar orientiert. Auf diese Weise entsteht die relativ großzügige Ost-West-Ausdehnung, die bei maximal 21,5 Kilometer liegt. In Nord-Süd-Richtung dehnt sich die Stadtfläche an der breitesten Stelle höchstens 7,2 Kilometer.  Während sich die bebaute Fläche von etwa 20,3 % im Zentrum des Gebiets befindet, wird die Stadt im Osten und Westen von Wasser- und Waldflächen geprägt, die zusammen weitere ungefähr 20 % der Bodennutzung darstellen. Die ausgeprägteste Form der Bodennutzung ist die Landwirtschaft. Über 45 % der Gesamtfläche der kreisfreien Stadt wird für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Ungefähr 8,1 % der Gesamtfläche entfällt auf unterschiedlichste Verkehrsflächen. Als Erholungsfläche dient nur etwa ein Prozent des Gebiets. Panorama von Landshut (seltener Blick auf die Burg Trausnitz und die Basilika St. Martin) Panorama der Stadt Landshut von der Burg Trausnitz aus in Richtung Norden Nachbargemeinden  Insgesamt grenzen neun Gemeinden an das Gebiet der kreisfreien Stadt Landshut, die sich allesamt innerhalb des gleichnamigen Landkreises befinden. Im Uhrzeigersinn begonnen grenzt im Nordosten die Gemeinde Essenbach an das Stadtgebiet, gefolgt von Niederaichbach im äußersten Osten, es folgt das Gemeindegebiet von Adlkofen, gefolgt von Kumhausen und Tiefenbach im Süden. Im äußersten Südwesten des Stadtgebiets schließlich bestehen Grenzen mit Eching sowie Bruckberg. Im Norden grenzen noch die Gemeinden Altdorf und Ergolding an. Stadtgliederung Stadtteile  Die Stadt Landshut besteht aus elf Stadtteilen. Falls ein Stadtteil nicht im Stadtrat vertreten ist, dürfen die Bürger in ihrer Gegend, wie es in der Münchnerau geschehen ist, eine Ortsversammlung einberufen und einen Ortssprecher wählen; die Stadtteile werden nicht einzeln verwaltet.  Die elf Stadtteile mit Angaben zu Fläche und Bevölkerung[5]  Stadtteile der Stadt Landshut auf der Stadtkarte Nr.  Stadtteil  Fläche ha  Bevölkerung*  Einwohner pro km²  Bemerkungen 00  Altstadt  100  4430  4430  historischer Stadtkern 01  Nikola  139  9298  6689  zwischen Altstadt und Hauptbahnhof 02  West  533  10172  1908  nördlich der Isar 03  Wolfgang  340  8955  2634  nördlich des Hauptbahnhofs 04  Industriegebiet  311  3309  1064   05  Peter und Paul  308  7869  2555   06  Schönbrunn  898  3040  339  Eingemeindung am 1. Juli 1972 07  Frauenberg  1581  2523  160  Eingemeindung am 1. Juli 1974 08  Berg  539  4434  823  Eingemeindung am 1. April 1928 09  Achdorf  459  6650  1449  Eingemeindung am 1. April 1928 10  Münchnerau  1380  1958  142  Eingemeindung am 1. Januar 1972  Landshut  6579  62629  952    * 31. Dezember 2007  Inoffizielle Stadtteile sind Mitterwöhr auf der gleichnamigen Isarinsel (Stadtteil Peter und Paul), sowie Zwischen den Brücken auf der Mühleninsel (Stadtteil Altstadt). Gemeindeteile  Unabhängig von obiger Auflistung bestehen neben den Stadtteilen über die gesamte kreisfreie Stadt verteilt 54 amtlich benannte Gemeindeteile, zu denen sowohl Teile der eigentlichen Stadt (verteilt auf die Stadtteile 00 bis 05), einzelne Dörfer als auch Weiler und Einöden gezählt werden. Bis 1962 waren es 57 Gemeindeteile in den heute zu Landshut gehörigen Gebieten. Die Stadtteile von Landshut[6] Nr.  Gemeindeteil  Typ  Bevölkerung 1987  frühere Gemeinde  Stadtteil  Bemerkungen 001  Landshut  Hauptort  41183  Landshut  00 bis 05    002  Achdorf  Stadtteil  5866  Achdorf  09 Achdorf    003  Aign  Einöde  5  Achdorf  09 Achdorf    004  Attenkofen  Einöde  7  Schönbrunn  06 Schönbrunn    005  Aubach  Einöde  0  Frauenberg  07 Frauenberg    006  Auloh  Dorf  1355  Frauenberg  07 Frauenberg    007  Aumühle  Weiler     Wolfsbach  07 Frauenberg  zu 054 008  Bartreith  Einöde  5  Hohenegglkofen  08 Berg ob Landshut    009  Berg ob Landshut  Stadtteil  4047  Berg ob Landshut  08 Berg ob Landshut    010  Berggrub  Einöde  9  Hohenegglkofen  08 Berg ob Landshut    011  Buchenthal  Dorf  33  Münchnerau  10 Münchnerau    012  Dirnau  Weiler  34  Wolfsbach  07 Frauenberg    013  Duniwang  Weiler  39  Frauenberg  07 Frauenberg    014  Echingerhof  Einöde  10  Münchnerau  10 Münchnerau    015  Ehrnstorf  Weiler  13  Hohenegglkofen (Niederkam)  08 Berg ob Landshut    016  Eisgrub  Einöde  2  Wolfsbach  07 Frauenberg    017  Ellermühle  Weiler  22  Münchnerau  10 Münchnerau    018  Englberg  Dorf   Hohenegglkofen (Niederkam)  08 Berg ob Landshut  zu 009 019  Entenau  Weiler  31  Wolfsbach  07 Frauenberg    020  Feichtmaier  Weiler  19  Münchnerau  10 Münchnerau    021  Frauenberg  Kirchdorf  83  Frauenberg  07 Frauenberg    022  Gretlmühle  Dorf  48  Frauenberg  07 Frauenberg    023  Gündlkoferau  Dorf  64  Münchnerau  10 Münchnerau    024  Haag  Einöde  5  Schönbrunn  06 Schönbrunn    025  Hagrain  Dorf   Hohenegglkofen  08 Berg ob Landshut  zu 001 026  Hascherkeller  Siedlung   Ergolding  04 Industriegebiet  zu 001 027  Kranzed  Einöde  6  Schönbrunn  06 Schönbrunn    028  Löschenbrand  Siedlung   Altdorf  03 Wolfgang  zu 001 029  Lurzenhof  Dorf   Schönbrunn  06 Schönbrunn  zu 040 030  Moniberg  Dorf   Schönbrunn  06 Schönbrunn  zu 001 031  Mühlhof  Einöde  2  Schönbrunn  06 Schönbrunn    032  Münchnerau  Kirchdorf  796  Münchnerau  10 Münchnerau    033  Neubau  Weiler  19  Münchnerau  10 Münchnerau    034  Neudeck  Einöde  3  Wolfsbach  07 Frauenberg    035  Peterreuth  Weiler  21  Münchnerau  10 Münchnerau    036  Reithof  Weiler  7  Wolfsbach  07 Frauenberg    037  Sallmannsberg  Weiler  14  Hohenegglkofen  08 Berg ob Landshut    038  Salzdorf  Weiler  45  Hohenegglkofen (Götzdorf)  08 Berg ob Landshut    039  Schaumburg  Einöde  5  Wolfsbach  07 Frauenberg    040  Schönbrunn  Stadtteil  2079  Schönbrunn  06 Schönbrunn    041  Schopperhof  Einöde   Hohenegglkofen  08 Berg ob Landshut  zu 037 042  Schwaig  Einöde  0  Frauenberg  07 Frauenberg  unbewohnt 043  Schweinbach  Kirchdorf  265  Schönbrunn  06 Schönbrunn    044  Seethal  Einöde  7  Schönbrunn  06 Schönbrunn    045  Siebensee  Dorf  101  Münchnerau  10 Münchnerau    046  Stallwang  Dorf  51  Frauenberg  07 Frauenberg    047  Sterneck  Einöde  3  Wolfsbach  07 Frauenberg    048  Straßburg  Einöde  5  Frauenberg  07 Frauenberg    049  Unterschönbach  Einöde  11  Schönbrunn  06 Schönbrunn    050  Voglheerd  Einöde   Schönbrunn  06 Schönbrunn  zu 001 051  Waas  Einöde  2  Münchnerau  10 Münchnerau    052  Wampelmühle  Weiler  20  Münchnerau  10 Münchnerau    053  Wolfstein  Einöde  5  Wolfsbach  07 Frauenberg    054  Wolfsteinerau  Dorf  99  Wolfsbach  07 Frauenberg    …  Klausenberg 1)  Weiler     Achdorf  09 Achdorf  zu 002 …  Metzenthal 1)  Weiler     Achdorf  09 Achdorf  zu 002 …  Trausnitz 1)  Bergschloss     Berg ob Landshut  08 Berg ob Landshut  zu 009  1) Name für amtlich benannten Gemeindeteil wurde 1962 aufgehoben.[7] Gemarkungen  An der ehemaligen Gemeindezugehörigkeit orientiert sich die Gliederung des Stadtgebietes in 13 Gemarkungen: Karte Landshut mit Gemarkungen und Nachbargemeinden.png Gemarkungen der Stadt Landshut Karte Landshut mit Gemarkungen und Stadtteilen und Nachbargemeinden.png Gemarkungen (schwarz) und Stadtteile (rot) Nr.  GT  Gemarkung  Fläche ha  Eingemein- dung  Gemarkungsteile in Nachbargemeinden  Bemerkungen 6618  0  Achdorf  336  01.04.1928       6615  1  Altdorf  177  01.07.1974  Altdorf (0)  Siedlung Löschenbrand 6619  0  Berg ob Landshut  226  01.04.1928       6588  1  Ergolding  141  01.07.1974  Ergolding (0)  Weiler Hascherkeller 6621  0  Frauenberg  848  01.07.1974  Adlkofen (1)    6646  1  Götzdorf  84  01.01.1972  Kumhausen (0)  Weiler Salzdorf 6647  1  Hohenegglkofen  137  01.01.1972  Kumhausen (0)    6617  0  Landshut  1386  ----------       6616  0  Münchnerau  1551  01.01.1972     1. Juli 1972 Gemeindefreies Gebiet Liebenau 6645  1  Niederkam  44  01.01.1972  Kumhausen (0)  Englberg und Ehrnstorf 6594  1  Ohu  63  01.01.1982  Essenbach (0)  Gemeindefreies Gebiet Untere Au (Teileingemeindung am 1. Juli 1972) 6620  0  Schönbrunn  854  01.07.1972       6605  0  Wolfsbach  732  01.07.1974  Niederaichbach (1), Adlkofen (2)  Teileingemeindung nach Frauenberg am 1. Juli 1971       Landshut  6579           Die Gemarkung Landshut verteilt sich auf die Stadtteile 00 bis 05.  Die Gemarkungen Achdorf, Münchnerau und Schönbrunn entsprechen etwa den gleichnamigen Stadtteilen. Das frühere gemeindefreie Gebiet Liebenau wurde der Gemarkung Münchnerau angegliedert. Auch zu Landshut gehörige Gemarkungsteil Ohu, der dem früheren gemeindefreien Gebiet Untere Au entspricht, gehört zum Stadtteil Schönbrunn.  Die Gemarkungen bzw. zu Landshut gehörigen Gemarkungsteile Altdorf und Ergolding gehören zu den Stadtteilen Wolfgang bzw. Industriegebiet.  Die Gemarkungsteile Hohenegglkofen, Götzdorf und Niederkam bilden mit Berg ob Landshut den Stadtteil Berg.  Die Gemarkungen Frauenberg und Wolfsbach (Gemarkungsteil) bilden im Wesentlichen den Stadtteil Frauenberg. Geschichte Frühzeitliche Besiedlung  Seit der Jungsteinzeit vor über 7.000 Jahren ließen sich Menschen aus dem Schwarzerdegebiet der unteren Donau am mittleren Isarlauf nieder. Um 5500 v. Chr.[8] erreichten nachweislich die ersten Siedler die Gegend, in der später die Stadt Landshut entstehen sollte. Auf dem Areal des heutigen Nordfriedhofes entstand spätestens um 4700 v. Chr. eine steinzeitliche Siedlung. Archäologische Ausgrabungen aus dem Jahr 2006, bei denen vornehmlich Tonscherben und Steinwerkzeuge entdeckt wurden, lassen vermuten, dass dieses Dorf von Siedlern aus Böhmen gegründet wurde, deren Einfluss für über hundert Jahre prägend war, bevor schließlich der heimische Kulturkreis der Oberlauterbacher Gruppe angenommen wurde. Diese Ansiedlung bestand für etwa 300 Jahre.  Im Anschluss an diese Zeit gibt es für ungefähr 3500 Jahre keine Indizien für eine eventuelle Besiedlung des Großraumes. Eine Graburne aus Ton wird auf 900 v. Chr. datiert. In dieser Zeit soll im heutigen nördlichen Stadtgebiet eine der größten Siedlungen Bayerns entstanden sein. Seit 15 v. Chr. gehörte das zu dieser Zeit kaum besiedelte, dicht bewaldete niederbayerische Hügelland zum Römischen Reich. Während an der Landesgrenze, der Donau, zahlreiche Festungen und Städte wie zum Beispiel Regensburg (lateinisch: Castra Regina) oder Passau (lateinisch: Batavia) errichtet wurden, zog diese Epoche in der Vorgeschichte Landshuts an der Gegend relativ ruhig vorüber.  Ab 500 nach Christus entstand das bajuwarische Volk aus verschiedenen Stämmen und ansässiger Bevölkerung. Die ersten, heute noch bestehenden Siedlungen der Region, wie zum Beispiel Ergolding und Eching, wurden gegründet und das Land kultiviert. Bis in das 12. Jahrhundert lebten die meisten Familien als Selbstversorger von der Landwirtschaft. Seit dem Hochmittelalter begannen viele Menschen, sich auf bestimmte berufliche Tätigkeiten zu spezialisieren: Handel und Handwerk entwickelten sich. Vertreter dieser neuen Berufsgruppen ließen sich vornehmlich an geographisch günstig gelegenen Orten nieder, um mehr Kundschaft zu gewinnen. Wegen seiner Lage an einer wichtigen Isarbrücke konnte sich das zukünftige Landshut zu einer bedeutenden Stadt entwickeln. Stadtgründung und Landesteilungen Neben der Burg Trausnitz …  Bereits vor der Stadtgründung gab es auf dem Areal der heutigen Burg Trausnitz eine Wehr- und Wachsiedlung, die etwa um das Jahr 1150 als Landeshuata (Landeshut für „Hut und Schutz des Landes“) urkundlich erwähnt wird, nach Ausgrabungen im Jahr 2002 wahrscheinlich jedoch schon seit dem 10. Jahrhundert existierte.[9] Das Aufkeimen des Handels in Bayern fiel unter die Regierungszeit des zweiten bayerischen Herzogs aus dem Hause der Wittelsbacher: Zwischen Herzog Ludwig dem Kelheimer, Sohn von Otto I., der von Friedrich Barbarossa mit dem Herzogtum Bayern belehnt wurde, und dem Bischof von Regensburg entbrannten Machtstreitigkeiten. Infolgedessen ließ der Herzog die nordöstlich des heutigen Landshut gelegene bischöfliche „Straßburg“ zerstören. Es wird vermutet, dass die Burg zur Bewachung einer wichtigen Brücke erbaut wurde. Kurz danach entschied sich der Herzog im Jahr 1204 dazu, wenige Kilometer isaraufwärts eine Stadt zu gründen und den Fluss zu überbrücken. Die seitdem als Landshut bezeichnete Siedlung stellte damit die erste größere Stadtgründung Ludwig des Kelheimers in Niederbayern dar. Das genaue Jahr der Gründung der Stadt und der Burg Trausnitz ist nur aufgrund der Annalen des Abtes Hermann von Niederaltaich bekannt, in denen es heißt: „Lvdwicus dux Bawariae castrum et oppidum in Lantshvt construere cepit“ (deutsch: „Ludwig, der Herzog Bayerns, errichtete eine Burg und eine Ortschaft in Landshut“). … gehört das Kloster Seligenthal zu den ältesten Gebäuden der Stadt  Der Ort war wie geschaffen für einen Handelsposten: Zum einen stellte der Hofberg einen guten Ausgangspunkt für die Errichtung einer Burg dar, zum anderen war es hier besonders einfach, die Isar zu überqueren, da über die Mühleninsel nur zwei kleinere Brücken anstatt einer großen gebaut werden mussten. Die Lage am Fluss im Allgemeinen, auf dem zu dieser Zeit noch Schifffahrt betrieben wurde und die vertragliche Festlegung, dass alle Handelswege von München und der Alpenregion in Richtung Regensburg und Bayerischem Wald in Landshut gebündelt werden sollten, taten ihr Übriges und ließen die junge Stadt schnell wachsen.[9] In den ersten fünfzig Jahren ihres Bestehens bestand Landshut insgesamt aus drei Teilen: der Altstadt, lange Zeit einer der breitesten und ausladendsten Straßenzüge Bayerns, in der sich viele reiche Handwerker niederließen, der Burg hoch über der Ansiedlung sowie ab 1232 aus dem Kloster Seligenthal, das von Ludmilla, Witwe Ludwigs des Kelheimers, nach dessen Tod gestiftet worden war. Viele bayerische Herzöge liegen in Seligenthal begraben. Bis 1253 fungierte Landshut als Hauptsitz der Wittelsbacher, war also de facto die Hauptstadt Bayerns. In diesem Jahr aber wurde das Land unter den beiden Söhnen des Herzogs in Oberbayern mit der Hauptstadt München und Niederbayern mit der Hauptstadt Landshut geteilt. Knapp hundert Jahre später, im Jahr 1340, vereinigte Ludwig der Bayer die beiden Landesteile wieder – diesmal mit Hauptsitz in München. Doch nur neun Jahre später wird das bayerische Staatsgebiet wiederum aufgeteilt: Diesmal entstehen unter den Söhnen Ludwigs des Bayern die drei Gebiete Straubing-Holland, Oberbayern und Niederbayern-Landshut. Letzteres Gebiet wurde von Stephan II. regiert, der nach dem Tod des oberbayerischen Herrschers 1363 zwei der drei Teile des Landes einte. In diesen historisch verworrenen Zeiten gedieh Landshut prächtig, so dass die Stadtmauern mehrmals erweitert werden mussten: Eine erste Erweiterung erfolgte bereits etwa fünfzig Jahre nach Stadtgründung, als der schon bestehende Straßenzug um die „Untere Altstadt“ ergänzt wurde. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entstand das gesamte Areal der heutigen „Neustadt“, die parallel zur Altstadt erbaut wurde. Gut zwanzig Jahre später wurde auch das Gebiet um den heutigen „Dreifaltigkeitsplatz“ bebaut. Seit 1340 wurden die Stadtmauern auch um den neuen Stadtteil „Freyung“ gezogen. Wie der Name bereits vermuten lässt, war die Niederlassung in diesem Ortsteil mit großen Steuervorteilen verbunden; die Bürger waren zehn Jahre lang von allen Steuerzahlungen befreit. Außerdem wurde die Stadtgrenze bis hin zur Isar verschoben und weitere Stadttore errichtet. Seit einem Stadtbrand im Jahr 1342, bei dem über hundert Gebäude vernichtet werden, bestehen neu errichtete Häuser in Landshut grundsätzlich aus Stein. Infolge des großen Brandes wurde auch der Bau einer neuen Kirche notwendig, da die alte romanische gut drei Meter unterhalb des neu errichteten Stadtzentrums lag. Ein Neubau wurde jedoch nicht vor 1380 begonnen. Landshuts Blütezeit Herzog Georg der Reiche  Mit dem Tod Stephans II. erfolgte unter seinen drei Söhnen eine erneute Teilung des Landes, die als Bayerische Landesteilung von 1392 in die Geschichte einging. Daraus gingen die drei Herzogtümer Bayern-München, Bayern-Ingolstadt und Bayern-Landshut hervor. Erster Herzog des wirtschaftlich erfolgreichsten Landesteils, Bayern-Landshut, war Friedrich der Weise, der von 1375 bis 1393 regierte und die Zeit der reichen Landshuter Herzöge einläutete. In seiner Regierungszeit wurde mit dem Bau eines der glanzvollsten Gebäude des damaligen Bayern begonnen: Nach einer Bauzeit von 120 Jahren war die Martinskirche erst um 1500 vollendet. Wenige hundert Meter nordöstlich leistete sich die Stadt etwa zur gleichen Zeit die Heilig-Geist-Kirche. Die Nachfolger Friedrichs, die allesamt den Beinamen „der Reiche“ trugen, waren maßgeblich am Aufstieg Landshuts beteiligt. Der erste der reichen Herzöge, Heinrich XVI., regierte mit eiserner Hand, als er den Landshuter Stadtrat auf der Burg Trausnitz gefangen nahm, und füllte die Staatskassen, indem er die 49 reichsten Stadtbewohner enteignete. Auch aus politischer Sicht war er höchst erfolgreich, denn er konnte den Landshuter Machtbereich wesentlich ausdehnen, kämpfte mit Erfolg gegen seinen Vetter, Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt, erhielt 1429 Teile des „Straubinger Ländchens“ sowie 1447 ganz Bayern-Ingolstadt, als diese Linie ausstarb.  In den folgenden Jahren entwickelte sich Landshut, ohnehin ein politisches Zentrum, auch zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum Bayerns und wurde reicher als Bayern-München, was nicht zuletzt dem Handel mit dem „Weißen Gold“, dem Salz, zugeschrieben wird, der in Städten innerhalb des Herzogtums, wie zum Beispiel Bad Reichenhall, Kitzbühel, Rattenberg oder Kufstein betrieben wurde. Heinrichs Nachfolger, Ludwig der Reiche, der ab 1450 das Herzogtum regierte, begann mit der systematischen Benachteiligung der Juden Landshuts, die, falls sie sich nicht taufen ließen und 30.000 Gulden bezahlten, vertrieben wurden. Gesellschaftlicher Höhepunkt der von Turnieren und Veranstaltungen geprägten Regierungszeit war zweifelsohne die Hochzeit seines Sohnes Georg mit Hedwig von Polen aus der Dynastie der Jagiellonen im Jahr 1475, die zu den prunkvollsten Festen des Spätmittelalters gezählt wird und als Landshuter Hochzeit in die Annalen einging. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Georg der Reiche vier Jahre später, 1479, das Amt des Herzogs. Unter ihm wurde der mittelalterliche Stadtausbau abgeschlossen. Bis auf den Stadtteil Mühleninsel waren alle bebauten Gebiete der Stadt von einer massiven Mauer umgeben. Insgesamt war die Stadtmauer an nur acht Stellen von Toren durchbrochen. Neben dem Ländtor gab es noch das Äußere und das Innere Isartor, in der Nähe davon den Spitalerturm, an der östlichen Stadtgrenze das Kapuzinertor sowie das Hagrainertor, im Westen gewährten das Münchnertor und das Hutertor Einlass. Zahlreiche namhafte Künstler, wie zum Beispiel Hans Leinberger oder Mair von Landshut, wirkten zu dieser Zeit in der Stadt und bereicherten das Kulturleben. Abstieg zur bayerischen Provinzstadt Die Stadtresidenz wurde unter Ludwig X. errichtet  Mit dem Tod Georgs des Reichen am 1. Dezember 1503 endete die glanzvolle Periode der gotischen Stadt. Dieser hinterließ aus der Ehe mit Hedwig keine männlichen Nachkommen. Infolgedessen sollte Bayern-Landshut nach den bestehenden Wittelsbacher Hausverträgen vollständig an Bayern-München fallen. Kurz vor seinem Tod versuchte Georg noch vergeblich, seinen Schwiegersohn Kurfürst Ruprecht von der Pfalz zu seinem Nachfolger zu ernennen. Die erbberechtigte Münchner Linie wollte diesen Vertragsbruch nicht hinnehmen, was zum Landshuter Erbfolgekrieg führte. In den folgenden zwei Jahren wurden zahlreiche Siedlungen um Landshut herum niedergebrannt, bevor Ruprecht und seine Ehefrau Elisabeth 1505 verstarben und die Auseinandersetzungen somit ein Ende fanden. Als Folge eines kaiserlichen Schiedsspruchs wurde Bayern-Landshut mit Bayern-München wiedervereinigt, und die Stadt verlor ihre politische Bedeutung weitgehend. Als Ludwig X. 1514 Ansprüche auf das Herzogsamt seines Bruders Wilhelms IV. anmeldete, befürchteten viele ein erneutes Aufflammen von Streitigkeiten. Auf Drängen des Kaisers ging Wilhelm auf eine Teilung der Regierungsgewalt ein. Ludwig wurde daraufhin die Verwaltung der Rentämter Landshut und Straubing von Landshut aus zugesprochen. Von 1537 bis 1543 ließ er mit der Stadtresidenz Landshut den ersten Renaissancepalast nördlich der Alpen erbauen. Als Ludwig 1545 kinderlos starb, verlor Landshut abermals den Status der Residenzstadt. Bis zu seinem Regierungsantritt 1579 residierte dann Erbprinz Wilhelm für zehn Jahre in seiner Geburtsstadt Landshut. Unter ihm erfolgte durch Friedrich Sustris der Ausbau der Trausnitz in ein Renaissanceschloss. Die Stadtgeschichte verlief in den folgenden Jahrzehnten weitab von größeren Unruhen relativ ruhig. Um die Position des katholischen Glaubens in Landshut zu stärken, verlegte Herzog Maximilian das Kollegiatstift St. Kastulus von Moosburg nach Landshut und ernannte St. Martin zur Stiftskirche. Johann Graf von Aldringen  Der Dreißigjährige Krieg ging auch an Landshut nicht spurlos vorüber. Insgesamt dreimal – 1632, 1634 und 1648 – wurde die Stadt von den Schweden heimgesucht. Dabei versetzte besonders der Einfall vom 22. Juli 1634 der Stadt einen herben Dämpfer und machte ihren relativen Wohlstand zunichte. Während Bürgermeister und Ratsherren beim ersten Eintreffen der schwedischen Truppen 1632 früh kapitulierten, schließlich auf die Zahlung von 100.000 Reichstalern eingingen und somit größere Verwüstungen abwenden konnten, ließ man sich beim zweiten Aufeinandertreffen auf eine Schlacht ein. Die schwedischen Truppen nahmen Burg und Stadt im Sturm, und im darauffolgenden Gemetzel kam neben zahlreichen Einwohnern und Verteidigern der kaiserliche General Johann von Aldringen zu Tode.[10] Nach der Erstürmung erlaubten die schwedischen Feldherren Bernhard von Sachsen-Weimar und Gustaf Graf Horn ihren Armeen, Landshut für dreizehn Tage zu plündern. Als wäre das nicht genug, brachen infolge dieses Einfalls Pest und Hungersnöte innerhalb der Stadtmauern aus, und ein Drittel der damaligen Stadtbevölkerung wurde dahingerafft.[11] Im Jahr 1648 schließlich fiel die Stadt ein weiteres Mal in die Hände ausländischer Besatzer. Dieses mal waren es französische Truppen unter der Führung des Marschalls Turenne und schwedische Truppen unter Feldmarschall Carl Gustav Wrangel, die für weitere fünf Monate Tribut von der Stadt forderten, dabei allerdings weit weniger Schäden hinterließen, als bei der Besatzung vierzehn Jahre zuvor.[12] Damit war die Geschichte der Stadt, die sich in den vorangegangenen Jahrhunderten auf einer stetigen Talfahrt befand, auf dem Tiefpunkt angelangt.  Nicht einmal hundert Jahre nach den großen Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges hatte die Stadt erneut unter den Hilfstruppen der Österreicher während des österreichischen Erbfolgekriegs aus den 1740er Jahren zu leiden. Im Jahr 1771 markiert der Abriss des Spitaltors den Beginn der systematischen Zerstörung von insgesamt sieben der acht historischen Stadttore. Die Fassade der Stadtresidenz wurde klassizistisch umgestaltet, als Pfalzgraf Wilhelm von Birkenfeld-Gelnhausen 1780–1799 in Landshut residierte. Fronleichnamsprozession 1733, Kupferstich von Maria Ursula Hittlinger Erneuter Aufschwung der Stadt  Ein richtungsweisendes Jahr für die Landshuter Stadtgeschichte war 1800. Damals verlegte Kurfürst Max IV. Joseph die älteste Universität Bayerns, die 1472 von Ludwig dem Reichen in Ingolstadt gegründet worden war, nach Landshut. Offizielle Begründung dieses Umzugs war die direkte Bedrohung des gut befestigten Ingolstadt durch die französischen Truppen. In Wirklichkeit aber war eine Verlegung der Universität schon mindestens zwanzig Jahre zuvor erstmals erwägt worden, da die Festungsstadt an der Donau und der eingefahrene Provinzialismus das Universitätsleben dort zu sehr beeinträchtigten.[13] Weil Maximilian I. Joseph jedoch eine zu starke Zentralisierung auf München ablehnte, fasste man als Alternative die Dreihelmenstadt ins Auge. Kronprinz Ludwig lebte während seines Studiums im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts für einig Zeit in der Stadtresidenz. Schlussendlich hatte jedoch auch Landshut unter dem Feldzug Napoleons, der am 21. April 1809 in der Stadt einzog, zu leiden. Infolge der als „Schlacht bei Landshut“ bekannten Auseinandersetzungen wurden drei Stadttore bzw. -türme so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden mussten. Nachdem ein früheres Jesuitenkloster bereits Ende des 18. Jahrhunderts aus dem Stadtbild verschwunden war, bestanden die anderen sieben Klöster bis in die Jahre 1802/1803. Als jedoch die Säkularisation des beginnenden 19. Jahrhunderts einsetzte, wurden sämtliche Klöster sowie das Kollegiatsstift aufgelöst. In den folgenden vierzig Jahren wurden zumindest drei kirchliche Einrichtungen wiedereröffnet: Den Anfang machte das St.-Joseph-Kloster der Ursulinen im Jahr 1826, knapp zehn Jahre später – genauer gesagt im Jahr 1835 – folgten das Kloster Seligenthal der Zisterzienserinnen sowie das Franziskanerkloster (fälschlicherweise als Kloster St. Peter und Paul bezeichnet). Im Jahr 1826, erst ein gutes Vierteljahrhundert nach der Verlegung der Universität in die Stadt, zeichnete König Ludwig I. dafür verantwortlich, dass die fast 1000 Studenten umfassende, als „Reformuniversität“ bezeichnete tertiäre Bildungsanstalt, die zu den fünf größten Deutschlands gehörte, in die Landeshauptstadt München verlegt wurde und heute noch als Ludwig-Maximilians-Universität besteht. Um den darauf folgenden Bedeutungsverlust;– zumindest teilweise – zu stoppen, wurde im Gegenzug das Kgl. Bayer. 2. Chevaulegers-Regiment und das Kgl. Bayer. 4. Jäger-Bataillon sowie das Appellationsgericht von München in die Stadt verlegt und ein Lyzeum (damals mit einer Hochschule vergleichbar) eingerichtet.[14] Letzteres wurde nach nur knapp zehn Jahren 1834 nach Freising verlegt, woraus sich schlussendlich die Philosophisch-theologische Hochschule Freising entwickelte. Jedoch spielte Landshut innerhalb Bayerns nach der kurzen „Universitätsepoche“ nur noch eine untergeordnete Rolle. Mit der verwaltungstechnischen Neuordnung Bayerns unter Graf von Montgelas wurde die Stadt Landshut dem 1806 neu gegründeten Isarkreis zugesprochen, der von München aus verwaltet wurde. Diese Situation änderte sich zumindest teilweise, als die Stadt im Jahr 1839 zum Sitz der Regierung von Niederbayern erklärt wurde. Im Jahr 1858 wurde Landshut schließlich mit einer Strecke in Richtung München an das bayerische Eisenbahnnetz angeschlossen. 1874 wurde mit dem Münchner Tor das vorletzte historische Stadttor Landshuts abgetragen, um dem Verkehrsfluss in der oberen Altstadt freien Lauf zu lassen. König Ludwig II. ließ sich von 1869 bis 1873 im 2. Obergeschoss des Fürstenbaues der Trausnitz prächtige Räume einrichten.[15] Zwanzigstes Jahrhundert Die Altstadt – seit 2006 „echte“ Fußgängerzone  Die ersten dreißig Jahre in der Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts verliefen relativ ruhig und waren von Industrialisierungsansätzen geprägt. Ein Jahr vor der Machtübernahme Adolf Hitlers, 1932, wurden die Regierungen Niederbayerns und der Oberpfalz zusammengelegt. Als Verwaltungssitz des neu gegründeten „Regierungsbezirks Niederbayern und Oberpfalz“ wurde das weitaus größere Regensburg auserkoren.  Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges errichtete die Organisation Todt am Kleinen Exerzierplatz ein Außenkommando des KZ Dachau. Hier wurden 500 jüdische KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit bei Rüstungsvorhaben eingesetzt, von denen 83 infolge der unmenschlichen Haftbedingungen starben. Eine Gedenktafel auf dem Friedhof Landshut-Achdorf erinnert an diese Opfer des NS-Regimes, zu denen auch 74 Häftlinge eines Todesmarsches aus dem KZ Flossenbürg gehörten.  Am 19. März 1945, gut einen Monat vor dem Einmarsch amerikanischer Truppen in der Stadt am 1. Mai, wurde das Bahnhofsgelände vom schwersten Bombenangriff auf die Stadt verwüstet. Es gab dabei 300–400 Opfer. Am 29. April 1945 war der Regierungsrat Dr. Franz Seiff, auf Veranlassung des Gauleiters Ludwig Ruckdeschel ohne Verfahren,[16] auf dem Viehmarktplatz von Gestapomännern öffentlich erhängt worden, weil er zusammen mit anderen Bürgern das Rathaus besetzt hatte, um die Stadt den Befreiungstruppen friedlich zu übergeben. Die Stadt ehrte ihn 1946 mit einem Straßennamen.[17] 800 Jahre Landshut: deutsche Briefmarke von 2004  Zum Gedenken an diejenigen Opfer des Nationalsozialismus, die in Landshut wohnten, wurden seit dem 2. Oktober 2012 in der Theaterstraße, dem Straßenzug „Altstadt“ und in der Seligenthaler Straße insgesamt 16 Stolpersteine von Gunter Demnig in Landshut verlegt.  Nach Beendigung des Krieges und den „Gründungsjahren“ der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahr 1956 der ostbayerische Regierungsbezirk wieder in zwei Teile aufgespalten und Landshut wieder zum Regierungssitz Niederbayerns erklärt. Zwischen 1972 und 1974 vergrößerte sich das Stadtgebiet im Zuge der Gebietsreform von ungefähr 19 km² auf knapp 66 km². Im Jahr 1978 wurde die Fachhochschule Landshut gegründet, die zu Beginn die drei Fachbereiche Wirtschaft, Sozialwesen und Technik umfasste und im Laufe der Jahre um Maschinenbau und Informatik erweitert wurde. 1999 wurde der Josef Deimer Tunnel (bis Juli 2007 Hofbergtunnel) fertiggestellt. Dieser machte erstmals eine zügige Durchquerung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung innerhalb des Hofberges unterhalb der Burg möglich, sowie eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt. Aus dieser Fußgängerzone wurden jedoch erst im Jahr 2006 auch die Stadtbusse verbannt. Im Jahr 2004 feierte die Stadt Landshut ihr 800-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde eine deutsche Sonderbriefmarke herausgegeben. Eingemeindungen  Am 1. April 1928 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Achdorf und Berg ob Landshut eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen die ehemalige Gemeinde Münchnerau und ein Teil der aufgelösten Gemeinde Hohenegglkofen hinzu. Schönbrunn folgte am 1. Juli 1972.[18] Ein Großteil der aufgelösten Gemeinde Frauenberg kam am 1. Juli 1974 hinzu.[19] Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung  Im ersten Jahrhundert nach ihrer Gründung zog die Stadt viele Bewohner an. Um 1500 hatte sie bereits mehrere tausend Einwohner. Im ausgehenden Spätmittelalter stagnierte die Zahl der Stadtbewohner. Über die Jahrhunderte hinweg wurde sie durch zahlreiche Kriege und daraus resultierende Hungersnöte und Epidemien immer wieder dezimiert. Besonders schwer wog der Dreißigjährige Krieg. Seit dem 19. Jahrhundert, als Landshut wieder an Bedeutung gewann, stieg die Einwohnerzahl wieder. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrug sie über 40.000 und stieg kontinuierlich an, um seit den 1970er Jahren zwischen 50.000 und 60.000 Bewohnern zu schwanken. Viele Eingemeindungen während des 20. Jahrhunderts führten zu weiterem Zuwachs. Am nördlichen Stadtrand ist die Stadt mit den Siedlungsschwerpunkten der Gemeinden Altdorf und Ergolding sowie im Süden mit der Gemeinde Kumhausen zusammengewachsen. In dieser Agglomeration leben etwa 95.000 Menschen.  Die Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Amtes des Bundes und der Länder aus dem Jahr 2007 nannte für Landshut bis 2025 ein Bevölkerungswachstum von 9,7 %. Der Durchschnitt aller anderen kreisfreien Städte Bayerns lag bei 2,2 %.[20] Die Wachstumsprognose bis 2012 wurde übertroffen, so dass bereits im August 2012 der 65.000. Bürger geboren wurde.[21] Diese Einwohnerzahl wäre laut Prognose erst im Jahr 2016 zu erwarten gewesen.  Die nachstehenden Bevölkerungszahlen sind alle auf den heutigen Gebietsstand (aktuelle Ausdehnung des Stadtgebiets) umgerechnet: Datum  Einwohner 1. Dezember 1840  12.119 1. Dezember 1871  17.888 1. Dezember 1880  20.973 1. Dezember 1900  26.538 16. Juni 1925  31.866 16. Juni 1933  36.619 17. Mai 1939  36.853 31. Dezember 1946  44.262 31. Dezember 1948  45.906 31. Dezember 1950  47.200 31. Dezember 1952  47.274 31. Dezember 1954  47.797 31. Dezember 1956  47.176 31. Dezember 1958  47.237 31. Dezember 1960  47.656   Datum  Einwohner 31. Dezember 1962  50.532 31. Dezember 1964  50.729 31. Dezember 1966  51.631 31. Dezember 1968  51.281 31. Dezember 1970  52.425 31. Dezember 1972  55.650 31. Dezember 1974  56.405 31. Dezember 1976  55.501 31. Dezember 1978  55.435 31. Dezember 1980  55.803 31. Dezember 1982  56.326 31. Dezember 1984  56.230 31. Dezember 1986  57.067 31. Dezember 1988  57.194 31. Dezember 1990  59.066   Datum  Einwohner 31. Dezember 1992  60.031 31. Dezember 1994  59.351 31. Dezember 1996  59.100 31. Dezember 1998  58.420 31. Dezember 2000  58.746 31. Dezember 2002  60.018 31. Dezember 2004  60.545 31. Dezember 2006  61.923 31. Dezember 2008  62.648 31. Dezember 2010  63.258 31. Dezember 2012  65.322 31. Dezember 2013  66.179 31. Dezember 2014  67.625[2]   Bevölkerungsvorausberechnung[22] Datum  Einwohner 31. Dezember 2014  64.300 31. Dezember 2016  65.000 31. Dezember 2018  65.600 31. Dezember 2020  66.100 31. Dezember 2022  66.600 31. Dezember 2024  66.900 31. Dezember 2026  67.200 31. Dezember 2028  67.400 31. Dezember 2029  67.500  Quelle: www.landshut.de  Nationalitäten Herkunft  Anzahl  Anteil ehem. Jugoslawien  1.447  22,30 % Türkei  1.315  20,27 % Italien  515  7,94 % Polen  357  5,50 % Österreich  311  4,79 % Rumänien  310  4,78 % (Quelle: BAMF; Stand: 2005)  Während im Jahr 1997 in Landshut durchschnittlich noch 9,5 Kinder pro 1000 Personen auf die Welt kamen, sind es 2004 nur noch 8,5. Es fällt dabei auf, dass die Stadt sowohl unter dem bayernweiten Durchschnitt von 8,9 Geburten (2004), als auch unter dem Durchschnitt aller kreisfreien Städte im Land, die 2004 auf 9,4 Geburten pro 1000 Einwohner kamen, liegt. Dieser Entwicklung stehen seit Jahren stark überdurchschnittliche Sterberaten gegenüber. Während 2004 bayernweit 9,4 Todesfälle pro 1000 Einwohner zu beklagen waren, starben in Landshut je 1000 Bewohner 11,9 Menschen (2004). Dabei liegt die Stadt wiederum über dem Durchschnitt aller kreisfreien Städte Bayerns, in denen durchschnittlich 10,0 Todesfälle pro 1000 Einwohner zu beklagen waren. Diese Statistiken zeigen deutlich, dass Landshut insbesondere bei Senioren äußerst attraktiv ist. Trotz des negativen natürlichen Bevölkerungssaldos zählte Landshut 2005 aufgrund des positiven Wanderungssaldos mit einem Bevölkerungswachstum von 0,4 % zu den am stärksten wachsenden kreisfreien Städten Bayerns.  Zum Stichtag 31. Dezember 2005 waren 11,5 % der Stadtbewohner nicht im Besitz einer deutschen Staatsbürgerschaft, im Vergleich zu 11,4 % im Vorjahr. Der prozentual größte Anteil an Ausländern lebte im Stadtteil Nikola (18,9 %) sowie im Industriegebiet (21,2 %). Insgesamt belief sich ihre Zahl Ende 2005 auf 6.489, im Vergleich zu 6.189 im Vorjahr bzw. 6.353 im Jahr 2003. Dabei ist zu beachten, dass seit 2000 zahlreiche Einbürgerungen vorgenommen wurden, die eine Minderung des Ausländeranteils zur Folge hatten.  Die Volkszählung 2011 ermittelte einen Ausländeranteil von 10,7 %.[23] Der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund betrug im gleichen Zeitraum 26,9 Prozent.[24] Durchschnitt in Niederbayern sind hier 13,4 Prozent[25]. Altersstruktur der Bevölkerung der Stadt Landshut gemäß Zensus 2011. Alter  Einwohner nach Alter[26] jünger als 18  15,1 % 18 bis 29  15,1 % 30 bis 49  29,2 % 50 bis 64  19,0 % älter als 65  21,6 %  Das Durchschnittsalter hat sich von 43,3 Jahre 2000 leicht auf 44,2 Jahre 2010 erhöht.[27] 2011 waren 47,6 Prozent der Bevölkerung der Stadt Landshut Männer und 52,4 Prozent Frauen.[28] Zum 31. Dezember 2012 betrugen diese Anteile 47,9 Prozent Männer und 52,1 Prozent Frauen.[29] Religionen Die Stiftsbasilika St. Martin vom Hofberg aus  Die Stadt Landshut ist, wie der überwiegende Teil von Altbayern, stark katholisch geprägt. Im Jahr 2005 bekannten sich insgesamt 63,8 % der „wohnberechtigten Bevölkerung“ von 63.527, die sowohl Haupt-, als auch Nebenwohnsitze einschließt, zum katholischen Glauben. Zum gleichen Zeitpunkt gehörten 12,9 % der Stadtbewohner einer evangelischen Kirche an. Die restlichen 23,2 % sind entweder konfessionslos oder gehören einer anderen Religionsgruppe an.  Landshut ist eine Besonderheit in der Einteilung der katholischen Bistümer: Die Pfarreien nördlich der Isar gehören zum Bistum Regensburg, die südlichen Pfarrgemeinden zum Erzbistum München und Freising. Die drei evangelischen Gemeinden der Stadt – Christuskirche, Erlöserkirche und Auferstehungskirche – werden vom Dekanat Landshut verwaltet. In Landshut gibt es auch eine Kirchengemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten, eine Gemeinde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), eine Versammlung der Zeugen Jehovas, sowie eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG).  Weil ein Großteil der jüdischen Stadtbevölkerung bereits während der Blütezeit der Stadt in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts durch Ludwig den Reichen vertrieben wurde, konnte sich bis heute keine eigenständige jüdische Gemeinde in Landshut entwickeln. Die nächstgelegenen Synagogen befinden sich in Regensburg, München und Straubing. Im Industriegebiet Ergolding gibt es eine IGMG-Moschee namens Yeni Cami (= Neue Moschee) und 100 Meter entfernt eine DITIB-Moschee, die sich Yunus-Emre-Moschee nennt. Unmittelbar in der Nähe des Stadtzentrums – in der Neustadt – befindet sich ein buddhistisches Zentrum der Karma-Kagyü-Richtung. Politik Stadtrat Stadtratswahl 2014 Wahlbeteiligung 40,0%  % 30 20 10 0 28,2 % 16,3 % 13,2 % 12,0 % 10,7 % 4,8 % 4,7 % 4,5 % 5,5 % CSU Grüne SPD LM d FWe BfL f JL g ÖDP Sonst. Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2008 [30]  %p  12  10    8    6    4    2    0   -2   -4   -6   -8 -10 -9,3 %p -0,7 %p -0,9 %p +12,0 %p -0,3 %p -2,6 %p +4,7 %p +0,5 %p +2,8 %p CSU Grüne SPD LM d FWe BfL f JL g ÖDP Sonst. Anmerkungen: d Landshuter Mitte e 2014 Landesvereinigung, 2008 FW Landshut e. V. f Bürger für Landshut g Junge Liste Landshut  Der Stadtrat ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Landshut. Er besteht aus 44 Sitzen und wird alle sechs Jahre im Rahmen einer Kommunalwahl neu gewählt. Die letzte Wahl fand am 16. März 2014 statt. Es waren insgesamt 52.178 Bürger stimmberechtigt. 20.863 Personen haben an der Wahl teilgenommen, was einer Wahlbeteiligung von 40,0 Prozent entspricht.[31] Mit einem Rückgang von 5,3 Prozentpunkten im Vergleich zum vorangegangenen Urnengang wurde die damals schon niedrige Beteiligung der Bürger nochmals unterboten.  Trotz massiver Stimmenverluste bleibt die CSU stärkste Fraktion und entsendet dreizehn Mitglieder in den Stadtrat, die Grünen und die SPD konnten ihre Ergebnisse von der Wahl im Jahr 2008 beinahe halten und bilden mit sieben bzw. sechs Sitzen die zweit- und drittstärkste Fraktion. Den stärksten Neueinsteiger stellt die Fraktion „Landshuter Mitte“ dar: Zum Teil von ehemaligen CSU-Stadträten gegründet, ist sie seit 2014 mit fünf gewählten Vertretern die viertstärkste Kraft in Landshut. Weiterhin stark vertreten sind auch die Freien Wähler, die ebenfalls fünf Sitze im Stadtrat besetzen. Neu gewählt wurde die „Junge Liste Landshut“, die zwei Vertreter entsendet. Ebenfalls im Gremium vertreten sind die ÖDP (zwei Sitze), die „Bürger für Landshut“ (zwei Sitze), die FDP (ein Sitz) und die Bayernpartei (ein Sitz).  Die nächsten Kommunalwahlen in Bayern finden im März 2020 statt.[32] Bürgermeister  Die Stadt wurde in der Nachkriegszeit im Wesentlichen von der CSU regiert. Im Alter von 33 Jahren trat Josef Deimer am 1. Januar 1970 sein Amt als Oberbürgermeister der Stadt an. Ab 1975 übernahm er den Vorsitz des bayerischen Städtetages und war seit 1994 stellvertretender Präsident des deutschen Städtetages. Seine letzte Amtsperiode endete aus Altersgründen am 31. Dezember 2004. Mit einer Regierungszeit von 35 Jahren ist Josef Deimer der – zumindest bis jetzt – dienstälteste Oberbürgermeister Deutschlands. Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl vom 10. Oktober 2004 kam es innerhalb der CSU zu Querelen. Hans Rampf und Ludwig Zellner stritten sich um die Amtsnachfolge Deimers. Als sich die Partei hinter Zellner stellte und ihn zum offiziellen Kandidaten wählte, starteten Landshuter Geschäftsleute die Initiative „Pro Rampf“, die den Fast-Food-Franchisenehmer nach 8.000 gesammelten Unterschriften dazu umstimmte, für die neu geschaffene Liste „Bürger für Landshut“ gegen Zellner anzutreten; er blieb jedoch weiterhin Mitglied der CSU. Das Ergebnis der Wahl fiel überraschend aus: Auf Rampf entfielen 50,89 % aller Stimmen; Zellner landete mit 14,84 % auf dem dritten Platz; mit 25,14 % erreichte Thomas Keyßner, Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen, das zweitbeste Ergebnis.  2008 wurde Thomas Keyßner nach der Stadtratswahl zum Zweiten Bürgermeister gewählt und löste Ludwig Zellner in diesem Amt ab. 2014 wurde er in diesem Amt bestätigt. Dritter Bürgermeister war von 2008 bis 2014 der SPD-Stadtrat Gerd Steinberger, der ebenfalls zur Oberbürgermeisterwahl 2004 angetreten war. Am 9. Mai 2014 wurde der Stadtrat Erwin Schneck (Freie Wählern) zum Dritten Bürgermeister gewählt. [33]  Bei den Oberbürgermeisterwahlen am 10. Oktober 2010 wurde Hans Rampf als Kandidat der CSU mit 61,10 % der Stimmen wiedergewählt.[34][35] Wappen Das Stadtwappen Stadtwappen am Ländtor  Das Wappen der Stadt Landshut zeigt in Silber drei, zwei zu eins gestellte, blaue Eisenhüte mit verschlungenen roten Sturmriemen.  Vorgänger des Dreihelmewappens wurden bereits im 13. Jahrhundert verwendet, um die Stadt zu repräsentieren. Die drei Eisenhüte, die von jeher im offiziellen Siegel der Stadt auftauchten, kann man nachweislich auf das Jahr 1275 datieren. Angeblich soll Ludwig der Bayer Landshut nach der Schlacht von Gammelsdorf mit dem heutigen Wappen versehen haben, um die Tapferkeit der Landshuter hervorzuheben. Die blaue Helmfarbe und der silberfarbene Hintergrund verdeutlichen die Bindung der Stadt an das bayerische Geschlecht der Wittelsbacher, die die Stadt über Jahrhunderte hinweg entscheidend prägten. Seit dieser Zeit änderte sich einzig die Form der Helme, die jeweils dem zeitgenössischen Modegeschmack angepasst wurden. Im späten 16. Jahrhundert wurden die ursprünglichen – und heutzutage wieder verwendeten – Eisenhüte vermehrt durch Stechhelme ersetzt. In seltenen Fällen (seit 1446) wird das Wappen von zwei Männern hochgehalten.  Die offizielle Flagge der Stadt wird im oberen Teil von einem weißen Haupt dominiert, auf dem das Stadtwappen abgebildet ist; im unteren Teil werden die Farben weiß und rot verwendet, die in Längsrichtung voneinander abgetrennt sind. Die Herkunft der für altbayerische Städte typischen Farben weiß und rot auf der Stadtflagge kann nicht abschließend geklärt werden, orientiert sich aber womöglich an der Farbe der Helmriemen. Städtepartnerschaften  Landshut pflegt eine Reihe von Partnerschaften mit verschiedenen Städten in Europa. Von den fünf zurzeit bestehenden Partnerschaften wurde 1956 die erste mit der schottischen Ortschaft Elgin geschlossen. Landshuts neueste Partnerstadt ist Hermannstadt (rumänisch: Sibiu), die Städtepartnerschaft wurde im Jahr 2002 besiegelt. Vereinigtes Königreich Elgin (Vereinigtes Königreich)  seit 1956  21.000 Einwohner Frankreich Compiègne (Frankreich)  seit 1962  41.000 Einwohner Österreich Ried im Innkreis (Österreich)  seit 1974  11.000 Einwohner Italien Schio (Italien)  seit 1981  39.000 Einwohner Rumänien Sibiu (dt. Hermannstadt; Siebenbürgen, Rumänien)  seit 2002  172.000 Einwohner Städtepatenschaften  Seit den 1950er Jahren übernahm die Stadt Landshut einige Patenschaften über kleinere Ortschaften in der näheren Umgebung. Bad Kötzting (Oberpfalz)  seit 1953  7.000 Einwohner Mainburg (Niederbayern)  seit 1954  14.000 Einwohner Rottenburg (Niederbayern)  seit 1971  7.000 Einwohner Waldkirchen (Niederbayern)  seit 1972  11.000 Einwohner Teilnahme an regionalen Bündnissen  Die Stadt Landshut ist offizielles Mitglied des Wirtschaftsraums Südbayern, eines Vereins, der zur regionalen Kooperation in wirtschaftlichen Belangen geschaffen wurde. Das Gebiet der GMA umfasst insgesamt 21.410 Quadratkilometer und über fünf Millionen Einwohner, wobei das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 3,9 % über dem bayerischen Durchschnitt liegt. Der neben der Planungsregion Landshut aus den Regionen Augsburg, Ingolstadt, München und Südostoberbayern bestehende Wirtschaftsraum zählt zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten Deutschlands und spielt sogar im europäischen Vergleich eine herausragende Rolle.  Des Weiteren gehört Landshut (LA) neben Rosenheim (RO) und Salzburg (SA) zu den Gründungsmitgliedern des Städtebündnisses LAROSA, dem inzwischen auch die Städte Kufstein und Freilassing beigetreten sind. Ziel dieser Partnerschaft ist die bessere Zusammenarbeit in Bildungsfragen, die Stärkung der regionalen Wirtschaft sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verschiedener Institutionen.  Die Stadt Landshut ist außerdem Mitglied in folgenden Zweckverbänden:[36]      Regionaler Planungsverband Landshut     Zweckverband berufliche Schulen Landshut (Stadt und Landkreis)     Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Landshut     Zweckverband für Tierkörper- und Schlachtabfallbeseitigung Plattling     Zweckverband Landestheater Niederbayern     Zweckverband Müllverwertung Schwandorf     Zweckverband Wasserversorgung Isar-Vils     Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Bruckberg-Gündlkofen  Die Stadtverwaltung erbringt 709 verschiedene behördliche Leistungen.[36] Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftliche Situation  Landshut gehört zu den wirtschaftlich stärksten Gebietskörperschaften Deutschlands. Die allgemein günstige Lage in Südbayern, die Nähe zur Millionenmetropole München aber auch die Funktion Landshuts als Verkehrsknotenpunkt befördern den wirtschaftlichen Erfolg, was regelmäßig verschiedene voneinander unabhängige Studien bestätigen. In einer Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung vom Dezember 2006 zur Kaufkraft der 439 Landkreise und kreisfreien Städte belegte die Stadt den 23. Platz und lag damit über dem Bundesdurchschnitt. Der Kaufkraftindex lag bei 117,6 bezogen auf den Referenzwert 100 für den nationalen Durchschnitt. Die jährliche Studie des Wirtschaftsmagazins Focus Money zur Wirtschaftskraft der Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland bescheinigte der Stadt Ende 2006 eine florierende Wirtschaft. Unter 425 überprüften Gebietskörperschaften belegte Landshut hinter dem oberbayerischen Ebersberg den zweiten Platz und stellte damit vor Regensburg (Platz 22) und München (Platz 23) die wirtschaftlich stärkste Stadt Deutschlands dar. Dabei wurden zum Beispiel Bevölkerungswachstum, Arbeitslosenquote, Veränderung des BIP, Einkommen der Haushalte sowie weitere Faktoren berücksichtigt. Die Arbeitslosigkeit ist gering.  Zum 30. Juni 2014 gab es 35.086 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort sowie 25.335 am Wohnort. Damit stieg deren Gesamtzahl in den letzten fünf Jahren um 6.593. 2014 (2013) gab es 23.065 (22.478) Einpendler und 13.382 (12.721) Auspendler. Dies sind 3.642 (+19 Prozent) Einpendler bzw. 3.278 (+33 Prozent) Auspendler mehr als vor zehn Jahren. Der Pendlersaldo ist positiv. Zum 30. Juni 2014 (2013) betrug der Einpendlerüberschuss 9.683 (9.757) Personen und blieb mit neun- bis zehntausend Personen die letzten zehn Jahre nahezu konstant.[37] Ansässige Unternehmen  Etwa 30 % der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer Landshuts sind im produzierenden Gewerbe beschäftigt. Im Sekundärsektor dominieren die Bayerischen Motoren Werke mit Abstand die Wirtschaftswelt der Stadt. In der seit 1967 bestehenden Produktionsstätte des Automobilbauers fertigen heute etwa 3.300 Menschen Zylinderköpfe, Stoßfänger, Kunststoffkomponenten und andere Einzelteile an, die in fast allen Produkten des Unternehmens zum Einsatz kommen. Der zweitgrößte Arbeitgeber des produzierenden Gewerbes ist der Motor- und Ventilatorenhersteller ebm-papst. Der Weltmarktführer in der Luft- und Antriebstechnik beschäftigt in seinem drittgrößten Standort ungefähr 1000 Menschen. Weitere überregional bedeutende Unternehmen sind Schott Electronics sowie Brandt Zwieback-Schokoladen, die jeweils knapp 600 Menschen an ihren Standorten in Landshut beschäftigen. Letzteres Unternehmen, das vor allem durch Zwieback zu Berühmtheit gelangte, lässt in seinem seit 1940 bestehenden Landshuter Standort hauptsächlich Schokoladenprodukte herstellen. Schott Electronic Packaging stellt in der Stadt hauptsächlich Abdichtungen elektronischer Bauteile her. Auch Cine Project als eine der führenden Kinotechniklieferanten ist in Landshut ansässig. Nach größerem Abstand zu den genannten Unternehmen folgen Produktionsstätten von Vishay Intertechnology, einem der größten Hersteller von Halbleitern und passiven elektronischen Bauelementen, der im Textilmanagement tätigen Josef Urzinger GmbH sowie dem bayernweit tätigen Reifenfachhandel Reifen Wagner, die jeweils etwa 200 Beschäftigte zählen. Erwähnenswert sind schließlich noch die in Landshut ansässigen Unternehmen Klann Verpackungen, bei dem über 150 Menschen arbeiten und dem Beschläge- und Werkzeuggroßhandel Seefelder GmbH mit 110 Mitarbeitern. Der größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor ist die Sparkasse Landshut mit knapp 600 Angestellten. Weitere bedeutende in Landshut ansässige Handels- bzw. Dienstleistungsbetriebe sind die Deutsche Telekom mit etwa 450 sowie der Energiekonzern E.ON mit insgesamt über 1250 Angestellten. Hier entfällt der Großteil der Beschäftigten auf den Hauptsitz der E.ON Service Plus, die in der eigens nach dem Unternehmen benannten E.ON-Allee am Landshuter Messepark derzeit 650 Mitarbeiter beschäftigt. Bald soll dort ein weiterer Neubau zusätzlichen Platz für 250 weitere Angestellte schaffen. Außerdem befindet sich in der Luitpoldstraße der Deutschlandsitz der E.ON Wasserkraft. Erwähnenswert ist außerdem die Vertriebs- und Marketingzentrale von OMV Deutschland, die sich an der Stadtgrenze zu Ergolding befindet. Die einzigen verbliebenen Brauereien der Stadt sind die Brauerei C. Wittmann sowie das Landshuter Brauhaus. Ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft ist die Bedeutung Landshuts als Messestandort. Nach Schließung der Landshuter Schoch-Kaserne wurde der neue Messepark Landshut, der zu den größten Bayerns gehört, 2003 im Osten der Stadt eröffnet. Die drei wichtigsten Messen sind die Niederbayernschau (drittgrößte Verbrauchermesse Bayerns), die Landshuter Umweltmesse, die Bayern-Bau sowie Future Trend, die jeweils zweijährlich stattfinden. Staatliche Einrichtungen und Behörden  Die Stadt Landshut verfügt über zwei große Amtsgebäude: Das „Rathaus 1“ ist das historische Rathaus der Stadt. Es ist in der Altstadt gelegen und bis heute Sitz des Stadtrats, der Bürgermeister sowie zahlreicher Ämter. Da es für die Stadtverwaltung zu klein war, waren bis zum Jahrtausendwechsel die meisten Ämter auf dezentral auf mehrere Gebäude verteilt. 2004 wurden sie in einen als „Rathaus 2“ bezeichneten Gebäudekomplex an der Luitpoldstraße verlagert und ein zentrales Bürgerbüro eingerichtet.  Die Stadt Landshut ist Sitz der Regierung von Niederbayern, des Kreistages des Landkreises Landshut sowie der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd (ehemals LVA Niederbayern/Oberpfalz und LVA Oberbayern).  Es gibt eine Arbeitsagentur, der das gleichnamige Gebiet unterstellt ist, und eine Geschäftsstelle der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). 1880 wurde ein Hauptzollamt eingerichtet, das seit 1895 an der Seligenthaler Straße untergebracht ist. Sowohl die Justizgebäude als auch das Finanzamt zogen in den späten 1980er Jahren in neue Gebäudekomplexe an der Maximilianstraße im Osten der Stadt. Seit 1913 besteht das Wasserwirtschaftsamt Landshut (frühere Bezeichnungen Königliches Kulturbauamt Landshut, Kulturbauamt Landshut), welches für die Stadt Landshut und die Landkreise Landshut, Kelheim und Dingolfing-Landau zuständig ist. Das Landesamt für Finanzen ist mit einer Dienststelle vertreten, die neben Bezüge- und weiteren Zuständigkeitsbereichen u. a. die Staatsoberkasse Bayern beinhaltet. Es besteht ein Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.  Ein Landgericht und ein Amtsgericht haben ihren Sitz in Landshut. Das Landgericht ist zuständig für das Gebiet der Landkreise Dingolfing-Landau, Erding, Freising, Landshut und Rottal-Inn sowie für die Stadt Landshut. Ihm unterstehen die Amtsgerichte in Eggenfelden, Erding, Freising, Landau an der Isar und Landshut. Das Amtsgericht Landshut verfügt neben dem Straf- und Zivilgericht über ein Registergericht, ein Nachlassgericht, ein Familiengericht, ein Vollstreckungsgericht sowie ein Vormundschaftsgericht. Außerdem besteht ein Sozialgericht. Das Arbeitsgericht Regensburg unterhält dort eine eigenständige Kammer. Häftlinge werden in der Justizvollzugsanstalt Landshut untergebracht. Verkehr Straßenverkehr  Landshut ist ein wichtiger Knotenpunkt für den überregionalen Straßenverkehr durch die Anbindung an die A 92 mittels dreier Anschlussstellen, wobei das Stadtzentrum (laut Beschreibung) von München aus über die Ausfahrt Moosburg-Nord und von Deggendorf aus über die Ausfahrt Landshut/Essenbach am besten erreicht werden kann sowie als Kreuzungspunkt mehrerer Bundesstraßen, die durch das Stadtgebiet verlaufen.  B 15: In Nord-Süd-Richtung verbindet sie Hof mit Rosenheim und ist von der A 92 (Ausfahrt Landshut/Essenbach) bis zur Stadtgrenze vierspurig ausgebaut.  B 11: Sie verband ursprünglich den Bayerischen Wald mit München und dem Werdenfelser Land. Nach dem Bau der A 92 wurde sie östlich von Landshut zur Staatsstraße abgestuft und beginnt nun im Westen am „Kupfereck“, wo sie von der B 15 abzweigt.  B 299: Sie verbindet Altenmarkt an der Alz mit Amberg auf einer Nord-Süd-Achse und ist die kürzeste Verbindung zwischen den Erdölrafferien bei Ingolstadt und Neustadt an der Donau und dem Bayerischen Chemiedreieck. Nördlich von Landshut wird sie als Versatz zwischen den Anschlussstellen Altdorf und Landshut-Nord auf der A 92 geführt. Das Stadtgebiet quert sie auf der Konrad-Adenauer-Straße, wo es regelmäßig zu Staus kommt, da sie sich in beiden Fahrtrichtungen von zwei auf eine Fahrspur pro Richtung verengt. Die Verkehrsbelastung liegt dort gemäß Verkehrszählung 2010 bei knapp 24.000 Fahrzeugen pro Tag. Bei Landshut-Nord sind es rund 18.500 und bei Landshut Ost in Richtung Weihbüchl zirka 13.700 Fahrzeuge pro Tag. Quelle: BAYSIS-Datenbank[38]  B 15n: Diese soll als „Gelbe Autobahn“ von Regensburg über Landshut bis Rosenheim verbinden. Der Anschluss an die A 92 bei Essenbach soll 2019 erfolgen. Die Isarquerung östlich von Landshut und der Weiterbau südlich von Landshut sind strittig. Als Ost-Süd-Umfahrung Landshut (mit Anbindung B 15n/A 92 an B 15 und B 299) soll sie für den vordringlichen Bedarf zum Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet werden.[39]  Die verkehrliche Situation in Landshut ist dadurch geprägt, dass der Verkehr an drei Stellen im Stadtgebiet über die Isar geführt wird. Besonders belastet sind die Bereiche Hofmark-Aich-Straße/Luitpoldstraße (B 15 mit 24.500 bis 26.500 Fahrzeuge pro Tag[40]) und die Konrad-Adenauer-Straße (B 299 mit 24.000 Fahrzeuge pro Tag[40]) mit ihren beiden Brücken über die große und die kleine Isar. Zur Entlastung der Innenstadt wurde 1999 der Josef-Deimer-Tunnel unter dem Hofberg eingeweiht, der den Osten und Westen der Stadt verbindet. Er ist Teil eines Innenstadtrings, um den überörtlichen Verkehr um das Stadtzentrum herumzuleiten. Mit der „Osttangente Landshut“, die seit mehr als einem Jahrzehnt im Gespräch ist, soll hierzu ein zusätzlicher Isarübergang im Osten der Stadt geschaffen werden. Mit einem Verkehrsgutachten des Freistaats Bayern wird momentan deren Bedarf geklärt.[41] Ebenso wird seit langem eine Umgehungsstraße im Westen diskutiert.  Über die Staatsstraße 2045 ist die Stadt Landshut an den nördlichen und südlichen Landkreis Landshut angebunden. Über die Staatsstraße 2143 erreicht man Ergolding, über die Kreisstraßen LA 26 Altdorf, LA 52 Altdorf bzw. Ergolding sowie LA 14 bei Auloh Niederaichbach. Bundesautobahn 92 number.svg  München – Freising – Moosburg – Landshut – Dingolfing – Deggendorf – (Bundesstraße 11 number.svg) Bundesstraße 11 number.svg  Bayerisch Eisenstein – Deggendorf – Dingolfing – Landshut – Moosburg – Freising – München – Benediktbeuern – Krün Bundesstraße 15 number.svg  Hof – (Bundesautobahn 93 number.svg – Weiden) – Regensburg – (Bundesautobahn 3 number.svg Nürnberg/Passau) – Landshut – Dorfen – Haag – Rosenheim – (Bundesautobahn 93 number.svg – Kufstein) Bundesstraße 299 number.svg  Waldsassen – Amberg – Neumarkt i.d.OPf – Neustadt an der Donau – (Bundesstraße 16 number.svg Ingolstadt/Kelheim) – (Bundesautobahn 93 number.svg Regensburg/AD Holledau) – Landshut – Vilsbiburg – Altötting – (Bundesautobahn 94 number.svg Linz/München) − Altenmarkt – (Bundesstraße 304 number.svg Traunstein – Freilassing/Berchtesgaden) Bundesstraße 15n number.svg  (im Bau) Saalhaupt – Neufahrn – Ergoldsbach – Landshut – Vilsbiburg – Bad Aibling – (Bundesautobahn 8 number.svg – Salzburg) Schienenverkehr Alter Bahnhof Landshut  Während in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bereits zahlreiche Eisenbahnprojekte, wie zum Beispiel die Strecke München–Augsburg (eröffnet im Jahr 1840), realisiert wurden, war Ostbayern lange Zeit ganz ohne Schienenanschluss. Wegen der schlechten finanziellen Situation des bayerischen Staates konnten in diesem Landesteil Trassen nur mithilfe privaten Engagements errichtet werden. Aus diesem Grund wurde 1856 schließlich die AG der Bayerischen Ostbahnen gegründet. Eine erste Strecke konnte bereits zwei Jahre später, am 3. November 1858, fertiggestellt werden, und Landshut war an das nationale Schienennetz angebunden, bevor die Strecke in nordöstliche Richtung weitergeführt wurde. Noch heute ist die durchgehend elektrifizierte, zweigleisige Strecke in Richtung München die mit Abstand wichtigste Bahnanbindung Landshuts. In Verbindung mit der weiterführenden Strecke nach Norden entstand somit die Hauptstrecke München–Regensburg (KBS 930;VzG-Nr. 5500; km 76,1). Die Elektrifizierung zwischen München und Landshut war am 3. Oktober 1925, zwischen Landshut und Regensburg am 11. Mai 1927 abgeschlossen.  Eine weitere wichtige Bahnstrecke führt von Landshut aus in nordöstliche Richtung und reicht über Landau an der Isar bis nach Plattling und weiter nach Bayerisch Eisenstein. Diese Strecke (KBS 931; VzG 5634; km 0,0) ist nur eingleisig und bis Plattling elektrifiziert. Der erste Abschnitt (41,55 km) dieser Strecke von Landshut (km 0,0) nach Pilsting wurde am 15. Mai 1880 eröffnet und der neue Landshuter Hauptbahnhof wurde zugleich in Betrieb genommen. Die an dieser Strecke liegenden Industriewerke brachten soviel Güterverkehr, dass eine Elektrifizierung notwendig wurde. Zugleich wurde eine Umleitungsstrecke zur Relation Plattling–Regensburg geschaffen.  Es folgt am 4. Oktober 1883 die eingleisige, nicht elektrifizierte, von Neumarkt-Sankt Veit herführende Strecke Landshut–Neumarkt-Sankt Veit (KBS 945; VzG 5720). In Landshut (Bay) endet diese Strecke im km 38,9.  Die am 3. November 1900 eröffnete Bahnstrecke Landshut–Rottenburg nach Rottenburg; (Vzg 5632; 27,46 km), begann in Landshut (Bay). Der regelmäßige öffentliche Verkehr wurde zwischenzeitlich eingestellt; schon seit 1998 werden keine Güter mehr transportiert, das Projekt „Rola Landshut“ Rollende Landstraße fand damit ein schnelles Ende. Ein konzessioniertes Eisenbahnverkehrs- und Infrastruktur-Unternehmen (s. BayernBahn) führt an einigen Tagen im Jahr einen Museumsbahnverkehr auf den bis Neuhausen vorhandenen Gleisen durch. Neuer Hauptbahnhof Landshut  Der erste Landshuter Bahnhof wurde an der Inneren Regensburger Straße als Sackbahnhof konzipiert. Knapp 20 Jahre später, am 15. Mai 1880, wurde er jedoch durch einen neuen Bahnhof außerhalb der Stadt ersetzt. Dieser wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe weitgehend zerstört und in den ersten Nachkriegsjahren durch einen Neubau ersetzt.  Im südlichen Stadtgebiet existiert mit „Landshut Süd“ ein weiterer Haltepunkt. Er soll im Rahmen des Ausbaus der Strecke Landshut-Salzburg (seit 2007) erheblich modernisiert werden.  Für Landshut fanden bereits Voruntersuchungen über eine Einbindung in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund statt. Da der Verbundbereich seit 2007 im Nachbarlandkreis Freising endet, gilt der Verbundtarif nur bis zum benachbarten Regionalexpress-Halt in Moosburg an der Isar. Mit Einführung des Donau-Isar-Express zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 und gleichzeitig dazu eingeführten zusätzlichen Regionalbahnen Freising-Landshut, soll durchgängig alle 20 Minuten eine Zugverbindung nach München (teilweise mit Umsteigen) angeboten werden.  Als Folge der Bahnreform bieten auch andere Unternehmen ihre Leistungen im Hauptbahnhof Landshut an. Arbeiten zur Anbindung des Knotens Landshut an die Betriebsleitzentrale sind in Planung und von München wie auch Regensburg her schon relativ weit vorangeschritten. Nahverkehr  In den ersten zwanzig Jahren der Landshuter Eisenbahngeschichte verfügte die Stadt über einen Sackbahnhof in der Nähe des heutigen Stadtzentrums. Da dieser wegen des enormen Zeitaufwandes jedoch bald zu unwirtschaftlich wurde, vor allem, weil sich die Strecke in den folgenden Jahren immerhin bis nach Regensburg ausgebreitet hatte, wurde der Bau eines neuen Bahnhofes notwendig, der schließlich im Jahr 1880 eingeweiht wurde. Da der Durchgangsbahnhof jedoch über zwei Kilometer vom Stadtzentrum – also der zentralen Altstadt – entfernt war, wünschten sich die Bewohner der Stadt bald eine bessere Verbindung der beiden Orte. Einen ersten wichtigen Schritt zum funktionierenden Nahverkehrsnetz markierte die Eröffnung einer Pferdebahn vom Hauptbahnhof bis zum Dreifaltigkeitsplatz südwestlich der Altstadt am 30. Juni 1902. Dem technischen Fortschritt entsprechend wurde die Straßenbahn Landshut bis 1913 vollständig elektrifiziert (erste Linie in Betrieb am 15. Februar 1913) und zweigleisig ausgebaut. Nach schweren Bombenangriffen auf das Bahnhofsareal im Jahr 1945 wurden große Teile der Gleisanlagen zerstört, so dass ein Betrieb nicht mehr möglich war. Anstatt die Schienen wieder befahrbar zu machen und das Depot wieder aufzubauen, wurde der Betrieb komplett eingestellt und 1948 durch den Oberleitungsbus Landshut ersetzt, der auf drei Linien große Teile des damaligen Stadtgebiets erschloss. 1966 schließlich hatte auch die letzte Stunde dieses Verkehrsmittels geschlagen; seitdem wird der öffentliche Personennahverkehr vollständig durch Omnibusse abgedeckt.  Aktuell verkehren dreizehn Linien der „StadtLinie“, die das gesamte Stadtgebiet abdecken, sowie fünf „ExpressLinien“, die vornehmlich für Berufspendler gedacht sind und die Hauptverkehrswege mit dem Bahnhof verbinden. Außerdem werden seit 2006 spezielle Busse eingesetzt, die die neu geschaffene „AbendLinie“ auf zehn Linien bedienen. Seit Dezember 2008 besteht eine Direktverbindung zwischen Altstadt und Flughafen München, die als „AirportLinie“ vermarktet wird.  Der künftige Flächennutzungsplan der Stadt Landshut (Stand: 2005) hält an der „Option“ fest, das Schienennetz der Bahn in Zukunft in größerem Ausmaß für den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, zieht also die Entwicklung einer Stadtbahn in Betracht. Obwohl eine baldige Realisierung als sehr unwahrscheinlich einzustufen ist, wird auf kleinere Städte wie zum Beispiel Nordhausen verwiesen, die trotz ihrer geringen Einwohnerzahl über solche Systeme verfügen. Neben den bereits existierenden Haltepunkten Landshut (Bayern) Hauptbahnhof und Landshut Süd werden neue Haltestellen in der Münchnerau, am Hans-Leinberger-Gymnasium, nahe den Kliniken und in der Bayerwaldsiedlung sowie weitere Haltepunkte auf den Strecken in Richtung Ergoldsbach und Dingolfing und die Reaktivierung einer Teilstrecke in Richtung Rottenburg in Betracht gezogen. Flugverkehr  Im westlichen Stadtgebiet, genauer gesagt im Stadtteil Münchnerau, befindet sich der Verkehrslandeplatz Landshut-Ellermühle (ICAO-Code: EDML). Schon in den späten 1950er Jahren gab es erste Bestrebungen, in der näheren Umgebung Landshuts einen Landeplatz für Klein- und Segelflugzeuge zu errichten. Bis zum Jahr 1960 erwarb die Stadt Landshut die erforderlichen Grundstücke, bevor der Luftsportverein Landshut im Jahr 1961 mit der Errichtung betreut wurde. Nach dem Erbauen der ersten Hallen und eines Towers nahm der Flugplatz am 26. August 1962 offiziell seinen Betrieb auf. In späteren Jahren wurde die Landebahn betoniert; heutzutage hat diese eine Länge von 900 Metern und ist 20 Meter breit. Im Vorfeld einer europaweiten Änderung der Start- und Landeregelungen für den gewerblichen Flugverkehr zum 1. Januar 2005 wurde geplant, die Landebahn auf 1320 Meter zu verlängern und auf 23 Meter zu verbreitern. Dieses Vorhaben wurde jedoch im Vorjahr infolge eines Bürgerentscheid, dessen Gültigkeit ein Jahr beträgt, zunächst zum Stillstand gebracht. Derzeit verhandelt der Landshuter Stadtrat über neue Maßnahmen zur Erhaltung des gewerblichen Flugverkehrs bis 5,7 t. Gesundheitswesen  In Landshut befinden sich mehrere Krankenhäuser: Das Klinikum Landshut (Versorgungsstufe II), das Kreiskrankenhaus Landshut-Achdorf (Grund- und Regelversorgung), das Kinderkrankhaus St. Marien und das Bezirkskrankenhaus Landshut.  Im ausgehenden Mittelalter gab es in Landshut – wie auch im übrigen Bayern – noch keine Krankenhäuser im heutigen Sinn. Jedoch existierten zwei voneinander unabhängige Leprosen-Hospitäler, St. Nikola (erstmals 1252 erwähnt) links und St. Lazarus (seit 1403) rechts der Isar. In den folgenden Jahrhunderten wechselten sich verschiedene Einrichtungen ab, die jedoch allesamt nur begrenzte Aufnahmemöglichkeiten besaßen. Das 1673 errichtete Hl.-Geist-Spital mit insgesamt nur 12 Betten diente ab 1802 als Lehrkrankenhaus, bis das sogenannte Liebsbund-Krankenhaus seinen Betrieb aufnahm. Das 1810 eingeweihte Städtische Krankenhaus in der Ländgasse diente in den folgenden Jahren als Universitätsklinikum. Nach der Verlegung der Bildungsanstalt nach München verfielen jedoch die meisten Gesundheitseinrichtungen. In den folgenden Jahrzehnten fehlte es sowohl an Personal als auch an adäquaten Räumlichkeiten, ab 1910 wurden immer mehr Stimmen für einen Neubau laut. Die beiden Weltkriege machten diese Planungen jedoch vorerst zunichte. Die Patientenzahlen stiegen im Städtischen Krankenhaus um ein Vielfaches. Infolgedessen sah sich die Stadt gezwungen, insgesamt drei sog. Hilfs-Krankenhäuser einzurichten.  Erst ein 1960 begonnener Neubau, der 1965 eingeweiht wurde, bewirkte eine Entspannung in der prekären Lage des Landshuter Gesundheitswesens. Noch im Jahr der Eröffnung des neuen Hospitals wurden sämtliche Hilfs-Krankenhäuser aufgelöst. Seit 1990 unter dem Namen Klinikum Landshut bekannt, stellt es ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung dar (Versorgungsstufe II) und ist mit 583 Planbetten, über 18.000 jährlich behandelten Patienten und insgesamt etwa 1.360 Angestellten eines der größten Krankenhäuser des westlichen Niederbayern und des nordöstlichen Oberbayern. Das Klinikum Landshut ist akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Es verfügt über insgesamt vier zertifizierte Krebszentren: Prostatakrebszentrum, Brustkrebszentrum, Darmkrebszentrum, Onkologisches Zentrum. 2011 wurde im Klinikum die bis dato erste überregionale Stroke Unit in Niederbayern zertifiziert. Seit Anfang 2012 existiert in Landshut die erste Klinik für Altersheilkunde unter dem Dach des Klinikums. Darüber hinaus wurde ein Zentrum für Lungen- und Bronchialheilkunde etabliert.  Das Kreiskrankenhaus Landshut-Achdorf (Grund- und Regelversorgung), das sich ebenfalls in der Stadt Landshut befindet, ist regionales Traumazentrum und verfügt unter anderem über mehrere Medizinische Kliniken, Chirurgische Kliniken, eine Interdisziplinäre Palliativstation und eine Frauenklinik sowie das Perinatalzentrum Niederbayern (Level 1). Das Krankenhaus, das seit 1906 besteht und 1977 komplett neu errichtet wurde, ist Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München und in allen vier Hauptabteilungen – Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Anästhesie – in die Lehre und die Ausbildung der Medizinstudenten eingebunden. Es gehört dem Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung[42] an. La.KUMed umfasst die drei kommunalen Krankenhäuser des Landkreises Landshut: Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Schlossklinik Rottenburg. Mehr als 65.000 Patienten werden jährlich ambulant und stationär in den Krankenhäusern von La.KUMed versorgt. Mit mehr als 565 Planbetten und rund 1.350 Mitarbeitern ist La.KUMed einer der größten Anbieter für medizinische Versorgung in Niederbayern und den angrenzenden oberbayerischen Landkreisen. Alle drei unter dem Dach von La.KUMed zusammengeschlossenen Kliniken sind komplett nach ISO 9001:2008 zertifiziert. 2010 erhielten die La.KUMed-Kliniken unter anderem die international anerkannte ESMO-Zertifizierung für die umfassende onkologische und palliativmedizinische Versorgung sowie die Zertifizierungen als Anerkanntes Gefäßzentrum (DGG), als Anerkanntes Koloproktologiezentrum (CACP) sowie als Chest Pain Unit.  Neben diesen beiden dominierenden Einrichtungen gibt es in Landshut das Kinderkrankenhaus St. Marien, dessen Geschichte bis ins Jahr 1919 zurückreicht, als ein Heim für gefährdete Säuglinge errichtet wurde. In den späten 1960er Jahren wurde ein Neubau bezogen. Zu guter Letzt ist noch das Bezirkskrankenhaus Landshut für Erwachsenenpsychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie zu nennen, das für den gesamten Bezirk Niederbayern zuständig ist.  Nach derzeitigem Berechnungsmaßstab wird die medizinische Versorgung im Mittelbereich Landshut mit 119,8 Prozent bewertet. In Stadt und Landkreis Landshut gab es 2014 insgesamt 125 Hausärzte.[43] Bildungswesen  Nach der Stadtgründung im Jahr 1204 war die Pfarrei St. Martin über Jahrhunderte hinweg die wichtigste – und anfangs einzige – Institution, die sich um die Bildung der Stadtbewohner bemühte. Ein erster Schulmeister war nachweislich ab 1257 in der Stadt tätig. Infolge der Gründung des Dominikaner- und des Franziskanerklosters in den Jahren 1271 und 1280 erweiterten sich die Möglichkeiten zur Ausbildung der Jugend. Bis in das frühe 17. Jahrhundert waren in den beiden größten Pfarreien der Stadt (St. Martin und St. Jodok) einzelne Schulmeister aktiv, deren Unterricht durchschnittlich nur etwa 50 Kinder besuchten. Ein einschlägiges Datum im Bildungssystem der Stadt stellt das Jahr 1629 dar: Mitten im Dreißigjährigen Krieg schickte Herzog Maximilian I. Jesuiten-Mönche nach Landshut, die mit der Errichtung des ersten Landshuter Gymnasiums begannen. Diese Bildungsanstalt wurde bis 1773 von den Jesuiten betreut, bis der Orden aufgelöst wurde. Infolgedessen wurde der Schulbetrieb mithilfe weltlicher Lehrer fortgesetzt. Parallel dazu sah sich der seit 1668 in der Stadt ansässige Ursulinenorden mit der Aufgabe der Ausbildung der weltlichen Stadtbewohner konfrontiert. Im 19. Jahrhundert wurden dort bereits 400 Kinder unterrichtet. Das Jahr 1800 bildet einen weiteren Meilenstein in der Bildungsgeschichte Landshuts: Der bayerische Kurfürst Max IV. Joseph (der spätere König Maximilian I.) verlegte die einzige bayerische Universität, die Universität Ingolstadt, wo sie 1472 von Herzog Ludwig dem Reichen gegründet worden war, in die niederbayerische Hauptstadt (siehe dazu auch Universität Landshut). Im folgenden Vierteljahrhundert unterrichteten zahlreiche angesehene und bekannte Professoren an dieser tertiären Bildungsanstalt. Unter der Herrschaft Ludwigs I. verschwand die heute als Ludwig-Maximilians-Universität bekannte Bildungseinrichtung 1826 wieder aus dem Stadtbild und hat seitdem in der Landeshauptstadt München ihren Hauptsitz.  Infolge der 1801 eingeführten allgemeinen Schulpflicht und der langsam einsetzenden Industrialisierung erlebte auch das Bildungssystem in der Stadt einen Aufschwung. Während des späten 19. Jahrhunderts und des beginnenden 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Bildungseinrichtungen neu eröffnet oder erheblich erweitert. Dazu zählten zum Beispiel die 1812 gegründete Industrieschule, die Mädchen im Umgang mit Stoffen ausbildete, die seit 1833 bestehende Landwirtschafts- und Gewerbeschule, die Kreis-Ackerbauschule, die erstmals 1854 ihre Pforten öffnete oder die seit 1873 existierende „Töpferschule“. Daneben wurden erste Grund- und Realschulen errichtet. Auch wenn die beiden Weltkriege den Schulen stark zusetzten, erholte sich das Bildungssystem der Stadt nach 1945 bald wieder. Bereits zwei Jahre später konnte die Volkshochschule Landshut ihre Tore öffnen. Heutzutage gibt es ein breitgefächertes Schulsystem mit insgesamt elf Grundschulen, fünf Hauptschulen, drei Realschulen sowie zwei Wirtschaftsschulen. Daneben gibt es noch zahlreiche Berufs(fach)schulen, zwei Berufsoberschulen, zwei Fachoberschulen, die Sparkassenakademie Bayern, ein Agrarbildungszentrum sowie zahlreiche weitere Einrichtungen. Gymnasien  Es gibt drei Gymnasien, von denen das Hans-Carossa-Gymnasium, das aus der Jesuitenschule von 1629 hervorging, das älteste ist. Benannt wurde es nach dem Arzt und Autor Hans Carossa, der dort im Jahr 1897[44] sein Abitur erlangte und in seinem späteren, autobiographisch geprägten Werk ein symbolisch aufgeladenes, verklärendes Porträt der Stadt Landshut zeichnete.[45] Das nach dem berühmten Bildhauer Hans Leinberger benannte Hans-Leinberger-Gymnasium ist mit 1348[46] Schülern das größte der drei Gymnasien und wurde im Jahr 1833 als Königliche Gewerbeschule gegründet. Das Gymnasium Seligenthal, das von der Schulstiftung Seligenthal betrieben wird, basierte auf einem Mädchen-Lyzeum und wurde 1838 als „Erziehungsinstitut“ gegründet. Bis zum Schuljahr 2008/2009 war es ein reines Mädchengymnasium.  Sie werden aktuell (Schuljahr 2014/2015) von 3010 Schülern besucht. Im Schuljahr 2013/2014 lag die Zahl noch bei 3141. Damit nahm im vierten Jahr in Folge die Schülerzahl von ihrem Höhepunkt mit 3650 im Schuljahr 2010/2011 ab.[46]  Gemäß Zensus 2011 besuchten in Bayern durchschnittlich 25,3 Prozent der Schüler das Gymnasium. Im Regierungsbezirk Niederbayern lag dieser Anteil bei 21,6 Prozent und bezogen auf die Stadt Landshut bei 29,4 Prozent (Landkreis Landshut 20,7 Prozent). Der Anteil der Personen über 15 Jahre mit Hochschulreife (Abitur oder Fachabitur) lag in Bayern im Durchschnitt bei 26,1 Prozent; in Niederbayern lag diese Quote bei 17,5 Prozent.[47] Hochschule Landshut  1978 wurde die Hochschule Landshut eröffnet. Nach einem Höchststand mit 5.336[48] Studenten im Wintersemester 2014/2015 sind zum Sommersemester 2015 ca. 5.100[49] Studenten immatrikuliert. Die als Fachhochschule gegründete Hochschule umfasst die fünf Fachbereiche Informatik, Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Soziale Arbeit. Ehemalige Garnison  Landshut war bis 1945 Garnisonsstadt für die Bayerische Armee, Reichswehr und Wehrmacht. In der Zeit des Kalten Krieges waren zunächst Einheiten der US-Army stationiert. Nach Gründung der Bundeswehr beherbergte die Stadt eine bedeutende Heeresgarnison (zuletzt Panzerbrigade 24), die bis zur Aufgabe der Schoch-Kaserne 1994 bestand. Medien Hauptsitz der Wochenblatt-Verlagsgruppe  Landshut ist Sitz mehrerer Rundfunkanstalten. So unterhält der öffentlich-rechtliche Sender, der Bayerische Rundfunk, in der Inneren Münchner Straße ein Korrespondentenstudio für Radio und TV. Außerdem sendet der regionale Fernsehsender der Stadt: Isar TV regelmäßig aus seinen Studios in der Altstadt von Landshut und erreicht in seinem Sendegebiet, das sich auf den Landkreis Landshut sowie Teile der angrenzenden Landkreise Kelheim, Dingolfing-Landau und Freising ausdehnt, insgesamt 170.000 Zuschauer. Der Sender ist Mitglied von TV Bayern, einem Zusammenschluss von 15 Sendeanstalten aus dem Freistaat, sowie von ONTV, dem fünf ostbayerische Fernsehsender angehören. Im Bereich Hörfunk nimmt Radio Trausnitz eine gewichtige Stellung ein. Daneben unterhält der Jugendsender Radio Galaxy ein Regionalstudio in der Dreihelmestadt. Das mit Abstand wichtigste Printmedium der Stadt ist die Landshuter Zeitung, die seit 1951 der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung angehört. Daneben gibt es noch die beiden kostenlosen, wöchentlich erscheinenden Zeitungen Landshut aktuell und Landshuter Wochenblatt. Letztere veröffentlicht von ihrem Hauptsitz in Landshut aus insgesamt sechzehn Regionalausgaben für beinahe ganz Ostbayern von Schwandorf bis nach Berchtesgaden. Sendeanlagen → Hauptartikel: Sender Landshut  Auf der Weickmannshöhe betreibt die Deutsche Telekom einen 77 Meter hohen Sendeturm zur Abstrahlung von UKW, DVB-T, Mobilfunk und Richtfunk.  Eine weitere Sendeanlage zur Abstrahlung von Hörfunkprogrammen betreibt der BR auf der Gemarkung Altdorf an der A92. Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke Die Burg Trausnitz hoch über der Stadt  Die Stadt Landshut entwickelte sich aus drei Siedlungskernen: Am höchsten Punkt des Steilhanges über der Isar, auf einer Höhe von über 500 m ü. NN, thront die Burg Trausnitz, deren Vorläufer bereits seit dem Jahr 1150 erwähnt sind und als „Hut und Schutz des Landes“ der zukünftigen Stadt an der Isar ihren Namen geben sollte. Die ältesten Teile der heute noch stehenden Wehranlage stammen noch aus der Zeit der Stadtgründung von 1204. Über Jahrhunderte hinweg Sitz der Wittelsbacher, erfuhr die Burganlage bis in das späte 16. Jahrhundert zahlreiche Um- und Ausbauten zum Schloss mit Laubengang. In den 1870er-Jahren ließ König Ludwig II. zahlreiche Räume der Anlage prunkvoll verzieren und ausstatten. Am 21. Oktober 1961 fielen jedoch Teile der Burgeinrichtung einem Großbrand zum Opfer. Der St.-Martins-Turm  Zu Füßen der Festungsanlage wurde ab 1380 mit der Errichtung der gotischen St. Martinskirche unter Hans von Burghausen begonnen, nachdem das vorherige Gotteshaus infolge des großen Stadtbrandes von 1342 drei Meter unterhalb des Stadtzentrums lag. Vollendet wurde das vollständig aus Backstein bestehende Gebäude jedoch erst im Jahr 1500. Einer Sage nach wollten die reichen Landshuter Stadtbewohner den Herzögen auf der Burg bis in die Suppenschüssel sehen können, ihnen also auf „Augenhöhe“ begegnen können. Das Resultat aus diesem Wunsch ist heute noch am eindrucksvollen Kirchturm von St. Martin, der mit einer Höhe von 130,6 m den höchsten Backsteinturm der Erde sowie einen der höchsten Kirchtürme überhaupt darstellt, zu erkennen. Im Jahr 2001 wurde die Stiftskirche des Kollegiatstifts St. Kastulus zur Basilica minor erhoben und wird seitdem als „Stiftsbasilika“ bezeichnet. Das Ländtor Kirchenschiff der St.-Jodoks-Kirche St. Jodok von der Rosengasse aus  Zusammen mit der 1461 vollendeten Heilig-Geist-Kirche grenzt sie die von gotischen Bürgerhäusern eingerahmte Altstadt ein, einen der breitesten Straßenmärkte überhaupt. Wenige Meter weiter östlich schließt sich bereits der nächste – unter dem Namen Neustadt bekannte – Straßenmarkt an und wiederum östlich davon schließt sich die platzartige Freyung an. Dort befindet sich mit der 1338 erstmals erwähnten Jodokskirche eine der besterhaltenen Backsteinkirchen ihrer Zeit. Wie auch die Heilig-Geist-Kirche zählt sie zu den berühmtesten Vertretern der gotischen Stethaimer Schule um Hans von Burghausen. Um diese drei wichtigen Plätze, aus denen Landshut im Spätmittelalter bestand, vor Feinden zu schützen, wurde um die gesamte Stadt ein ausladendes System an Mauern und Gräben gezogen. Mit zahlreichen Wachtürmen versehen, wurde die Schutzmauer nur an acht Stellen durchbrochen, an denen prunkvolle Stadttore Zugang zur Stadt an der Isar gewährten. Aufgrund eines vom Drechslermeister Jakob Sandtner angefertigten Stadtmodells von 1570 sind von den Befestigungsanlagen noch zahlreiche Details bekannt. Von den insgesamt acht historischen Stadttoren überstand nur eines, das Ländtor, die Zeit der aufkeimenden Industrialisierung des 19. Jahrhunderts, als das immer größere Verkehrsaufkommen als Grund diente, jahrhundertealte, kunstvolle Architektur fast vollständig zu beseitigen. Bis ins Jahr 1809 nämlich war die Stadt noch vollständig von Befestigungsanlagen umgeben, bis mit dem Abriss des Blauen Turms ein erstes Loch in den Mauerring gesprengt wurde. Neben dem Ländtor existieren noch ein Stockwerk des Burghauser Tors, der Röcklturm an der Isarpromenade sowie kleine Teile der ehemaligen Stadtmauer am Orbankai sowie am Hofberg. Das Isargestade im Stadtzentrum (Mühleninsel) Neustadt von Burg Trausnitz aus  Zur Zeit seiner Gründung befand sich das Kloster Seligenthal jenseits der beiden Isararme weit außerhalb des Stadtzentrums und sogar außerhalb des Befestigungsringes. Die Anlage wurde bereits im Jahr 1232 von Ludmilla, Witwe Ludwigs I. des Kelheimers, des Stadtgründers von Landshut, gegründet. Im 18. Jahrhundert wurde das Kloster der Zisterzienserinnen im Rokoko-Stil umgebaut, bevor es im Zuge der Säkularisation – wie auch die anderen Landshuter Klöster – aufgelöst wurde. Seligenthal jedoch wurde 1836 unter Ludwig I. von Bayern wiedererrichtet. Heute liegt die Anlage beinahe im Stadtzentrum. Daneben existiert in Landshut noch das Sankt-Joseph-Kloster der Ursulinen. Sehenswert sind weiterhin einige ehemalige Klöster samt ihren Klosterkirchen (zum Beispiel die Jesuitenkirche St. Ignatius in der Neustadt oder die Dominikanerkirche St. Blasius). Zu den Klosteranlagen gehören das Dominikanerkloster, das heute die Regierung von Niederbayern beherbergt, das Heilig-Geist-Spital (heute Alten- und Pflegeheim), das bereits im 13. Jahrhundert mit Seligenthal vereinigt wurde, das Kapuzinerkloster, das Maria-Loreto-Kloster, das seit 2002 von der rumänisch-orthodoxen Kirche genutzt wird, sowie das Kloster Sankt Peter und Paul.  Im historischen Stadtzentrum befinden sich zahlreiche weitere Wahrzeichen der Stadt – neben den zahlreichen gotischen Bürgerhäusern, zu denen man zum Beispiel das Mitte des 15. Jahrhunderts errichtete Haus zum Kronprinzen zählen kann, das ab 1505 als herzogliches bzw. kurfürstliches Regierungsgebäude diente und später als Gasthaus genutzt wurde. Weitere bekannte Gebäude sind das Palais Pettenkofer, welches zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der Schirmgasse nahe St. Martin erbaut wurde und ab 1870 als Hofbräuhaus Landshut in die Geschichte einging – sowie das Landschafts- oder Landständehaus, dessen aufwendig bemalte Fassade in das Jahr 1599 zurückreicht. Während des 16. Jahrhunderts tagten hier die niederbayerischen Landstände. Oberhalb der südlichen Altstadt an den Flanken des Hofbergs wurde 1839 das sogenannte Balsschlössl im Biedermeier-Stil erbaut, das ursprünglich als Bierkeller diente, später, als es zu Ehren Ottos I. in Ottonianum umbenannt wurde, als Internat für Realschüler. Heute ist dort die Jugendherberge der Stadt untergebracht. Inmitten der Altstadt befindet sich das historische Rathaus der Stadt, dessen Ursprünge in das Jahr 1380 zurückreichen, als die Stadt das mittlere des heute aus drei Häusern bestehenden Verwaltungsgebäudes erwarb. Wertvollstes architektonisches Merkmal des Gebäudes ist der Rathausprunksaal, in dem seit 1880 Motive der Landshuter Fürstenhochzeit von 1475 zu sehen sind. Unzweifelhaft bekanntester Profanbau der Stadt ist jedoch die Stadtresidenz Landshut, die von 1536 bis 1543 errichtet wurde. Der von Ludwig X. in Auftrag gegebene Bau stellt den ersten Renaissancepalast nördlich der Alpen dar und wurde als Residenz der Wittelsbacher genutzt. Dem Deutschen Bau im Stil der damaligen Zeit zur Altstadt-Seite hin steht der dem Palazzo del Te nachempfundene Italienische Bau an der Rückseite des Gebäudes gegenüber. Baudenkmäler  → Liste der Baudenkmäler in Landshut Museen und Galerien  2007 belegte das Landshuter Stadtmuseum mehrere Zimmer der Residenz. Da die Dauerausstellung renovierungsbedürftig und die Platzverhältnisse beengt waren, wurde nach Auswegen für die Zukunft gesucht. Eine Ausweitung der Ausstellung in der Residenz sowie ein Museumsneubau wurden diskutiert. Bei einem Neubau wäre die Stadt zwar unabhängig vom Freistaat Bayern als Besitzer der Stadtresidenz gewesen, eine weitere Nutzung der Residenz würde aber die Landshuter Innenstadt stärken und hätte geringere Kosten. Nach etwa zehnjährigen Diskussionen einigten sich die Stadt Landshut und der Freistaat Bayern Ende 2007 darauf, die Residenz zu sanieren und darin ein Stadtmuseum einzurichten.[50]  Auf der Burg Trausnitz wurde 2004 die „Kunst- und Wunderkammer“, eine Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums, eröffnet. Die in die vier Bereiche Artificialia, Naturalia, Exotica und Scientifica gegliederte Ausstellung zeigt verschiedenste Exponate, die Wilhelm V., Sohn Herzog Albrechts V., seit Mitte des 16. Jahrhunderts gesammelt hatte. 1579 wurde sie mit der Sammlung seines Vaters vereinigt, die Exponate nach geschichtlicher Überlieferung getrennt und Wilhelms Ausstellungsstücke wieder auf die Burg Trausnitz zurückgebracht.  Ein drittes bedeutendes Museum in Landshut ist das 1998 eröffnete Skulpturenmuseum im Hofberg. Der Bau wurde unterhalb des Hofbergs und der Burg Trausnitz in der Nähe zum gotischen Stadtzentrum angelegt. Die Nordseite des Museums wird von der historischen Stadtmauer begrenzt. Der Rest des Baus ist fast vollständig unterirdisch gelegen. In alternierendem Turnus werden verschiedene Ausstellungsstücke der Stiftung Fritz und Maria Koenig gezeigt, die zahlreiche Werke des Bildhauers Fritz Koenig oder eine bedeutende Sammlung afrikanischer Kunst beinhalten.  Im Alten Franziskanerkloster wurde das Museum im Kreuzgang eingerichtet, in dem seit 1999 regelmäßig Ausstellungen zur Landshuter Kunst- und Kulturgeschichte stattfinden.  Die zwischen 1407 und 1461 errichtete Heilig-Geist-Kirche dient nach einer tiefgreifenden Sanierung, die im Jahr 1998 abgeschlossen wurde, als Gebäude für verschiedenste sakrale Ausstellungen, wie zum Beispiel zum Landshuter Bildhauer Hans Leinberger.  Schließlich bestehen in Landshut zahlreiche Galerien und kleinere Museen: Der in den 1990er-Jahren von Grund auf renovierte, zur ehemaligen Befestigungsanlage der Stadt gehörende Röcklturm wird für Wechselausstellungen der Stadt Landshut genutzt und ist weiterhin Ort des Literaturcafés. Des Weiteren gibt es die Neue Galerie im gotischen Stadel auf der Mühleninsel, die Kunstkreisgalerie, die Galerie Rose, die Städtische Galerie Rochuskapelle im 1497 errichteten Sakralbau am Orbankai sowie die Große und Kleine Rathausgalerie und das Rathausfoyer im historischen Rathaus als Ausstellungsflächen. Parks und Erholungsgebiete Der Pavillon im Park an der Wittstraße  Alle Parkanlagen und Grünflächen der Stadt zusammen nehmen eine Fläche von 235 Hektar ein. Die zentrale Parkanlage der Stadt Landshut ist der nur sechs Hektar große Stadtpark der zu Ehren des ehemaligen Oberbürgermeisters Albin Lang in Albin-Lang-Stadtpark umbenannt wurde. Die Anlage wird durch die Luitpoldstraße in zwei große Parks geteilt. Während der östliche Bereich bis an die Kleine Isar reicht, nimmt sich der westliche Bereich die großzügig bemessene Fläche südlich des Klinikums ein.  Die westliche Spitze der Mühleninsel wurde – aufgrund der Nähe zu mehreren Wasserläufen – über viele Jahrhunderte von verschiedenen Mühlen dominiert. Mitte des 20. Jahrhunderts schließlich existierte mit der Rosenmühle noch einer der besagten Betriebe. Weil einem geplanten Ausbau aus infrastrukturellen und städtebaulichen Gründen nicht zugestimmt wurde, erfolgte im Jahr 1977 eine komplette Verlegung der Firma ins nahe gelegene Ergolding. Die daraus entstandenen Freiflächen wurden in den darauf folgenden Jahren zu den größten Grünflächen der Stadt mit zahlreichen Rad- und Fußwegen, die die Innenstadt mit dem Stadtpark verbinden, umgestaltet und sind unter der Bezeichnung Erholungspark Mühleninsel zusammengefasst.  Die Flutmulde ist Teil des Hochwasserschutzkonzeptes der Stadt Landshut und stellt eine der größten Parkanlagen der niederbayerischen Hauptstadt dar. Die insgesamt sieben Kilometer lange Schneise wurde im Jahr 1955 fertiggestellt und bewahrt das Stadtzentrum mit der Großen und Kleinen Isar vor Überflutung bzw. zu hohen Pegelständen, weil bei Hochwassergefahr überschüssiges Wasser der Isar einfach in die Flutmulde geleitet wird, die bis zu 400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aufnehmen kann. Zu normalen Zeiten führen neben einem von Bäumen flankierten Bachlauf Wanderwege durch die das ganze nördliche Stadtgebiet durchziehende Schneise.  Auf dem Hofberg in direkter Nähe zur Burg Trausnitz befindet sich mit dem Hofgarten eine der ältesten Parkanlagen Bayerns. Auf einer Fläche von über 27 Hektar diente sie schon den frühen Landshuter Herzögen als Erholungsgebiet. Zusammen mit dem daneben angrenzenden Herzogsgarten nimmt der Hofgarten beinahe den gesamten Hofberg ein und gehören zu den wichtigsten Grünanlagen der Stadt.  Zu guter Letzt sei noch das außerhalb des dicht bebauten Stadtzentrums gelegene Naherholungsgebiet Gretlmühle genannt. Das vom Stadtzentrum etwa sieben Kilometer isarabwärts liegende Erholungszentrum besteht aus knapp 290.000 m² an Wasserflächen; dazu gehört ein Windsurfsee sowie mehrere Badeseen. Die Gesamtfläche des Gebiets, zu dem groß angelegte Liegewiesen genauso wie Auwälder gehören, beträgt 526.000 m². Regelmäßige Veranstaltungen Der Hochzeitszug in der Altstadt, im Hintergrund die Heilig-Geist-Kirche.  Zweifellos die bedeutendste regelmäßige Veranstaltung in der Stadt ist die Landshuter Hochzeit, die zu den größten historischen Festspielen Europas gehört. Geschichtlicher Hintergrund der für gewöhnlich dreiwöchigen Veranstaltung ist die Heirat von Herzog Georg dem Reichen und Hedwig Jagiellonica aus dem Jahr 1475. Damals sollen mehrere Zehntausend Menschen in Landshut gefeiert haben, zu deren Verköstigung 320 Ochsen, je weit über anderthalb Tausend Schafe und Lämmer, etwa 500 Kälber und etwa 40.000 Hühner benötigt wurden. Nachdem Münchner Künstler 1880 im Rathaus Szenen aus der damaligen Prunkhochzeit malten, wurden die Stadtbewohner davon so inspiriert, dass sie beschlossen, den damaligen Festakt ab 1903 jährlich wieder aufzuführen. Veranstalter des nunmehr alle vier Jahre stattfindenden Festes ist der 1902 gegründete Verein „Die Förderer“. Höhepunkt der Festivitäten ist der traditionelle Hochzeitszug durch die Altstadt, der 2005 jeweils über 100.000 Besucher anlockte; insgesamt wurden weit über 500.000 Zuschauer gezählt.  Von überregionaler Bekanntheit sind auch die Landshuter Hofmusiktage, die erstmals im Jahr 1982 in Landshut stattfanden. Das alle zwei Jahre stattfindende Europäische Festival für Alte Musik war in den 1980er Jahren das erste Festival für Alte Musik – anfangs vornehmlich aus der Gotik, der Renaissance und dem Frühbarock  – und setzte folglich Impulse für den Rest Europas. 1996 bezeichnete sie Roman Herzog sogar als „eines der innovativsten deutschen Musikfestivals“. In den letzten Jahren wurde versucht, auch modernere Musik mit einzubauen. Die anfangs revolutionäre Musikveranstaltung wurde wegen des großen Erfolgs mittlerweile in zahlreichen anderen Städten, wie zum Beispiel Regensburg, in ähnlicher Weise veranstaltet.  Eine weitere in den letzten Jahren zu Berühmtheit gelangte Veranstaltung ist das Gartenfestival auf der Burg Trausnitz. Die jährlich stattfindende Verkaufsausstellung feierte im Jahr 2001 ihr Debüt. Jedes Jahr steht die meist viertägige Veranstaltung unter einem anderen Motto, wie zum Beispiel „Urlaub im Garten“ (2006) oder „Junges Gemüse und duftende Schönheiten“ (2007). Insgesamt präsentieren inzwischen über 130 Aussteller ihre Beiträge auf dem Schlossgelände, das jährlich über 30.000 Besucher anlockt.  Jährlich im März findet das Landshuter Kurzfilmfestival statt, das erstmals im Jahr 2000 in der Dreihelmenstadt abgehalten wurde. Damals wurden 12 Filme vor insgesamt 300 Zuschauern gezeigt. Im Jahr 2006 waren 600 Filme angemeldet und vor einem Gesamtpublikum von 3.000 Personen wurden davon 134 Kurzfilme gezeigt. In diesem Zusammenhang ist auch Jugend filmt, ein jährlich Ende Juni abgehaltenes Filmfest, auf dem Werke von jungen Regisseuren (bis 24 Jahre) gezeigt werden. Abgehalten wird der Tag seit 1997 jährlich in der Volkshochschule Landshut.  Großer Bekanntheit erfreuen sich auch die Landshuter Literaturtage. Die Geschichte der jährlich knapp zehntägigen Veranstaltung reicht bis in das Jahr 1996 zurück. Ziel der vom damaligen Oberbürgermeister Josef Deimer initiierten Literaturtage war, die Landshuter Stadtgeschichte einem breiten Publikum auf abwechslungsreiche Weise zugänglich zu machen. Dieses Vorhaben wurde schließlich unter Einbringung von Musik, bildender Kunst und Theater in die Literatur realisiert. Damals wie heute wird jedes Jahr der Themenschwerpunkt auf einen bestimmten Autor gelegt, der in irgendeiner Weise mit der Stadt verknüpft ist, wie zum Beispiel Bettina von Arnim, Lena Christ oder Ludwig Thoma.  Zu den beliebtesten jährlichen Veranstaltungen gehören zwei Volksfeste, zwei Wochen nach Ostern die Frühjahrsdult und die Bartlmädult im August. Sie gehören zu den eher beschaulichen Volksfesten in Bayern und werden von der Besucherzahl her gesehen niederbayernweit vom Gäubodenvolksfest (in Straubing), dem Gillamoos (in Abensberg) sowie vom Karpfhamer Fest (in Bad Griesbach) überboten. Jedoch können beide Veranstaltungen auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Die nachweislich erste Bartlmädult, die ihren Namen nach dem St.-Bartolomäus-Tag am 24. August trägt, fand im Jahr 1339 statt und wurde von Herzog Heinrich d.A. für den neu errichteten Stadtteil Freyung gestiftet. Das genaue Ursprungsjahr der Frühjahrsdult ist dagegen nicht bekannt; aber es ist überliefert, dass es im Zusammenhang mit der 1386 geweihten Dominikanerkirche in Verbindung steht. Schon bald nach den voneinander unabhängigen Gründungen vermischten sich jedoch die Einflüsse. Heute werden beide Dulten auf der Grieserwiese, dem größten zentrumsnahen Landshuter Festplatz, abgehalten.  Jährlich zur Adventszeit findet in der Freyung vor der Jodokskirche der Landshuter Christkindlmarkt statt, der sich beinahe auf den ganzen Dezember erstreckt. Parallel dazu wird seit dem Jahr 1999 der Landshuter Krippenweg veranstaltet. Dabei werden im gesamten Innenstadtgebiet zahlreiche historische Krippen ausgestellt, die jedes Jahr etwa 50.000 Menschen anziehen (Stand 2003).  Daneben gibt es in der Stadt an der Isar noch zahlreiche weitere regelmäßige Veranstaltungen, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Dazu gehören unter anderem das Musikfestival „Rock in der Villa“, das jedes Jahr im Jugendzentrum Poschinger Villa abgehalten wird, und die „Nacht der blauen Wunder“, in der in zahlreichen Bars, Pubs und Restaurants im ganzen Stadtgebiet viele Bands zu hören sind. Letztere Veranstaltung findet zeitversetzt auch in Wasserburg und in Bad Tölz statt. Zu nennen sind außerdem noch die Altbayerische Antiquitätenwoche sowie das Afrikafest. Film und Theater  Die die Theaterwelt von Landshut dominierende Einrichtung ist das „Stadttheater im Bernlochner-Komplex“. Dessen Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1841 nämlich wurde der Hotel- und Theaterbau direkt neben der Isar von Johann Baptist Bernlochner fertig gestellt. Nach Ende der NS-Zeit beschloss die Stadt Landshut 1947 den reinen Schauspielbetrieb wieder aufzunehmen. Knapp fünf Jahre später, 1952 schloss sich das Theater in Landshut mit den Schauspielhäusern in Passau und Straubing unter Einbindung des Bezirks Niederbayern zum „Niederbayerischen Städtetheater“ zusammen, das heute unter dem Namen Landestheater Niederbayern bekannt ist. In Landshut befindet sich der Sitz der Schauspielabteilung.  Daneben gibt es in Landshut das kleine theater – Kammerspiele Landshut. 1992 gründete Intendant Sven Grunert und sein Ensemble zusammen mit der Stadt Landshut und dem Trägerverein das zweite Theater für die Stadt Landshut und die Kulturregion Niederbayern. Einladungen auf nationale und internationale Theaterfestivals folgten unter anderem nach Zagreb, Luxemburg, Sibiu, Leipzig und München. 1996 beschloss der Kultur und Bausenat den Rottenkolberstadl für die Zwecke des Kleinen Theaters zu sanieren. 1999 wurde der Neubau mit der Anerkennung des deutschen Archtiketurpreises ausgezeichnet. 2007 wurde die Inszenierung Glückliche Tage von Beckett, zusammen mit der Berliner Schaubühne nach Bukarest auf das 17. nationale Theaterfestival eingeladen. Neben diesen beiden professionellen Theatereinrichtungen gibt es in Landshut noch mehrere weitere Theaterlaienspielgruppen, wie zum Beispiel das Theater Nikola sowie das Hofberg Theater.  Das Jahr 2003 stellte einen Meilenstein im Bereich der Landshuter Film- und Kinogeschichte dar: Die vorher über das gesamte Gebiet der Altstadt verteilten insgesamt acht Kinosäle wurden bis 2005 ausnahmslos geschlossen, als im 2001 errichteten City Center Landshut Ende 2003 ein großes Multiplex-Kino des Kinopolis-Konzerns eröffnet wurde. Es besteht aus insgesamt elf Kinosälen und bietet insgesamt mehr als 1.500 Zuschauern Platz.  Als Gegenpol zum Kinopolis Landshut fungiert das Programmkino Kinoptikum, das vom 1970 gegründeten Filmzentrum e. V. ehrenamtlich betrieben wird. Das Kino, das Platz für 55 Zuschauer bietet, befindet sich seit 1977 am Nahensteig nahe der Altstadt. Gezeigt werden aktuelle Arthouse-Filme sowie künstlerisch wertvolle, außergewöhnliche und filmhistorisch interessante Filme. Der Verein veranstaltet darüber hinaus jeden Sommer Open-Air-Kino in der Stadtresidenz und am Skulpturenmuseum.  Seit 1999 findet in der Stadt regelmäßig das in den Kultursparten der Medien beachtete Landshuter Kurzfilmfestival statt. Natur  In Landshut befinden sich zwölf ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete. Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Landshut Sport  Die niederbayerische Hauptstadt trägt manchmal auch den Beinamen Sportstadt Landshut, da sie sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport große Erfolge verbuchen kann. Leistungssport Das Eisstadion am Gutenbergweg Halle 1 des Stadions  Die mit Abstand wichtigste Sportart im Profibereich ist Eishockey. Landshut kann in eine Reihe mit anderen traditionsreichen bayerischen Eishockeystädten, wie zum Beispiel Füssen (EV Füssen), Rosenheim (SB Rosenheim) oder Garmisch-Partenkirchen (SC Riessersee) gesetzt werden. Die historischen Wurzeln des Eissports in Landshut reichen bis in die 1930er-Jahre zurück, als 1934 in der Stadt eine Privatmannschaft gegründet wurde, aus der im Jahr 1948 der Eislaufverein Landshut hervorging. Dessen Profimannschaft konnte 1970 und 1983 den Meistertitel der Eishockey-Bundesliga erringen und ist Gründungsmitglied der seit 1994 bestehenden Deutschen Eishockey Liga. Wegen finanzieller Schwierigkeiten verkaufte der Verein seine DEL-Lizenz im Frühjahr 1999 und setzte den Spielbetrieb in der Oberliga fort, bis er 2002 wieder in die 2. Bundesliga aufstieg. Große Anerkennung erfährt der Verein wegen seiner Jugendarbeit, die oftmals als die beste Deutschlands bezeichnet wird und Eishockeylegenden wie Alois Schloder und Erich Kühnhackl und jüngere Talente wie Marco Sturm hervorbrachten. Seine Heimspiele trägt der Verein im städtischen Eisstadion am Gutenbergweg aus, das als Landesleistungszentrum für Eishockey fungiert.  Ein weiteres Aushängeschild des Leistungssports in Landshut ist der Automobilclub Landshut im Bereich des Bahnsports, vor allem im Speedway. Der AC Landshut wurde zwischen 1977 und 2000 insgesamt elfmal deutscher Meister und ist damit das erfolgreichste Team der Speedway-Bundesliga. Nach fünf Jahren in niedrigeren Ligen tritt der traditionsreiche Verein seit der Saison 2007 wieder in der Ersten Liga an. Die Heimrennen werden allesamt im 1975 eingeweihten Speedwaystadion Ellermühle, das mit einer Kapazität von über 20.000 Plätzen eines der größten Stadien seiner Art in Deutschland ist und darin auch ein Fahrübungsgelände des ADAC gebaut wurde.  Neben diesen beiden deutschlandweit bekannten Vereinen finden auch andere Sportarten in Landshut große Beachtung: Im Bereich Fußball gibt es die SpVgg Landshut, die seit der Saison 2006/2007 in der Landesliga Mitte spielt und ihre Heimspiele im nahe dem Eisstadion – zum Sportzentrum West gehörenden – Hammerbachstadion mit 10.000 Zuschauerplätzen austrägt. Die Spielvereinigung ist der erfolgreichste Fußballclub des Regierungsbezirks. Ein zweiter bekannter Fußballverein, der daneben in anderen Sportarten aktiv ist, ist der ETSV 09 Landshut, der seit der Saison 2006/2007 in der Bezirksoberliga Niederbayern spielt. Im Bereich Basketball ist Landshut gut aufgestellt: Die TG Renesas spielte mehrere Jahre lang in der Basketball-Bundesliga und konnte nach einigen Jahren der Viert- und Drittklassigkeit als Zweitplatzierter am grünen Tisch den Aufstieg in die Pro B – den unteren Bereich der zweigleisigen 2. Basketballbundesliga – erreichen. Der ETSV 09 Landshut und der TG Landshut sind im Handball aktiv und spielen derzeit (Saison 2010/2011) in der Bezirksoberliga Altbayern. In der Sportart Faustball nimmt die Frauenmannschaft der TG Landshut seit 2009/10 (Hallensaison) bzw. 2010 (Feldsaison) an der 2. Bundesliga teil. Breitensport  Bis zum Jahr 1975 gab es im gesamten Stadtbereich keine einzige Dreifachturnhalle, was das damalige Nischendasein der Breitensports hervorhebt. Ab diesem Zeitpunkt wurde in der Stadt massiv in den Sport investiert: In nur zehn Jahren wurden zum Beispiel 17 Halleneinheiten errichtet. Den Schlusspunkt dieses finanziell aufwändigen Projekts markierte die Eröffnung des Sportzentrums West. Für umgerechnet rund 19 Millionen Euro wurde bis 1984 das Projekt, auf dem bis heute die Spielvereinigung sowie die Turngemeinschaft beheimatet sind, und dessen Zentrum das Hammerbachstadion darstellt, errichtet. Die damaligen Investitionen wirken sich bis heute positiv auf die Sportlandschaft der Stadt aus: Heute (2004) gibt es in Landshut 72 Sportvereine mit einer Gesamtmitgliederzahl von 29.500 Menschen, folglich sind fast die Hälfte aller Landshuter Mitglied in einem Sportverein. Bekannte Veranstaltungen für den Breitensport sind zum Beispiel die Blade Night oder die Tour de LA durch die Landshuter Altstadt. Persönlichkeiten Ehrenbürger  Die Stadt Landshut hat seit 1829 insgesamt 45 Personen die Ehrenbürgerschaft verliehen.  → Siehe auch: Liste der Ehrenbürger von Landshut Söhne und Töchter der Stadt  → Siehe auch: In Landshut geborene Persönlichkeiten Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben  → Siehe auch: Bekannte Einwohner von Landshut  → Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Frauenberg (Landshut) Sonstiges  Seit Herbst 2008 ist die Stadt Mitglied im Verein Deutsche Sprache.[51] Literatur      Alois Staudenraus: Chronik der Stadt Landshut in Bayern, Erster Theil. Landshut 1832 (Digitalisat in der Google-Buchsuche).     Alois Staudenraus: Chronik der Stadt Landshut in Bayern, Zweiter Theil. Landshut 1832 (Digitalisat in der Google-Buchsuche).     Alois Staudenraus: Chronik der Stadt Landshut in Bayern, Dritter Theil. Landshut 1832 (Digitalisat in der Google-Buchsuche).     Alois Staudenraus: Topographisch-Statistische Beschreibung der Stadt Landshut in Bayern und ihrer Umgebung. Landshut 1835 (Digitalisat in der Google-Buchsuche).     Gerald Huber, Harry Zdera: Landshut. Pustet, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2190-3.     Gerald Huber: Die Reichen Herzöge von Bayern-Landshut. Bayerns goldenes Jahrhundert. Pustet, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7917-2483-6.     Franz Niehoff (Hrsg.): Landshut ins Bild gesetzt. Karten und Ansichten vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. (Schriften aus den Museen der Stadt Landshut 9.) Museen der Stadt Landshut, Landshut 2001, ISBN 3-924943-26-5.     Georg Spitzlberger (Hrsg.): Weitberühmt und vornehm. Landshut 1204–2004. Beiträge zu 800 Jahren Stadtgeschichte. Arcos, Landshut 2004, ISBN 3-935339-13-5.     Georg Spitzlberger: Das Herzogtum Bayern-Landshut und seine Residenzstadt 1392–1503. Stadt- und Kreismuseum/Stadtarchiv Landshut, Landshut 1993, ISBN 3-88804-39-6.     Gerhard Tausche, Werner Ebermeier: Geschichte Landshuts. C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-51048-5.     Felix Mader: Die Kunstdenkmäler von Niederbayern. Bd. 16: Stadt Landshut. Mit Einschluss der Trausnitz. Unveränd. Nachdr. der Ausg. München 1927. 1980.     Volker Liedke: Denkmäler in Bayern. Band II.24: Stadt Landshut. Ensembles - Baudenkmäler - Archäologische Geländedenkmäler. (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland) Verlag Schnell & Steiner München, Zürich 1988, ISBN 3-7954-1004-5.  Weblinks  Wikisource: Landshut – Quellen und Volltexte  Commons: Landshut – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien  Wikivoyage: Landshut – Reiseführer      Offizielle Homepage     Interaktiver Stadtplan (Flash Player notwendig)     Abbildung der Stadt 1578 in Civitates orbis terrarum von Georg Braun     Landshut: Wappengeschichte vom HdBG     Links zum Thema Landshut bei DMOZ     Landshut: Amtliche Statistik des LStDV  Einzelnachweise      Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)     Stadt Landshut: Einwohnerzahlen. Online auf www.landshut.de. Abgerufen am 10. April 2015.     Johannes Baier: Die Auswurfprodukte des Ries-Impakts, Deutschland in Documenta Naturae, Vol. 162, München, 2007, ISBN 978-3-86544-162-1.     Johannes Baier: Zur Herkunft und Bedeutung der Ries-Auswurfprodukte für den Impakt-Mechanismus. – Jber. Mitt. oberrhein. geol. Ver., N. F. 91, 9–29, 2009.     http://opus.kobv.de/zlb/volltexte/2008/6799/pdf/statistischer_jahresbericht_2007.pdf Stadt Landshut, Statistischer Jahresbericht 2007.     Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, München, 1991, S. 163.     Entschließung der Regierung von Niederbayern, vom 28. März 1961 - Nr. II/4 - 4055 L 1     Bernd Engelhardt: Weitberühmt und vornehm… (Das Stadtgebiet von Landshut vor 1204) Landshut 2004, S. 18.     Gerhard Tausche: Weitberühmt und vornehm… (Chronik zum Jahr 1204) Landshut 2004, S. 48.     Werner Ebermeier: Landshut im Dreißigjährigen Krieg, Landshut 2001, ISBN 3-924943-22-2, S. 94.     Werner Ebermeier: Weitberühmt und vornehm… (Landshut im Dreißigjährigen Krieg) Landshut 2004, S. 258.     Gerhard Tausche: Geschichte Landshuts, C.H. Beck München 2003, S. 72.     Alfons Beckenbauer: Weitberühmt und vornehm… (Die Universität in Landshuts Mauern (1800–1826)) Landshut 2004, S. 317.     Gerhard Tausche: Geschichte Landshuts, C.H. Beck München 2003, S. 138.     burgtrausnitz.de (Memento vom 6. März 2005 im Internet Archive)     Albrecht Bald: „Braun schimmert die Grenze und treu steht die Mark!“ Der NS-Gau Bayerische Ostmark/Bayreuth 1933–1945. Grenzgau, Grenzlandideologie und wirtschaftliche Problemregion, Bayreuth 2014 (= Bayreuther Rekonstruktionen, Bd. 2), S. 140     Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 159f.     Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.     Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 603.     Statistisches Bundesamt Deutschland: 11. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung – Annahmen und Ergebnisse 2007.     Stadt Landshut: Webartikel zur Geburt des 65.000ten Einwohners 4. August 2012.     Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Bayern bis 2029. Demographisches Profil für die Kreisfreie Stadt Landshut.PDF Online auf www.statistik.bayern.de.     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Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Bevölkerung: Gemeinde, Geschlecht, Stichtage. Online auf statistikdaten.bayern.de.     Stadt Landshut: Stadtratswahl 2008 landshut.de (abgerufen am 14. April 2014)     landshut.de Vorläufiges Ergebnis zur Stadtratswahl 2014 am 16.03.2014 (abgerufen am 14. April 2014)     Bayerisches Innenministerium: Gemeinde- und Landkreiswahlen. Online auf bayerisches-innenministerium.de. Abgerufen am 14. April 2014.     Landshuter Rundschau: Leiser Jubel bei Grünen, offene FW-Freude. Gabriele Sultanow erntet viel Bürgerbeifall. 10. Mai 2014. Online auf la-rundschau.de. Abgerufen am 17. Februar 2015.     Süddeutsche Zeitung: Rampf bleibt Oberbürgermeister. 10. Oktober 2010. Online auf www.sueddeutsche.de. Abgerufen am 13. September 2012.     Stadt Landshut: Schnellmeldung Oberbürgermeisterwahl 2010. Online auf www.landshut.de. Abgerufen am 15. Dezember 2012.     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Stadt Landshut: Matinee zum 50. Todestag von Hans Carossa (1878–1956) Oktober 2006.     Hans Carossa: Verwandlungen einer Jugend, Erstausgabe Leipzig 1928.     Stadt Landshut: Gymnasien.. Online auf www.landshut.de. Abgerufen am 21. Februar 2015.     Landshuter Zeitung: Wenigste Gymnasialschüler in Niederbayern, 19. Juni 2014.     Bayerisches Landesamt für Statstik: Studierende im Wintersemester 2014/15. XSLX. Online auf www.statistik.bayern.de. Abgerufen am 17. Februar 2015.     Hochschule Landshut: Rekordstart ins Sommersemester 2015. Online auf www.haw-landshut.de. Abgerufen am 7. April 2015.     Stadt Landshut: Vorvertrag zur Nutzung der Stadtresidenz Landshut als Stadtmuseum unterzeichnet Dezember 2007.     Deutsche Sprache, schöne Sprache. Stadt Landshut, abgerufen am 17. Oktober 2013.  Ausklappen Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern Ausklappen Gemeindeteile von Landshut  Dieser Artikel wurde am 16. April 2007 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen. Normdaten (Geografikum): GND: 4034367-4 Kategorien:      Gemeinde in Bayern     Landshut     Wikipedia:Lesenswert     Kreisfreie Stadt in Bayern     Ehemaliger Residenzort in Bayern     Bayern-Landshut     Ehemalige Herzogsresidenz     Ort an der Isar     Kreisstadt in Bayern  Navigationsmenü      Benutzerkonto erstellen     Anmelden      Artikel     Diskussion      Lesen     Bearbeiten     Versionsgeschichte      Hauptseite     Themenportale     Von A bis Z     Zufälliger Artikel  Mitmachen      Artikel verbessern     Neuen Artikel anlegen     Autorenportal     Hilfe     Letzte Änderungen     Kontakt     Spenden  Drucken/­exportieren      Buch erstellen     Als PDF herunterladen     Druckversion  Werkzeuge      Links auf diese Seite     Änderungen an verlinkten Seiten     Spezialseiten     Permanenter Link     Seiten­informationen     Wikidata-Datenobjekt     Artikel zitieren  In anderen Sprachen      Aragonés     العربية     Boarisch     Беларуская     Български     Català     Čeština     Чӑвашла     Dansk     Ελληνικά     English     Esperanto     Español     Eesti     Euskara     فارسی     Suomi     Français     Magyar     Հայերեն     Bahasa Indonesia     Interlingue     Italiano     日本語     ქართული     한국어     Latina     Lumbaart     Lietuvių     Bahasa Melayu     Nederlands     Norsk nynorsk     Norsk bokmål     Occitan     Polski     Português     Română     Русский     Srpskohrvatski / српскохрватски     Simple English     Slovenčina     Српски / srpski     Svenska     ไทย     Türkçe     Українська     Oʻzbekcha/ўзбекча     Vèneto     Tiếng Việt     Volapük     Winaray     中文  Links bearbeiten      Diese Seite wurde zuletzt am 23. 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This is the town where Himmler was raised and went to school at what was then Humanistisches Gymnasium). Behind me at Dreifaltigkeitsplatz 1 1/2 is where he lived according to Die Geschichte des Hans-Carossa-Gymnasiums in Landshut 1629-2004 by Werner Ebermeier. (thanks to Heimatschuss for the information).
Dr Karl Gebhardt, a friend of Himmler’s youth and head of Hohenlychen sanatorium, explained at the Nuremberg doctors’ trial (Report S.3991): "Himmler came from Landshut, the same town as myself... If my parents’ house was an extraordinarily liberal, free, quiet one, then the Himmler house was that of a strong orthodox Catholic schoolmaster whose son was brought up very strictly and kept very short of money."
Dreifaltigkeitsplatz had been renamed Adolf-Hitler-Platz during the Third Reich as shown on the period postcard on the left. Behind the wife and kid is St. Martin's church which has a stained-glass window featuring Hitler, Goering and Goebbels created after the war by the artist Max Lacher to replace the original window destroyed late in the war. Their faces were given to the torturers in a scene depicting the persecution of St. Castalus. (thanks to HPL2008 for this information). His relics reside in the church after having originally stayed in Moosburg. In his 2008 book Hitler, The Germans and the Final Solution, Sir Ian Kershaw records how 
courageous and noteworthy were the remarks of the Catholic priest Josef Atzinger in Landshut in November 1940, in which he condemned the racial legislation of the Third Reich as ‘godless, unjustified, and harmful.’
 From the other side, looking from the hauptstrasse
Located at no.6 on the map, this had been the Städtisches Krankenhaus (Municipal Hospital) where ϟϟ physician Dr. Karl Gebhardt had worked for a while from the autumn of 1922 onwards. He had known Heinrich Himmler from school and stated at the Nuremberg doctors’ trial that "Himmler came from Landshut, the same town as myself... If my parents’ house was an extraordinarily liberal, free, quiet one, then the Himmler house was that of a strong orthodox Catholic schoolmaster whose son was brought up very strictly and kept very short of money."
Looking the other direction towards Trausnitz castle directly across the former hospital was the local Deutsches Arbeit Front headquarters, no.3.
On the left is the former local NSDAP headquarters at no.2 on the map. It was here on December 8, 1935 that Hitler addressed the Ortsgruppe of the NSDAP at the celebration of its fifteenth anniversary,declaring that “He who has the courage to conquer the state with seven men also has the courage and the power and the confidence to maintain that state.”
According to the ϟϟ 1937 address list, the site shown on the right was the headquarters of the 31st ϟϟ-Standarte at Nahensteig 182.
HPL2008 points out that, according to Landshut's local address book,
in mediaeval times this street was located in the Jewish quarter of town, which is why its name is name is actually derived from the Hebrew word nahar (= brook). One wonders how many Standarte members were aware of that particular bit of trivia...
Himmler lived here on Seligenthaler Str. 11 on his own for two years.

The Gymnasium Himmler attended in 1910 where he studied classic literature. Himmler was generally an above-average student. In religious education and history he was always graded ‘very good’ and in languages he was judged ‘very good’ to ‘good’; his weakest subject was physics, for which one year he was given only ‘satisfactory’. A school report from 1913/14 reads: ‘An apparently very able student who by tireless hard work, burning ambition and very lively participation achieved the best results in the class. His conduct was exemplary.’

The rathaus then and now
Whilst no reference to the NSDAP era is found anywhere in the town, this memorial recognises the mass deportation of the night of June 18, 1951, the third-largest mass deportation in modern Romanian history took place, surpassed only by the World War II deportation of Jews to Transnistria (considered collectively, and ended with massive extermination), and the January 1945 deportation of ethnic Germans from Romania. Some 45,000 people were taken from their homes and deported to the Bărăgan. These included Romanians, Germans (mostly Banat Swabians), Serbs, Bulgarians, Romanian and some Ukrainian refugees from Bessarabia and Northern Bukovina, and Aromanians.

18 km southeast of Landshut, in the district of Landshut is Vilsbiburg (Lower Bavaria)
Vilsbiburg hat 152 Stadtteile:[2]      Achldorf     Adlhub     Aichberg     Aim     Ammersöd     Anzenberg     Ay     Baumgarten     Berg     Blamberg     Blashub     Brandlmaierbach     Bründl     Buckleck     Bürg     Dasching     Derndlmühl     Dumseck     Eck     Eckweg     Eibelswimm     Eiselsberg     Ellersberg     Falkenberg     Feldkirchen     Frauenau     Frauenhaarbach     Frauensattling     Friesing     Gaindorf     Gassau         Geiselsdorf     Geratspoint     Giersdorf     Giglberg     Goldbrunn     Grieshäusl     Großmaulberg     Großrauchenstein     Grub     Grub     Grundlhub     Günzenhub     Haarbach     Hackelsberg     Haidberg     Hartlsöd     Haubenberg     Hermannsöd     Herrnfelden     Hinterwimm     Hinzing     Hippenstall     Hofstetten     Holzen     Hörasdorf     Irleswimm     Johanneskirchen     Kalteneck     Karwill     Kienberg     Kirchstetten         Klause     Kleinay     Kleingrub     Kleinmaulberg     Kleinrauchenstein     Kögleck     Kollmannsberg     Köpfelsberg     Kratzen     Kreuzaign     Kurzbach     Landesberg     Lernbuch     Lichtenburg     Lofeneck     Loh I     Loh II     Lohe     Maierbach     Mais     Marxbauer     Marxhub     Motting     Mühlen     Neißl     Niedermühle     Niedersattling     Oberbach     Oberenglberg     Oberlanding     Oberschellenberg         Ödwimm     Oed     Pfaffenbach     Pirken I     Pirken II     Prading     Rechersberg     Reichenöd     Reichreit     Reisach     Reit     Reschen     Rieberseck     Rieder im Feld     Ritthal     Rofoldsreit     Rombach     Rumpfing     Saching     Sand     Schachten     Schaidham     Schnabing     Schnedenhaarbach     Schußöd     Schußreit     Seidlhub     Seyboldsdorf     Solling     Spielberg     Spitzenberg         Stadel     Stadelöd     Stadl     Stadlöd     Streifenöd     Streunweinmühle     Tannet     Tattendorf     Thal I     Thal II     Thalham     Thalham     Trauterfing     Ulring     Unterenglberg     Unterlanding     Unterschellenberg     Vilsbiburg     Vockhof     Wachsenberg     Wald     Weißenberg     Wies     Wiethal     Wimpassing     Wolferding     Wölflau     Zeiling  Der langgezogene Stadtplatz von Vilsbiburg Geschichte  Um das Jahr 1000 findet sich in einer Beschreibung die erste Erwähnung des Ortes als Dorf Pipurch. 1308 wird Vilsbiburg erstmals als Markt und gleichzeitig Stadt benannt, hatte also damals wohl schon sowohl Markt- als auch Stadtrechte. Nach 1340 blieb nur noch die Bezeichnung Markt bestehen. 1648 fielen mehr als die Hälfte der Bevölkerung der Pest zum Opfer. 1760 wurde die Verwaltung des Pflegamts Geisenhausen auf Vilsbiburg übertragen. Es gehörte zum Rentamt Landshut des Kurfürstentums Bayern und besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. 1803 erhielt es einen Teil des Landgerichts Teisbach mit Frontenhausen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.  1862 wurden aus dem Landgericht das Amtsgericht, Bezirksamt und Notariat. Seither prägten mehrere Textilbetriebe Vilsbiburg, was zu einem starken Bevölkerungswachstum führte. 1864 wurde die mechanische Weberei und Wäschefabrik Carl Zollner gegründet. 1919 entstand die mechanische Weberei und Wäschefabrik E. Siegelin.  1929 wurde die Marktgemeinde Vilsbiburg offiziell zur Stadt erhoben. 1950 ließ sich die ursprünglich aus Eger stammende Gebr. Seiler Kammgarnspinnerei und Textilwerk in Vilsbiburg nieder. In den 1950er Jahren kam das Werk der Firma Rank & Sohn hinzu, 1963 nahm die Firma Hudson ihre Produktion in Vilsbiburg auf.  In diese Zeit fallen auch die Ansiedlungen der heute größten Industriebetriebe Vilsbiburgs: Flottweg nahm seinen Produktionsstandort 1943 in Betrieb, Dräxlmaier wurde 1958 gegründet und Hiller entstand 1971.  Bei der Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Vilsbiburg fast vollständig dem Landkreis Landshut zugeordnet. Eingemeindungen  Am 1. Juli 1972 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Bergham eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 wurden die ehemaligen Gemeinden Frauensattling, Gaindorf, Haarbach und Seyboldsdorf sowie große Teile der Gemeinden Neufraunhofen und Wolferding nach Vilsbiburg eingemeindet.[4] Der obere Torturm, links davon die ehemalige Spitalkirche Religionen  Bekannt ist Vilsbiburg durch die katholische Wallfahrtskirche Maria Hilf am südlichen Ortsausgang, die sich aus einer Kapelle vom Jahr 1686 entwickelte, in welcher ein Maria Hilf Gnadenbild verehrt wird. Zusätzlich malte in dem Klosterkomplex der bayerische Redemptorist Max Schmalzl 1872 eine Kopie des berühmten römischen Gnadenbildes „Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe“, was der örtlichen Marienverehrung noch weiteren Auftrieb gab. So entstand eine überregional bekannte „Maria-Hilf-Wallfahrt“, die nach dem Weggang der Redemptoristen vor allem durch die Kapuziner gefördert wurde.  Die imposante Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt befindet sich einige hundert Meter nordöstlich des Stadtplatzes. Sie wurde im 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil erbaut und ist dank ihres 75 Meter hohen Zwiebelturms weithin sichtbar.  Die evangelische Christuskirche wurde im Jahr 1958 erbaut. Ihre Glasfenster stellen die sieben Ich-Bin-Worte Jesu dar. Einwohner      1961: 8691 Einwohner     1970: 9263 Einwohner     1987: 9908 Einwohner     2000: 11.116 Einwohner     2002: 11.236 Einwohner     2007: 11.560 Einwohner     2011: 11.445 Einwohner     2013: 11.309 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2013)     2014: 11.333 Einwohner (Stand: 30. Juni 2014)[5]  Altersstruktur der Bevölkerung Vilsbiburgs gemäß Zensus 2011. Alter  Einwohner nach Alter[6] jünger als 18  18,4 % 18 bis 29  14,1 % 30 bis 49  29,3 % 50 bis 64  19,5 % älter als 65  18,7 % Gemeindegliederung Frauensattling  Frauensattling liegt zwischen dem Binatal und Vilstal auf einem Höhenrücken, 490 m über Seehöhe. Zum Vilsbiburger Ortsteil Frauensattling zählen heute neben Einzelgehöften: Frauensattling, Frauensattling-Grub, Niedersattling, Hörasdorf, Solling. Durch die Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1978 kam Frauensattling zur Stadt Vilsbiburg. Die Einwohnerzahl betrug am 1. Januar 2008: 554 (Haupt- und Nebenwohnsitze). Gaindorf  Gaindorf liegt im Tertiärhügelland an der oberen Vils. Es entwickelte sich am Kreuzungspunkt der alten Vilstalstraße links der großen Vils von Velden kommend, und einem sehr alten Weg, der, von Altötting kommend, bei Gaindorf die Vils überquerte und nach Geisenhausen in Richtung Norden führte. Zum Vilsbiburger Ortsteil Gaindorf zählen heute neben Einzelgehöften: Frauenhaarbach, Gaindorf, Herrnfelden, Schaidham, Tannet. Durch die Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1978 kam Gaindorf zur Stadt Vilsbiburg. Die Einwohnerzahl betrug am 1. Januar 2008: 437 (Haupt- und Nebenwohnsitze). Haarbach  Zum Vilsbiburger Ortsteil Haarbach zählen heute neben Einzelgehöften: Haarbach, Tattendorf, Kurzbach, Ödwimm, Schnedenhaarbach und andere mehr. Am 1. Mai 1978 wurde mit Durchführung der Gebietsreform die Gemeinde Haarbach aufgelöst und als Ortsteil der Stadt Vilsbiburg angegliedert. Die Einwohnerzahl betrug am 1. Januar 2008: 662 (Haupt- und Nebenwohnsitze). Seyboldsdorf  Seyboldsdorf liegt 490 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Höhenrücken im Holzland zwischen großer und kleiner Vils. Zum Vilsbiburger Ortsteil Seyboldsdorf zählen heute neben Einzelgehöften: Seyboldsdorf, Geiselsdorf, Geratspoint, Giersdorf, Mühlen. Durch die Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1978 kam Seyboldsdorf zur Stadt Vilsbiburg. Die Einwohnerzahl betrug am 1. Januar 2008: 380 (Haupt- und Nebenwohnsitze). Wolferding  Wolferding lässt sich auf eine Siedlung an einem alten Straßenverbindungsweg zurückführen. Zum Vilsbiburger Ortsteil Wolferding zählen heute neben Einzelgehöften: Achldorf, Eibelswinn, Johanneskirchen, Kirchstetten, Oberenglberg, Wolferding, Trauterfing, Unterenglberg. Durch die Gemeindegebietsreform kam Wolferding am 1. Mai 1978 zur Stadt Vilsbiburg. Kleinere Gemeindeteile wurden nach Bodenkirchen umgegliedert. Die Einwohnerzahl betrug am 1. Januar 2008: 792 (Haupt- und Nebenwohnsitze). Politik Kommunalwahl 2014[7][8][9] Wahlbeteiligung: 58,9 % (2008: 63,3 %)  % 40 30 20 10 0 34,3 % 28,1 % 23,2 % 14,3 % CSU FW SPD Grüned Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2008  %p    6    4    2    0   -2   -4   -6   -8 -6,8 %p +0,9 %p +1,5 %p +4,3 %p CSU FW SPD Grüned Anmerkungen: d Bürger- und Umweltliste/Grüne  Acht Monate nach Kriegsende fanden am 27. Januar 1946 die ersten Kommunalwahlen (Gemeinderatswahlen) in den kreisangehörigen Gemeinden Bayerns statt. In den Monaten April und Mai 1946 folgten dann noch die ersten Wahlen der Bürgermeister, Landräte sowie Kreistage. 2006 wurde das 60-jährige Jubiläum begangen.[10]  Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 7.814.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 3.243.000 Euro. Das Rathaus von Vilsbiburg  Die Stadt Vilsbiburg ist Mitglied in folgenden Zweckverbänden:[5]      Gewässerunterhaltungszweckverband Landshut-Kelheim-Dingolfing-Landau     Regionaler Planungsverband Landshut     Schulverband Gerzen     Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern     Zweckverband zur Wasserversorgung der Binatal-Gruppe  Die Stadt Vilsbiburg erbringt 303 verschiedene behördliche Leistungen.[5] Stadtrat  Der Stadtrat besteht aus 24 Personen. Nach der Kommunalwahl 2014 (zum Vergleich: Kommunalwahl 2008) sind darunter 18 (18) Männer und sechs (sechs) Frauen.[7][9] Die Wahl führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:      CSU 8 (10) Sitze     Freie Wähler 7 (7) Sitze,     SPD 6 (5) Sitze und     Bürger- und Umweltliste/Grüne 3 (2) Sitze.  2008 waren die Grünen nicht im Stadtrat vertreten. 2014 trat die Bürger- und Umweltliste zusammen mit die Grünen in einer Listengemeinschaft zur Wahl an.  Bei der Stadtratswahl waren 8.820 (8.474) Bürger stimmberechtigt. 5.198 (5.361) davon haben als Wähler teilgenommen, was einer Wahlbeteiligung von 58,9 (63,3) Prozent entspricht. 5.087 (5230) gültige und 111 (131) ungültige Stimmen wurden abgegeben.[7][9]  Die nächsten Kommunalwahlen finden 2020 statt. Bürgermeister  Seit 1996 ist Helmut Haider (Freie Wähler) Bürgermeister. Er wurde bei den Kommunalwahlen 2014 in seinem Amt bestätigt.[11][9]  Ehemalige Bürgermeister  Amtszeit  Bürgermeister 1905–1917  Michael Winkler 1919–1929  Josef Brandl 1929–1934  Karl Schöx 1934–1945  Karl Köhler, NSDAP Amtszeit  Bürgermeister 1945–1946  Anton Feistle, CSU 1946–1948  Ernst Puchner, SPD 1948–1960  Hans Kögl, parteilos 1960–1990  Josef Billinger, SPD Amtszeit  Bürgermeister 1990–1996  Peter Barteit, SPD seit 1996  Helmut Haider, FW Städtepartnerschaft  Vilsbiburg unterhält eine Partnerschaft zu:      Flag of Italy.svg Buja (Italien)  Wirtschaft und Infrastruktur Bauen und Wohnen Bodenrichtwerte 2011/2012[12] Ortsteil  Wohnbauflächen ausgewiesene Baugebiete  unbeplanter Innenbereich  ausgewiesene gewerbliche Bauflächen  Ackerland Vilsbiburg  190 € 150 € Grub  190 €  60 € 120 € BP GE West (SO Einzelhandel)  7 € Achldorf  120 €  100 €   7 € Frauensattling  90 €  90 €   7 € Gaindorf   90 €   7 € Seyboldsdorf  80 €  80 €   7 € Haarbach  90 €  90 €   7 € Geiselsdorf   65 €   7 € Verkehr  Vilsbiburg liegt am Knotenpunkt der Bundesstraßen 388 (München–Passau) und 299 (Landshut–Altötting). Dank der Ortsumfahrungen im Zuge dieser Fernstraßen konnte die Kernstadt weitgehend vom Durchgangsverkehr entlastet werden.  Am Bahnhof halten Regionalbahnen der Verbindung Landshut – Neumarkt-Sankt Veit – Mühldorf. Tagsüber fahren mehrere Züge über Mühldorf hinaus bis Freilassing, Salzburg oder Rosenheim, während ab 18 Uhr nur noch bis zum Knotenpunkt Neumarkt-Sankt Veit gefahren wird.[13]  In der Nähe des Ortsteils Achldorf befindet sich der Sonderlandeplatz Vilsbiburg, welcher vom örtlichen Luftsportverein betrieben wird.  Kfz-Kennzeichen  Mit der Zuordnung großer Teile des Landkreises Vilsbiburg zum Landkreis Landshut durch die Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 übernahm die Stadt Vilsbiburg auch das seit 1. Juli 1956 im Landkreis Landshut gültige Kfz-Kennzeichen LA. Mit Juli 2014 ist aber auch wieder das Kennzeichen des Altlandkreises Vilsbiburg (VIB) erhältlich[14][15]. Ansässige Unternehmen  Aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage verfügt Vilsbiburg über verhältnismäßig viele Gewerbe- und Industriebetriebe, von denen hier nur die wichtigsten und bekanntesten aufgezählt sind:      Autohaus Ostermaier: Mit sieben Filialen, ca. 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 180 Millionen Euro zählt der VW-, Audi- und Skoda-Händler zu den großen Autohäusern in Südostbayern. Hauptsitz ist Vilsbiburg, Filialen befinden sich u. a. in Eggenfelden, Landshut, Straubing und Mühldorf.     Bachmeyer GmbH: Das im Bereich Interior Design tätige Unternehmen beliefert sowohl Privat- als auch Geschäftskunden und öffentliche Einrichtung wie Schulen oder Kindergärten. Dabei steht die Verbindung aus ansprechendem Design und Alltagstauglichkeit für die gesamte Inneneinrichtung, insbesondere für die Möbel, stets im Vordergrund.     Bäckerei Mareis: Die 1913 gegründete und mittlerweile in dritte Generation familiengeführte Bäckerei betreibt heute neben der Backstube in Vilsbiburg einige Bäckereien und Cafés in Vilsbiburg und Landshut. Das Unternehmen legt Wert darauf, dass alle verkauften Backwaren aus eigener Produktion stammen und mit hochwertigen, regionalen Rohstoffen hergestellt werden.     Breiteneicher: Der mittelständige Familienbetrieb ist in den Bereichen Hoch-, Tief- und Straßenbau tätig und bietet etwa 70 Arbeitnehmern eine Beschäftigung. Die Firma hat bereits zahlreiche Großprojekte in der Region verwirklicht.     Der Hammer!: Das Vilsbiburger Traditionsunternehmen am Stadtplatz betreibt sowohl einen Elektrofachhandel als auch eine Meisterwerkstatt. Das Elektroinstallationsteam findet in den im Industriegebiet ansässigen Firmen gute Kunden.     Dräxlmaier Group: Das größte in Vilsbiburg ansässige Unternehmen (und größtes Unternehmen mit Hauptsitz in Niederbayern) gehört zu den Top 100 Automobilzulieferern und fungiert als Systemlieferant für Kunden aus Premiumbereich wie Audi, BMW, Bugatti, Cadillac, Jaguar, Lamborghini, Land Rover, Maserati, Mercedes-Benz, Porsche oder VW. Die Firmengruppe hat sich auf Interieur sowie Elektrik- und Elektroniksysteme bis hin zu Bordnetzsystemen spezialisiert. Am Standort Vilsbiburg sind etwa 2.000 Mitarbeiter, weltweit sind es ca. 48.000 Beschäftigte an 53 Standorten in 21 Ländern (Stand: März 2014).     Flottweg SE: Auch der Hersteller von Dekantern, Zentrifugen und Anlagen für die mechanische Flüssig-Fest-Trennung hat seinen Hauptsitz und Produktionsstandort in Vilsbiburg. Mit Vertriebs- und Servicezentren bzw. Vertretungen in fast allen Ländern der Welt erreicht das Unternehmen einen Exportanteil von 85 % und einen Jahresumsatz von 145 Mio. € bei nur 750 Mitarbeitern. Die von Flottweg produzierten Maschinen finden in vielen Branchen ihre Anwendung - von der Lebensmittel- über die Mineralölindustrie bis hin zu Kläranlagen.     Hiller separation & process: In direkter Konkurrenz zu Flottweg sitzt mit Hiller ein weiterer, international agierender Hersteller von Dekantierzentrifugen und anderen Anlagen der Flüssig-Fest-Trennung in Vilsbiburg. Dabei ist Hiller mit 200 Mitarbeitern und rund 40 Mio. € Jahresumsatz die kleinere Firma.     Holz Balk: Der weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte Familienbetrieb bietet für den Groß- und Einzelhandel alles rund um das Thema Holz - von einem Säge- und Hobelwerk über einen Holzbau-Zimmerei-Großhandel und einen Bodenbelagsgroßhandel bis hin zum Holzfachmarkt für den Einzelhandel.     Zollner Objekttextilien: Einer der wenigen Textilbetriebe, die sich nach dem einstigen Boom noch bis heute in Vilsbiburg halten konnten, ist die Weberei und Wäschefabrik Zollner. Mit den Erzeugnissen - Hotel- und Gastronomietextilien sowie Klinik- und Pflegetextilien - werden heute nur noch Großkunden beliefert.  Die meisten der genannten Betriebe sind im großen Industriegebiet am nördlichen Ortsausgang Richtung Landshut ansässig. Dieses liegt direkt an der B 299. Wasserversorgung  Der Trinkwasserbedarf der Stadt Vilsbiburg mit seinen Ortsteilen liegt bei 600.000 Kubikmeter. Die Versorgung wird durch die Stadtwerke Vilsbiburg erbracht. Sie beliefert mit weiteren 500.000 Kubikmetern auch die Binatal- und die Isar-Vils-Gruppe sowie die Gemeinde Schalkham mit Trinkwasser.[16] Gesundheitswesen  Das Krankenhaus Vilsbiburg ist Traumazentrum und verfügt unter anderem über mehrere Chirurgische Kliniken mit den Schwerpunkten Endoprothetik und Endokrinologie, eine Medizinische Klinik mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Neurogastroenterologie und Behandlung von Schlaganfallpatienten, über ein Interdisziplinäres Zentrum für Schmerztherapie, ein Interdisziplinäres Inkontinenz- und Beckenbodenzentrum sowie eine Frauenklinik. Das Krankenhaus gehört dem Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (La.KUMed) an. La.KUMed umfasst die drei kommunalen Krankenhäuser des Landkreises Landshut: Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Schlossklinik Rottenburg. Kultur und Sehenswürdigkeiten  Sehenswert ist der langgezogene Stadtplatz mit zum Teil gut erhaltenen Bürgerhäusern, „Altes Rathaus“ 17./18. Jahrhundert, „Torturm“ 16. Jahrhundert. Die imposante Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Wallfahrtskirche Maria Hilf auf dem Mariahilfberg wurde im 19. Jahrhundert im neuromanischen Stil erbaut. Sehenswert sind ferner das Heimatmuseum Vilsbiburg und das Kröninger Hafnermuseum. Baudenkmäler  → Liste der Baudenkmäler in Vilsbiburg Persönlichkeiten Ehrenbürger  → siehe: Liste der Ehrenbürger von Vilsbiburg Söhne und Töchter der Stadt      Karl Anton Lang (* 1815; † 1890) Reichstags- und Landtagsabgeordneter (Zentrum)     Georg Kremplsetzer (* 1827; † 1871), Komponist und Dirigent     Heinz Angermeier (* 1924; † 2007), Historiker     Remo Leghissa (* 1963), Bildhauer mit Atelier in Wölflau     Johannes Schmid (* 1973), Regisseur und Drehbuchautor     Wilhelm Schwinghammer (* 1977), Opernsänger an der Hamburgischen Staatsoper     Florian Gruber (* 1983), Rennfahrer     Markus Karl (* 1986), Fußballspieler (u. a. Hamburger SV)  Sonstige bekannte Persönlichkeiten      Von 1940 bis 1941 lebte die bekannte Malerin Elsa Haensgen-Dingkuhn (* 7. November 1898; † 7. Mai 1991) in Vilsbiburg, da ihr Mann, der ebenfalls bekannte Maler Fritz A. Dingkuhn in der von Hamburg in das Kapuzinerkloster verlegten Grundschule Kunsterziehung unterrichtete.  Sonstiges Regelmäßige Veranstaltungen  Das Fest Mariä Namen Mitte September wird alljährlich mit Wallfahrt und Lichterprozession vom Stadtplatz zur Wallfahrtskirche begangen.[17]  Im Oktober findet der Dionysimarkt statt, mit einer mehr als 500-jährigen Geschichte der älteste Pferdemarkt Niederbayerns. Höhepunkt des altbayrischen Pferdemarkts ist der Dionysi-Umritt mit über 250 Pferden und 40 Kutschen-Gespannen.[18]  Seit 1992 findet jährlich im Januar die Beach Party der Narrhalla Vilsbiburg statt, die Tausende von Besuchern anzieht. Hierfür wird Sand auf dem Boden der Stadthalle aufgeschüttet und die Halle auf sommerliche Temperaturen geheizt. Sport  Mit den „Roten Raben“ gibt es eine erfolgreiche Volleyball-Bundesligamannschaft. 2005 und 2006 gewann sie den zweiten Platz in der Meisterschaft der Frauen und wurde im April 2008 Deutscher Meister. 2009 sicherte sie sich den DVV-Pokal und 2010 erneut die deutsche Meisterschaft. E-Sport  Vilsbiburg und Umgebung sind für ihre E-Sport Szene und LAN-Partys bekannt. Seit 2005 findet mehrmals jährlich der „Gamers' Congress“ statt. Freizeit  Neben einem regen Vereinsleben gibt es in Vilsbiburg ein Freibad, ein Hallenbad, ein modernes Cineplex-Kino, den Einheimischen als Lichtspielberg bekannt, sowie eine Kartbahn. Einzelnachweise
 The photo on the left is from Geoff Walden's Third Reich Ruins (the ultimate site devoted to Nazi remains then and now) showing Himmler leading a parade through the high street on March 6, 1927 in preparation for the first speech in Bavaria by Hitler after his release from Landsberg after the failed putsch attempt in which he denounced his continued ban on public speaking in Munich. Reporting the next day, the Vilsbiburger Anzeiger stated
It happened as in a large city… Mr. Adolf Hitler spoke forwards about 1000 persons about of Germany future or fall. One must leave it to Mr. Hitler: he spoke essentially, sometimes however for our public somewhat with difficulty.

The same event, with Hitler himself shown fourth from the left. Little appears to have changed since.
 
About 30 km south of Landshut is the tiny town of Dorfen, its Marienplatz shown here during the Nazi-zeit and today

Flossenbürg (Upper Palatinate)
The sole crematorium oven examined by a US Army officer April 30, 1945 and today.
The execution site in the Flossenbürg concentration camp, seen here after liberation of the camp by US armed forces and today, now a memorial to the resistance.

When the Nazis came to power on the 30th January 1933 the first steps to concentration camps were taken. After the Reichstag was set on fire well prepared sting operations were held to arrest opponents of the Nazi’s and to put them into prison. Such great numbers of people were arrested and taken into prison that the existing prisons were soon overcrowded and alternative places were prisoners could be held needed to be established. On the 21st March 1933 the first concentration camp was set up in an old gunpowder factory in Dachau (Bayern). It developed itself as the prototype of the National Socialistic concentration camp.

In the beginning of 1938 in Flossenbürg, close to the present Czech border, a similar camp was set up. This camp was built by prisoners form Dachau. There were several reasons why Flossenbürg was chosen to house a concentration camp. For example because of the presence of large quantities of granite in this area and the availability of a railroad which one could use for the transport of granite, prisoners, troops and equipment.
In 1934 more than 4.000 people were housed in Flossenbürg. Halfway 1944 a lot of Polish and Hungarian Jews were also taken to Flossenbürg. By the end of 1944 there were 8.000 prisoners housed in the camp whereas the camp was intended in fact for only 5.000 people. A lot of people were executed in the camp, among them some prominent people. On the 9th April 1945 Dietrich Bonhoeffer, Wilhelm Canaris, Ludwig Gehre, Hans Oster, Karl Sack, Theodor Strünck and Friedrich von Rabenau were killed here. In May 1945 the camp was liberated by the Americans. After that it was for a time in use as a hospital for the surviving prisoners.

Soon it was decided that Flossenbürg should be preserved as a monument (Gedenkstätte) and a museum. Today you can find here the cemetery, the Kommandatur, a chapel, guard towers, a monument and an pyramid consisting of the ashes of the prisoners that died in the concentration camp.


Three guard watch towers remain
The “Kommandantur” of concentration camp Flossenbuerg was used by the administration of the camp for registration of the inmates and assignment to work either in the Flossenbuerg quarry, the nearby Messerschmitt factory or one of the several sub camps. All inmates had to pass through the central portal of the Kommandantur and where lead to the prisoner camp lying behind the building.
In 8th of April 1945 Dietrich Bonhoeffer was transferred as one of the last of over 100.000 prisoners to the camp. As a member of the “Bekennende Kirche” and of the wider circle of organizers of the failed plot to kill Hitler on the 20th of July 1944 he was brought to Flossenbuerg together with other members of this circle on personal order of Hitler and Kaltenbrunner. 

After escape attempts or alleged acts of sabotage, inmates were hanged to serve as examples on the roll-call square which was visible from almost everywhere in the camp.
Pastor Bonhoeffer together with Admiral Canaris, Generalmajor Oster, Heeresrichter Dr. Sack and Hauptmann Gehre where sentenced to death on the day of their arrival by Lagerkommandant Kögel in a setup show trial due to “Hoch- und Landesverrat”.

Many Flossenbuerg inmates died of starvation, exhaustion or random violence. Certain ethic, especially jewish people and other groups of inmates became target of planned mass killings by the SS starting 1941.
The victims were led out of sight of the other prisoners but always watched by the watchtowers to a closed section of the camp - called valley of death - where they were killed and their bodies burned. Over 30.000 lost their lives in the Flossenbuerg concentration camp between 1938 and 1945.
In the morning of the 9th of April Bonnhoefer, Canaris, Oster, Dr. Sack and Gehre where murdered one after the other after having to completely undress in front of the detention barracks.
On April 23rd, the US Army reached the Flossenbuerg concentration camp, where they found 1,500 critically ill inmates. The majority of surviving prisoners had departed on death marches. The last death march prisoners were finally liberated by Allied troops on May 8th.
After freeing the camp the US Army ordered all inhabitants of Flossenbuerg to exhume the dead bodies found within the camp and to bury the remains in a newly create cemeteries in the middle of the village of Flossenbuerg. The cemetery still exists in the same place today.
 The 'Square of Nations' memorial to the nationalities of the prisioners that were interned and died in Flossenbürg.

At the entrance, the original gate posts emblazoned with the standard legend 'Arbeit Macht Frei' have been placed.
In Flossenbürg, members of the punishment company were compelled to load heavy stones on their backs at the foot of the slag heap and run around with them in the morass until they finally collapsed. There was also the “moor hole,” a swamp one hundred meters long and forty meters wide in a small hollow; at its deepest point, a grown man could stand with his head barely protruding above the surface. Granite blocks were loaded on the backs of prisoners, and they were then forced to run at double time down the slope. Those who collapsed under the heavy load while still on dry ground were beaten and forced to rush further down into the moor hole. They were supposed to “rest” down there for a while, with the stone slabs supported on their shoulders. If they still had some strength, they survived; if they were too weak, the stones pressed them down into the swampy morass. 

Landsberg am Lech (Upper Bavaria)
The town is noted for its prison where Adolf Hitler was incarcerated in 1924. During this incarceration Hitler wrote/dictated his book Mein Kampf together with Rudolf Hess. His cell, number 7, became part of the Nazi cult and many followers came to visit it during the German Nazi-period. Landsberg am Lech was also known as the town of the Hitler Youth. Following World War II it was the location for one of the largest Displaced Person (DP) camps for Jewish refugees and the place of execution for more than 150 war criminals after 1945. The Landsberg camp began as a Nazi concentration camp. By October 1944, there were more than 5,000 prisoners in the camp.  The camp was liberated on April 27, 1945 by the 12th Armored Division of the United States Army. Upon orders from General Taylor, the American forces allowed news media to record the atrocities, and ordered local German civilians and guards to reflect upon the dead and bury them bare-handed. After the liberation of the camp it became a displaced person camp. Consisting primarily of Jewish refugees from the Soviet Union and the Baltic states, it developed into one of the most influential DP camps in the Sh'erit ha-Pletah. It housed a Yiddish newspaper (the Yiddishe Zeitung), religious schools, and organisations to promote Jewish religious observance. Tony Bennett was one of the soldiers who liberated the camp.  A dramatisation of the discovery and liberation of the camp was presented in Episode 9: Why We Fight of the Band of Brothers mini-series.  A number of prominent leaders emerged from the camp, including Samuel Gringauz, who also became the chairman of the Council of the Central Committee of Liberated Jews in the U.S. zone. The camp also served as the headquarters for the Jewish education and training organisation ORT.  The camp closed on October 15, 1950.

Forty miles west of Munich, this is where, in 1924, Hitler spent 264 days incarceration after being convicted of treason after the failed Munich Beer Hall Putsch the previous year. During this time Hitler dictated and then wrote his book Mein Kampf with assistance from his deputy, Rudolf Hess. Hitler had taken the cell that had held Anton Graf von Arco-Valley who had murdered Bavarian prime minister Kurt Eisner in February 1919.

Posed propaganda shot by Heinrich Hoffmann and Hitler's return in 1934 after taking power.
Conditions were not actually so bad in this ‘cross between a spa hotel and a barracks’. Wooden partitions were erected to give the prisoners privacy. They were allowed to mix to such an extent that Hitler dictated Mein Kampf while there, and received visitors freely. Party insignia were hung from the walls and other Nazis stood to attention before dinner when Hitler entered the hall and took his seat. Perhaps helped by the singularly mild rules of the institution, Hitler was regarded by the warders as a model prisoner. Upon Hitler’s release in December 1924, the prison governor said that if anyone could save Germany, it would be this man.
Martyn Housden (57) Hitler: Study of a Revolutionary?

The gaol in 1924 after the release of the putschists and as it appears today.
After his release, Hitler posed outside the town's Bayerntor, built in 1425. He returned to pose in 1934 after taking power. From 1937 to 1945 the prison cell at Landsberg am Lech became the third central site of pilgrimage next to Munich , the "City of the movement" , and Nuremberg , the "City of the Party Rallies." Its slogan during the Third Reich was 'Landsberg - Town of youth' and became known additionally as the meeting place of the Hitler Youth- Following the party rallies of 1937 and 1938 delegations of the Hitler Youth marched across the German Reich as part of the "confessional march of the Hitler Youth" to Landsberg . It would culminate with swastika flags, banners and HJ torchlight rallies at the Landsberger main square and in the atrium of the fortress prison. In the words of Reich Youth Leader Baldur von Schirach, Landsberg was a "pilgrimage of German youth" and the "station of National Socialist education." The gaol with its "Hitler cell" was to be converted into the largest youth hostel largest of the Reich.  The plan also saw the creation of a gigantic parade stadium, which would have had greater dimensions than the entire historic old town. As German troops invaded Poland September 1 1939 , the "Adolf Hitler march " was canceled following the " Party Rally of Peace" . As early as 1933 the city Lech marketed with all its available resources itself as the "Hitlerstadt" or "Stadt des Führers"and "Birthplace of the ideas of National Socialism." This "Hitler tourism" brought economic recovery and by 1938 100,000 tourists visited the 'Hitler cell.'
From 1933 onwards, the city marketed itself using various sobriquets: Hitler City, City of the Führer, National Socialist Site of Pilgrimage and Birthplace of the Ideas of National Socialism. In 1938, 100,000 visitors came to Landsberg, most incorporating a glimpse of Hitler’s former prison cell into their tour. Eventually, the town received the official honorific City of Youth, because it welcomed thousands of Hitler Youth members in 1937 and 1938 for massive Adolf Hitler marches. The delegates also visited the prison – which had plans to become the biggest youth hostel in the Reich – and received a copy of Mein Kampf as a souvenir.
 
The 'Hitler-Zelle'
 
Alte Bergstraße hasn't changed much
Das Stadtzentrum von Landsberg, die historische Altstadt, liegt eingebettet zwischen dem Lech und seinem östlichen Hochufer. Die Stadtviertel westlich des Lechs (Katharinenvorstadt, Neuerpfting, Weststadt, Schwaighofsiedlung – heute der weitaus größte Teil des Stadtgebietes) und auf dem östlichen Hochufer (Bayervorstadt) entstanden erst ab dem 19. Jahrhundert.  Zur Stadt Landsberg gehören die Weiler Sandau und Pössing sowie die bis zur Gemeindegebietsreform selbstständigen Gemeinden Ellighofen, Erpfting (mit Friedheim, Geratshof und Mittelstetten), Pitzling (mit Pöring) und Reisch (mit Thalhofen). Lechwehr mit der Altstadt von Landsberg am Lech im Hintergrund Klimatabelle Landsberg am Lech Klimadiagramm J  F  M  A  M  J  J  A  S  O  N  D     89   2 -5       84   3 -4       91   6 -1       127   10 2       161   15 6       216   18 9       199   20 11       177   19 11       118   17 8       89   12 4       94   6 0       85   3 -4 Temperatur in °C,  Niederschlag in mm Quelle: wetterkontor.de Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Landsberg am Lech  Jan  Feb  Mär  Apr  Mai  Jun  Jul  Aug  Sep  Okt  Nov  Dez    Max. Temperatur (°C)  2  3  6  10  15  18  20  19  17  12  6  3  Ø  11 Min. Temperatur (°C)  −5  −4  −1  2  6  9  11  11  8  4  0  −4  Ø  3,1 Niederschlag (mm)  89  84  91  127  161  216  199  177  118  89  94  85  Σ  1.530 Regentage (d)  16  15  15  16  17  19  18  18  14  13  14  15  Σ  190 Luftfeuchtigkeit (%)  81  78  74  72  72  75  75  77  79  81  82  82  Ø  77,3 Quelle: wetterkontor.de Geschichte Mittelalter  Um 1135 wurde eine Siedlung namens Phetine auf dem späteren Stadtgebiet Landsbergs urkundlich erwähnt, die aber noch kein Stadtrecht hatte. Herzog Heinrich der Löwe verlegte im Jahre 1158 die bedeutende Salzstraße auf eine südlichere Route, wobei er bei Phetine eine Brücke über den Lech bauen ließ. Zuvor führte die Salzstraße bei Kaufering mittels einer Furt über den Fluss. Zum Schutz dieser Brücke errichtete er unter Einbeziehung der Burg Phetine eine neue größere Anlage, genannt „Castrum Landespurch“. Die Burg war zum einen Vogtburg des Wessobrunner Klosters (heute Landkreis Weilheim-Schongau) und zum anderen Schutz der Grenze zum Hochstift Augsburg.  Im Schutz dieser Burg entstand eine rasch wachsende Ansiedlung, die schon im 13. Jahrhundert das Stadtrecht erhielt und bald „Landesperch“ genannt wurde. Daraus entwickelte sich die heutige Stadt Landsberg am Lech. siehe auch Burgstall Sandau Lechwehr mit der Altstadt von Landsberg am Lech im Hintergrund  1315 ist die Stadt im Krieg zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen abgebrannt. Da die Stadt eine wichtige strategische Lage hatte, wurde sie wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau wurde vom Herzog von Bayern unterstützt.  Im Jahr 1320 wurde der Stadt das Recht gegeben, Salzzölle zu erheben. Auf diese Weise gelangte die Stadt durch den so genannten Salzpfennig zu einem ansehnlichen Wohlstand.  1353 wurde der erste Salzstadel gebaut, bis zum 17. Jahrhundert waren es insgesamt drei. In diesen Salzstadeln wurde das Salz gelagert und auch verkauft. Im 20. Jahrhundert wurde der Salzstadel von der Landsberger Freiwilligen Feuerwehr als Standort genutzt, in den 1990er Jahren zog die Stadtbücherei Landsberg in den Lechstadel.  Auch der sonstige Handel entwickelte sich bestens, vorwiegend mit Getreide und Holz, das über den Lech transportiert wurde. Die Stadt wurde ständig ausgebaut und erweitert, so dass zwischen 1415 und 1435 ein weiterer Stadtmauerring notwendig wurde. Dadurch wurde das Gebiet im Norden und Osten Landsbergs erheblich erweitert. 1419 genehmigte Herzog Ernst den Flusszoll, die Stadt durfte nun von jedem passierenden Floß 3 Pfennige Zoll kassieren, die Einnahmen wurden für die Landsberger Wehrbauten verwendet. Im Jahr 1425 entstand das Bayertor als Einlass in die Stadt von Osten her. Durch dieses Tor führte auch die Salzstraße (von München kommend) in die Stadt hinein.  1429 verlieh Herzog Ernst der Stadt das bis heute gültige Stadtwappen. 1434 stiftete er nach dem Tanz mit den Landesberger Bürgerfrauen den Forellentrunk. 1437 stiftete er das Jungferngeld. Jedes Jahr mussten nun die Landsberger von ihren Steuereinnahmen 40 Pfennige an zwei unbescholtene Jungfrauen als Heiratsgeld übergeben. Neuzeit Landsberg am Lech um 1580 (kolorierte Federzeichnung)  Herzog Albrecht V. initiierte 1556 in Landsberg die Gründung des Landsberger Bundes unter maßgeblicher Beteiligung von Ferdinand I. Es handelt sich dabei um den Zusammenschluss überwiegend katholischer Territorien und Städte (Bayern, Ober- und Vorderösterreich, die seit 1525 lutherische Reichsstadt Nürnberg, Salzburg, den Hochstiften Augsburg, Bamberg und Würzburg, dem später auch Kurmainz und Kurtrier beitraten), um sich gegen die protestantischen Reichsstände, insbesondere Fürsten wie Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach zu organisieren. Den katholischen Fürsten ging es darum, ein weiteres Vordringen des Protestantismus zu verhindern. Der Rekatholisierung diente auch die Gründung des 1576 eröffneten Jesuitenkollegs in Landsberg.  Im Dreißigjährigen Krieg erlebte die Stadt ein Massaker. Schwedische Truppen des Generals Lennart Torstensson belagerten ab dem 11. April 1633 das Gemeinwesen. In der Nacht vom 19. auf den 20. April erstürmten auf Befehl des Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar die auf protestantischer Seite kämpfenden Truppen den Ort. Sie metzelten in der Folge alle Bewohner bis auf 500 Rekruten nieder, die sich ihnen anschlossen.[2]  Aus dem Jahr 1762 stammen die ersten schriftlichen Nachweise einer Hausnummerierung. Die bis heute gültige Zählung wurde dann im Jahr 1790 festgelegt. Unabhängig von den heutigen Straßennamen verläuft diese Nummerierung von Nr. 1 am Hauptplatz bis Nr. 496a im Hofgraben. Zusätzlich existieren Nebennummern mit a, b, c oder 1/2, 1/3 und 1/4, die bei Teilungen bzw. zusätzlichen Bebauungen entstanden. Nationalsozialismus → Hauptartikel: Landsberg am Lech zur Zeit des Nationalsozialismus  Landsberg spielte, aufgrund der von Adolf Hitler hier nur teilweise verbüßten Haftzeit, eine besondere Rolle im Nationalsozialismus. 1924 schrieb er während der Festungshaft sein Buch „Mein Kampf“. Von 1937 bis 1945 stilisierte sich Landsberg am Lech mit der „Hitlerzelle“, neben München und Nürnberg, als dritte zentrale Stätte des Nationalsozialismus. Es wurde mit der Verleihung des Titels „Landsberg – Stadt der Jugend“ als Treffpunkt der Hitler-Jugend bekannt (gemacht). Die vom Stadtrat geplanten, von Kreis-, Gau- und Landesleitung wohlwollend geförderten Bauten wurden nur teilweise umgesetzt.  Im Jahr 1944 wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs um Landsberg und Kaufering mit elf Standorten der größte Konzentrationslagerkomplex im Deutschen Reich errichtet (sonstige große Lager waren in den besetzten Gebieten gebaut worden). Sämtliche dortigen KZs trugen den Namen „Kaufering“, auch wenn die Kommandantur in Landsberg war. Am 18. Juni 1944 traf der Transport mit den ersten 1000 Häftlingen aus Auschwitz in Kaufering ein. Sie sollten im Rahmen des Rüstungsprojekts „Ringeltaube“ drei gigantische unterirdische Bunker zur Produktion des neuen Düsenstrahljägers Messerschmitt Me 262 bauen. Wegen der menschenunwürdigen Unterbringung, aufgrund von Hunger, Kälte und Krankheiten wie zum Beispiel Typhus, der Ausbeutung der Arbeitskraft bis zur Vernichtung, bezeichneten die Häftlinge die KZ-Lager als „kalte Krematorien“. Bis Ende Oktober 1944 wurde, wer nicht mehr arbeiten konnte, zurück nach Auschwitz in die Gaskammern geschickt. Ab November 1944 (die Gaskammern waren demontiert) starben die Häftlinge im Lager. Die Leichen wurden in der Umgebung in Massengräbern vergraben. Im April 1945 versuchte man, mit einem sog. Todesmarsch den Großteil der noch gehfähigen Häftlinge aus dem Vormarschbereich der Amerikaner zu „evakuieren“. Der Elendszug führte quer durch die Landsberger Altstadt und die Neue Bergstraße hinauf. Ein Gedenkstein im oberen Teil der Neuen Bergstraße erinnert an die Opfer. Nur etwa 15.000 Häftlinge überstanden die letzte Phase der Judenvernichtung und erlebten die Befreiung durch die US-Armee am 27. April 1945.  Trotz der damaligen, zentralen Bedeutung der Stadt im Nationalsozialismus und der militärischen Einrichtungen, die sich in der Nähe (seit 1935 unter anderem der Fliegerhorst Penzing) oder innerhalb des Stadtgebietes befunden haben (zum Beispiel Saarburgkaserne), blieb Landsberg am Lech als eine der wenigen Kreisstädte Deutschlands von alliierten Luftangriffen verschont. Nach Aussagen von Zeitzeugen verlor im April 1944 lediglich ein Kampfflugzeug, welches zum Angriff nach München unterwegs war, einen kleineren Sprengkörper der ein mittelalterliches Haus am heutigen Georg-Hellmair-Platz traf und zerstörte. Dieses Haus mit der Nummer 169, in dem heute ein Café untergebracht ist, wurde erst in den 1980er Jahren unter Kriterien des Denkmalschutzes wieder aufgebaut. Nachkriegszeit  1945 waren sehr viele der jüdischen KZ-Überlebenden aus den Konzentrationslagern um Landsberg am Lech entwurzelt und heimatlos. Oft hatten sie ihre Angehörigen verloren oder wussten nicht, wo diese geblieben waren. Tausende dieser Displaced Persons (DPs) wurden von den Alliierten in Landsberg untergebracht und versorgt. Die jüdischen Überlebenden bezeichneten sich selbst als „She’erit Hapletah“ – den Rest der Geretteten. Hauptplatz, in der Mitte der Marienbrunnen, im Hintergrund das historische Rathaus (vor der Neugestaltung 2013)  Am 9. Mai 1945 richtete die US-Armee in der Saarburgkaserne ein DP-Lager (Displaced Persons Camp) ein. In diesem lebten Ende 1945 etwa 7000 DPs. Während seines Bestehens durchliefen es etwa 23.000 jüdische DPs.  Von 1947 bis 1948 entstand unter anderem auf dem Gelände des DP-Lagers Landsberg am Lech der deutsche, in jiddischer Sprache gedrehte Film über das Schicksal von Holocaust-Überlebenden „Lang ist der Weg“ mit Israel Beker in der Hauptrolle. Nach ihm wurde an selbigem Ort eine Straße benannt.  Nach Gründung des Staates Israel entwickelte sich das DP-Lager Landsberg mehr und mehr zum Durchgangslager. Viele der ehemaligen KZ-Häftlinge bereiteten sich auf ihre Wiedereingliederung und Auswanderung nach Israel, USA oder andere Länder ihrer Wahl vor. Im DP-Lager Landsberg gab es unter anderem Schulen, Werkstätten, neun Kibbuzim und zudem eine Lagerzeitung, die „Jiddische Landsberger Cajtung“.  Bis zum April 1950 sank die Belegungszahl des DP-Lagers auf 1500 Personen. Landsberg wurde zu einem Lager, in das sich die Bewohner anderer DP-Lager, die aufgelöst wurden, zurückzogen, bis schließlich das Landsberger DP-Lager am 1. November 1950 aufgelöst wurde.  Zwischen 1945 und 1958 diente das Landsberger Gefängnis der amerikanischen Besatzungsmacht für die Unterbringung deutscher Kriegsverbrecher. 1946 wurde es zum War Criminals Prison No. 1 der Amerikaner. Bis 1951 wurden in Landsberg verurteilte deutsche Kriegsverbrecher hingerichtet. Deren genaue Zahl ist umstritten und schwankt zwischen 279 bis knapp über 300. Am 7. Januar 1951 kam es in Landsberg zu einer Demonstration von ca. 4.000 Einwohnern zugunsten der Begnadigung der NS-Verbrecher, die in eine antisemitische Kundgebung umschlug.[3] Eingemeindungen  Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Pitzling und Reisch eingegliedert.[4] Landsberg am Lech von Westen Einwohnerentwicklung  Die Einwohnerzahl von Landsberg am Lech erhöhte sich von 1988 bis 2008 um 7904 Personen bzw. um ca. 40 %. Jahr  1840  1871  1900  1925  1939  1950  1961  1970  1987  2000  2005  2010  2013 Einwohner[5]  4.103  5.431  7.032  8.887  11.084  13.551  15.239  16.641  19.230  25.564  27.064  28.350  28.051 Politik Stadtrat Die Sitzverteilung im Stadtrat Jahr  CSU  Grüne  SPD  UBV  FW  ÖDP  BAL  UBV/FW  LM  gesamt  Wahlbeteiligung 2014  8  6  4  –  –  1  1  6  4  30  43,3 % 2008  11  5  6  –  –  1  1  6  –  30  44,1 % 2002  13  3  7  3  2  1  1  –  –  30  48,3 %  BAL = BürgerAktion Landsberg LM = Landsberger Mitte UBV = Unabhängige Bürgervereinigung  Es haben sich 2014 sechs Fraktionen gebildet. BAL und ÖDP sind eine Fraktionsgemeinschaft eingegangen. Bürgermeister  Landsberger Oberbürgermeister ist seit 2012 Mathias Neuner (CSU).  Bisherige Stadtoberhäupter:[6]      1948–1958: Ludwig Thoma     1958–1970: Rudolf Engshuber (CSU)     1970−1988: Hanns Hamberger (CSU)     1988–2000: Franz Xaver Rößle (UBV)     2000–2012: Ingo Lehmann (SPD)     seit 3. Mai 2012: Mathias Neuner (CSU)  Wegweiser zur ehemaligen Partnerstadt Failsworth am Mutterturm Städtepartnerschaften      Vereinigte Staaten Hudson, USA     Frankreich Saint-Laurent-du-Var, Frankreich     Deutschland Waldheim, Sachsen     Italien Rocca di Papa, Italien     Vereinigtes Königreich Bushey, England     Ungarn Siófok, Ungarn  Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke  siehe auch Liste der Baudenkmäler in Landsberg am Lech Blick vom Schlossberg auf die hintere Altstadt In der Altstadt  Vor allem die Altstadt von Landsberg kann mit einer Reihe bedeutender und sehenswerter Bauwerke aufwarten.  Zentrum der Stadt ist der Hauptplatz in seiner ungewöhnlichen Dreiecksform. In seinem Mittelpunkt steht der um 1700 errichtete Marienbrunnen. Westlich davon befindet sich das Alte Rathaus mit einer prächtigen Rokokofassade von Dominikus Zimmermann. Im Südwesten des Platzes liegt das ehemalige Ursulinenkloster mit der Klosterkirche nach Plänen von Dominikus Zimmermann. Im Nordosten wird der Hauptplatz vom Schmalzturm (auch Schöner Turm), einem Stadtturm aus dem 13. Jahrhundert, begrenzt.  Weiter nördlich dominiert die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Landsberger Altstadt. Der ursprünglich gotische Kirchenbau wurde um 1708 barock umgestaltet. Malteserkirche mit neuem Stadtmuseum  Etwas versteckt im Vorderen Anger (nördliche Altstadt) liegt die Johanniskirche, ein Sakralbau von Dominikus Zimmermann, der als eine der reizvollsten Schöpfungen des bayerischen Rokokos gilt.  Im Westen der Altstadt befinden sich die früheren Salzstädel, die heute als Wohn- und Geschäftshäuser, aber auch für die Stadtbücherei und das Stadtarchiv genutzt werden.  Vom Schmalzturm am Hauptplatz aus führt die Alte Bergstraße den „Berg“ hinauf auf das östliche Hochufer. Auf der sehr engen und steilen Straße war bis in die 1950er Jahre Linksverkehr vorgeschrieben. Südlich der Alten Bergstraße befinden sich die romantisch-pittoreske Häuserzeile des „Hexenviertels“ und der Landsberger Schlossberg. Das Schloss selbst (die für die Stadt namensgebende Landespurch) war 1800–1810 abgebrochen worden.  Auf dem „Berg“, dem östlichen Hochufer, liegen die ehemaligen Jesuitengebäude: Die Heilig-Kreuz-Kirche (auch Malteserkirche genannt, geweiht 1754), das ehemalige Jesuitenkolleg (heute Heilig-Geist-Spital) und das ehemalige Jesuiten-Gymnasium (heute Neues Stadtmuseum).  Die Landsberger Altstadt wird von drei, in weiten Teilen noch gut erhaltenen Stadtmauern umgeben (siehe Stadtbefestigung Landsberg am Lech). In deren Verlauf befinden sich unter anderem Dachlturm und Sandauer Tor im Norden, Bäckertor und Färbertor im Westen sowie Nonnentörl und Jungfernsprung im Süden. Glanzstück der Landsberger Stadtbefestigung ist allerdings das 1425 erbaute Bayertor im Osten, eines der imposantesten und schönsten Stadttore Süddeutschlands.  Der Altstadt vorgelagert ist das stadtbildprägende vierstufige Lechwehr (Karolinenwehr). An seiner Westseite, unmittelbar vor der Karolinenbrücke, thront „Vater Lech“, eine überlebensgroße Skulptur von 1952, die allegorisch auf die Bedeutung des Flusses für Landsberg hinweist. Außerhalb der Altstadt Das spätgotische „Bayertor“  In einem kleinen Park am Westufer des Lechs steht der in den 1880er Jahren von Sir Hubert von Herkomer errichtete, mittelalterliche Burgenromantik nachbildende Mutterturm. Der Turm wird heute gerne für Trauungen und romantisierende Fotografien genutzt.  In der Katharinenvorstadt liegen das alte gotische Katharinenkirchlein (heute Kriegergedächtnis-Kapelle) und die neugotische Kirche St. Katharina. Weitere Kirchenbauten im Westen der Stadt sind die evangelische Christuskirche (erbaut 1913/14), die Friedhofskirche Spötting (1765) und die moderne Pfarrkirche zu den Heiligen Engeln (1967).  Im Westen der Stadt liegt auch der 1904–1908 erbaute Gebäudekomplex der Justizvollzugsanstalt. Ihm vorgelagert ist der Spöttinger Friedhof, auf dem sowohl Opfer als auch Täter des nationalsozialistischen Regimes begraben liegen.  Die Verwicklungen Landsbergs in die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zeigen sich auch im KZ-Friedhof im Industriegebiet, in der Europäischen Holocaustgedenkstätte im KZ-Außenlager Kaufering VII, im Todesmarsch-Denkmal an der Neuen Bergstraße und in der heute militärisch genutzten Bunkeranlage in der Landsberger Welfenkaserne.  Der Dreifaltigkeitsfriedhof, an der Sandauer Brücke gelegen, wurde im frühen 16. Jahrhundert neu angelegt. Vermutlich reichten die vorhandenen Grabplätze der bisherigen Friedhöfe nicht mehr aus. Als zu Beginn der 1970er Jahre geschichtlich bedeutende Grabplätze aufgegeben werden sollten, beschloss der Stadtrat, solche Grabsteine zu erhalten. Ab Beginn der 1980er Jahre wurden auf dem unteren Teil des Friedhofes keine Bestattungen mehr vorgenommen, ab der Jahrtausendwende auch auf dem oberen Teil des Friedhofes.[7] Die Friedhofsmauer, die Dreifaltigkeitskirche und das Mesnerhaus stehen unter Denkmalschutz. In den Stadtteilen  Im Landsberger Stadtteil Sandau steht die ehemalige Klosterkirche St. Benedikt, die mit ihrem karolingischen Kern zu den ältesten Gotteshäusern Bayerns zählt.  Am nordöstlichen Ortsrand von Pitzling befindet sich Schloss Pöring mit der Schlosskirche Maria von der Versöhnung, die 1764–1766 von Dominikus Zimmermann erbaut wurde. Religionsgemeinschaften  Als oberbayerische Kleinstadt ist Landsberg römisch-katholisch geprägt. Mit der Ansiedlung der Jesuiten im 16. Jahrhundert war die Stadt sogar zu einem Zentrum der Gegenreformation im süddeutschen Raum geworden. Auch heute ist die Mehrheit der Landsberger Bevölkerung römisch-katholischer Konfession. Katholischer Stadtpatron ist der Hl. Sebastian, dessen Gedenktag jedes Jahr mit einer Prozession an einem Januar-Sonntag gefeiert wird. Die Stadt teilt sich heute in zwei katholische Pfarreien: Im Osten (Altstadt und Bayervorstadt inklusive der Stadtteile Pitzling und Reisch) die Pfarrei Mariä Himmelfahrt, im Westen die Pfarrei Zu den Heiligen Engeln (ehemals St. Ulrich und Katharina). Der Stadtteil Erpfting gehört zur nahegelegenen Pfarrei Igling, der Stadtteil Ellighofen zur Pfarrei Unterdießen.  Die ersten Protestanten sind in Landsberg im Jahr 1524 nachgewiesen. Nach langen Jahren der Verfolgung und Unterdrückung kann sich erst nach 1860 eine evangelische Gemeinde in der Stadt etablieren. Seit 1914 bildet die Christuskirche am linken Lechufer das Zentrum der Gemeinde.[8]  Seit 1970 gibt es eine neuapostolische Kirche in der Katharinenvorstadt.  Die muslimische Gemeinde in Landsberg besitzt einen Gebetsraum im Südwesten der Stadt. Museen und Galerien  Das 1693 erbaute, ehemalige Jesuitengymnasium oberhalb der Altstadt beherbergt das Neue Stadtmuseum mit seinen Sammlungen zur Stadtgeschichte, zum städtischen Kunsthandwerk und zur Malerei zwischen Lech und Ammersee (zum Beispiel zur Künstlergruppe „Die Scholle“). Daneben zeigt das Museum wechselnde Sonderausstellungen.  Im Mutterturm am linken Lechufer befindet sich das Herkomer-Museum, das an den Künstler und Pionier des Automobilsports Hubert von Herkomer erinnert.  Ausstellungsräume mit wechselnder Belegung sind die Säulenhalle am Stadttheater und die Rathausgalerie im Anbau des Alten Rathauses.  Überregionale Beachtung findet schließlich das private Schuhmuseum Pflanz in der Landsberger Altstadt mit seiner umfangreichen Sammlung historischer und zeitgenössischer Schuhe und Schuhlöffel. Theater und Theatergruppen  Das Stadttheater Landsberg ist eines der ältesten bespielten Bürgertheater Bayerns. Es zeigt Gastspiele renommierter deutscher Bühnen, Tanz- und Musikdarbietungen, Kleinkunst und beherbergt das Filmforum von Kurt Tykwer. Das Stadttheater ist außerdem Heimat der landsberger bühne, der traditionsreichsten Laienspielgruppe der Stadt.  Die 1983 gegründete Gruppe „Die Stelzer“ ist ein international tätiges Ensemble, das Theater auf Stelzen darbietet.  Theaterdarbietungen und Konzerte aus dem Bereich der Populär- und Massenkultur finden auch in den Hallen des Landsberger Sportzentrums statt. Musik  Landsberg hat sich seit einigen Jahren als ein Zentrum konzertanter Orgelmusik profiliert. Der „Landsberger Orgelsommer“, die „Landsberger Orgelkonzerte“ und der Internationale Orgelwettbewerb „Orgelstadt Landsberg“ – alle initiiert vom Kantor der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Johannes Skudlik – genießen überregional hohe Anerkennung. Landsberg ist neben Venedig und anderen Städten auch Schauplatz des europäischen Orgelfestivals „Via Claudia Augusta“.  Ein weiteres internationales Festival hat sich seit 2008 mit „Faszination Gitarre“ etabliert, das Christian Gruber künstlerisch leitet.  Ein musikalisches Aushängeschild der Stadt ist das Vocalensemble Landsberg, das bereits mehrere nationale und internationale Chorwettbewerbe gewinnen konnte.  Seit 2012 wird das mehrtägige Sommermusikfestival „SoundLaster” veranstaltet, auf dem sich einheimische Bands – Newcomer ebenso wie etablierte Künstler – präsentieren können. Dialekt  In Landsberg wird der Lechrainer Dialekt gesprochen, der ostschwäbische und mittel- bzw. südbairische Dialektformen mit mittelhochdeutschen Relikten in einer eigentümlichen Mischform vereinigt. Das Lechrainische ist allerdings seit Jahren auf dem Rückzug.  In den „schwabseits“ (westlich des Lechs) gelegenen Ortsteilen Erpfting und Ellighofen herrschen bereits schwäbische Dialektformen vor. Medien  In Landsberg erscheint als einzige Tageszeitung das „Landsberger Tagblatt“, eine Heimatausgabe der „Augsburger Allgemeinen“. Mit dem „Kreisboten“ gibt es zudem ein wöchentlich erscheinendes Anzeigenblatt mit redaktionellem Teil. Die „Landsberger Monatszeitung“ und „Stadt Land Lech“ sind monatlich erscheinende Stadtmagazine.  Im Bereich der Hörfunkmedien gehört Landsberg zum Einzugsgebiet von „TOP FM Regionalradio“ mit Sitz in Fürstenfeldbruck. Aus der Stadt selbst sendet „Radio Lechtal“, bislang aber nur via Kabel und Internet. Ein eigenes lokales Fernsehprogramm existiert nicht. Freizeiteinrichtungen  Das Sportzentrum Landsberg bietet neben Sport- und Veranstaltungshallen auch eine Gaststätte und Vortragsräume. Es ist regelmäßig Schauplatz von Sportwettkämpfen, Theaterdarbietungen und Konzerten.  Eine Besonderheit unter den städtischen Freizeiteinrichtungen ist das Inselbad. Das beheizte Freibad liegt zwischen der Altstadt und dem Lech und bietet Zugang zum Fluss, so dass Landsberg über einen natürlichen Kies-Badestrand mitten im Stadtzentrum verfügt.  Südlich des Stadtteils Ellighofen liegt der Segelflugplatz des Segelflugvereins Geratshof. Sportvereine  Sportliche Aushängeschilder der Stadt sind der Basketballverein DJK Landsberg (derzeit Regionalliga, viertklassig) und der TSV 1882 Landsberg, dessen Fußballmannschaft zurzeit in der Bayernliga Süd (fünftklassig) kickt. Die Freie Turnerschaft Jahn Landsberg ist Heimat einer national und international sehr erfolgreichen Rock’n’Roll-Abteilung. Mit dem Eishockeyverein EV Landsberg, der viele Jahre in der zweiten Bundesliga spielte, war Landsberg auch eine Hochburg des Eishockeysports in Bayern. Diese Ära endete allerdings mit der (erneuten) Insolvenz des EV Landsberg im Frühjahr 2011. Die Nachfolge der Eishockeytradition hat seither der HC Landsberg übernommen. Der Billardverein 1. BC Landsberg war vier Jahre lang in der 1. Bundesliga Snooker vertreten. Weiter sind zu erwähnen die Sportvereine Türkspor Landsberg sowie Ditib Landsberg. Feste und Veranstaltungen Historisches Kinderfest: das Landsberger Ruethenfest Oldtimer-Rallye: die Herkomerkonkurrenz  Zum Landsberger Festkalender zählen die Sebastians-Prozession zu Ehren des Stadtpatrons St. Sebastian an einem Januar-Sonntag, der Faschingsumzug der Schulen am „Lumpigen Donnerstag“, das Lechschall Festival mit heimischen Musikbands im Frühjahr, das Volksfest „Landsberger Wiesn“ im Juni, das Stadtfest auf dem Hauptplatz im Juli, der Süddeutsche Töpfermarkt am Mutterturm im August, die Lange Kunstnacht im September und der Landsberger Christkindlmarkt im Dezember.  Aus der alten Markttradition sind der Landsberger Wochenmarkt (jeden Mittwoch und Samstag), der Kreuzmarkt im Juni und der Veitsmarkt im September hervorgegangen. Kreuzmarkt und Veitsmarkt werden heute mit verkaufsoffenen Sonntagen in der Stadt verbunden.  Alle zwei Jahre startet in Landsberg die Herkomer-Konkurrenz, eine Tourenwagen-Rallye mit Oldtimern, die an den Landsberger Künstler und Automobilsport-Pionier Hubert von Herkomer erinnert.  Alle vier Jahre, das nächste Mal im Juli 2015, findet das Landsberger Ruethenfest, eines der größten historischen Kinderfeste in Bayern, statt. In Tänzen, Truppenlagern und Festzügen stellen Kinder die Geschichte der Stadt dar.  Seit 2014 hat das überregional bekannte Snowdance Independent Film Festival seine Heimat in Landsberg gefunden.[9] Kulinarische Spezialitäten  Die regionale Küche vereinigt bayerische und schwäbische Einflüsse.  Mehrere kulinarische Produkte schmücken sich mit dem Namen Landsberg, doch sind hier echte Traditionen nur noch schwer von modernen Marketingmethoden zu unterscheiden. Der „Landsberger Ring“ ist eine Wurst aus Rind- und Schweinefleisch sowie Kartoffeln, die auf Sauerkraut serviert wird. Der „Landsberger Rat“ ist ein süßer Kräuterlikör nach mittelalterlichem Rezept. Das „Landsberger Gold“ und die „Landsberger Weiße“ sind Biere, die nach wiederentdeckten alten Rezepten gebraut und regional vertrieben werden.  Auffällig ist in Landsberg die hohe Zahl von Schokoladen-Confiserien mit zum Teil exotischen Schokoladen-Kreationen. Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Straße  Landsberg liegt am Kreuzungspunkt der Bundesautobahn A96 München–Lindau mit der Bundesstraße 17 Augsburg–Füssen, die zwischen Augsburg und Landsberg autobahnähnlich ausgebaut ist. Der Anschluss der B17 an die A96 bei der Autobahnausfahrt Landsberg-West erfolgt über den größten Verteilerkreisel Deutschlands (330 Meter Durchmesser).[10]  Die Stadt ist auch eine Station der bekannten Ferien- und Tourismusstraße „Romantische Straße“. Die Strecke führt von Augsburg kommend östlich des Lechs über Mering, Prittriching und Weil nach Landsberg. Nach Süden schwenkt die "Romantische Straße" auf das westliche Lechufer, wo sie über Fuchstal, Denklingen und Hohenfurch schließlich Schongau erreicht.  Die topographische Lage der Stadt am Hochufer des Lechs ist eine stete Herausforderung für den innerstädtischen Verkehr. Auf der alten, engen und steilen Verbindung vom Hochufer ins Flusstal, der Alten Bergstraße, war bis in die 1950er Jahre aus Sicherheitsgründen Linksverkehr vorgeschrieben. Heute fließt der gesamte West-Ost-Verkehr in der Stadt über eine einzige Trasse (Katharinenstraße – Karolinenbrücke – Hauptplatz – Neue Bergstraße). Die hohe Verkehrsbelastung dieser Straßen, vor allem am Hauptplatz, dem zentralen Platz Landsbergs, ist immer wieder Thema der Stadtpolitik. Eine innenstadtnahe Süd-Umgehung (Katharinenstraße – Neue Bergstraße) wird immer wieder gefordert, entsprechende Pläne werden aber seit 2009 nicht weiterverfolgt.[11] Schiene Bürgerbahnhof bei Nacht  Der Bahnhof Landsberg am Lech ist über die Stichbahn Landsberg–Kaufering an das deutsche Schienennetz angebunden. Diese Linie ist Teil der Lechfeldbahn von Landsberg über Kaufering nach Bobingen mit Anschluss nach Augsburg.  Der südlich Landsbergs anschließende Streckenabschnitt der Fuchstalbahn nach Schongau wird seit 1984 nur noch für den Güterverkehr genutzt. Eine „Initiative Fuchstalbahn“ bemüht sich seit Jahren um die Reaktivierung des Personenverkehrs auf dieser Strecke.[12]  Der 1872 erbaute Bahnhof Landsberg wurde 2004 an einen Mobilitätsdienstleister verkauft. Nach einer umfassenden Gebäudesanierung und einer Ausweitung des Dienstleistungsangebots wurde der „Bürgerbahnhof Landsberg“ 2007 von der „Allianz pro Schiene“ (neben dem Hauptbahnhof Berlin) zum „Bahnhof des Jahres“ ernannt.[13][14] Wasser  Auf dem Lech wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein intensiv geflößt. Da die Flöße das Lechwehr in der Stadt nicht queren konnten, wurden sie vorher ausgeleitet und – gegen Gebühr – über die Holzbohlenstrecke der „Langen Fahrt“ um das Wehr herumgeführt. Nach dem Niedergang der Flößerei wurde die „Lange Fahrt“ in den 1970er Jahren abgebrochen. Heute findet auf dem Lech in Landsberg kein Wasserverkehr mehr statt. Luftverkehr  Nordöstlich der Stadt liegt der Fliegerhorst Landsberg/Lech, der vor allem für den Transport und die Versorgung der im Ausland mit UN- oder NATO-Mandat tätigen Bundeswehrsoldaten genutzt wird und dessen Transall-C160 den Betrieb der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt bei Schongau gewährleisten. Energieversorgung  Im Jahre 1969 hatte die Stadt das damalige Elektrizitätswerk zusammen mit dem Stromnetz an die Lechwerke verkauft. 2008 fasste der Stadtrat den Beschluss, das Stromnetz zurückzukaufen. Am 1. Januar 2010 haben die von der Stadt neu gegründeten Stadtwerke Landsberg ihren Betrieb aufgenommen. Die Stadtwerke Landsberg übernahmen zum 1. Januar 2011 das örtliche Stromnetz der LEW in der Kernstadt von Landsberg. Bereits zuvor boten die Stadtwerke wechselwilligen Kunden ihren umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft und Wärme-Kraft-Kopplung an. Zusammen mit der Fern- und Nahwärme aus mehreren Blockheizkraftwerken betreiben die Stadtwerke damit in 2 Sparten eine kommunale Energieversorgung. Ansässige Unternehmen  Aufgrund der nur indirekten Anbindung an das überregionale Eisenbahnnetz kam die Industrialisierung in Landsberg im 19. und 20. Jahrhundert nur langsam in Gang. Bis weit in die Nachkriegszeit hinein war die ansässige Garnison der größte Arbeitgeber der Stadt. Der einzige größere Betrieb, der vor dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde und heute noch arbeitet, ist die ehemalige Bayerische Pflugfabrik, die heute zur österreichischen Pöttinger Landtechnik GmbH gehört.  In den 1970er Jahren scheiterte eine Ansiedlung des US-amerikanischen Chemie- und Pharmaunternehmens Eli Lilly and Company im Nordwesten der Stadt an massiven Bürgerprotesten. Das stattdessen ausgewiesene Industrie- und Gewerbegebiet Landsberg wurde seither zur Heimat zahlreicher vieler kleiner und mittelständischer, aber auch einiger überregional bedeutender Unternehmen. Zu letzteren zählen vor allem die Rational AG, Weltmarktführer in der Herstellung von Heißluftdämpfern für (Groß-)Küchen,[15] und die Veit Group, der weltweit führende Hersteller von Maschinen und Anlagen im Bereich der Bügeltechnik.[16] Im Landsberger Industriegebiet finden sich außerdem die Zentrale der Lutz Fleischwaren GmbH, der Verlag moderne Industrie mit dem Auslieferungslager des Süddeutschen Verlags, ein mehrfach für sein Qualitätsmanagement ausgezeichnetes Werk der iwis motorsysteme GmbH & Co. KG (iwis Ketten)[17] sowie das süddeutsche Technikzentrum des ADAC mit der Servicezentrale der „Gelben Engel“ und einer Crashtest-Anlage.  Im westlich an das Industriegebiet angrenzenden Gewerbepark Frauenwald nahm 2006 ein Groß-Sägewerk der österreichischen Klausner-Gruppe seine Arbeit auf. Die Ansiedlung des Unternehmens war vor allem wegen der Rodung des als Naherholungsgebiets vorgesehenen Frauenwalds, einer Industriebrache aus der Zeit des Dritten Reiches (Munitionsfabrik der Dynamit AG), heftig umstritten.[18] Nach nur zwei Jahren im Produktionsbetrieb stand das Sägewerk seit Januar 2009 still und wurde 2010 schließlich an die Boris Zingarevich gehörende russische Ilim Timber verkauft.[19] Behörden  Die Stadt ist Sitz des Landkreises Landsberg am Lech. Außerdem haben ein Finanzamt und ein Amtsgericht ihren Sitz in Landsberg.  Das Vermessungsamt Landsberg ist für die Landkreise Landsberg am Lech und Starnberg zuständig. Die Agentur für Arbeit Weilheim unterhält eine Geschäftsstelle in Landsberg, das Staatliche Bauamt Weilheim eine Servicestelle für Hochbau. Das Landwirtschaftsamt Landsberg ist eine Dienststelle des Landwirtschaftsamtes Dachau–Fürstenfeldbruck–Landsberg. Justizvollzugsanstalt  Die 1904–1908 erbaute Justizvollzugsanstalt Landsberg (JVA) dient heute als Haftanstalt für männliche erwachsene Ersttäter. Überregionale Bekanntheit erhielt das Landsberger Gefängnis durch die Festungshaft Adolf Hitlers 1923/24; die „Hitlerzelle“ wurde ab 1933 zu einer Wallfahrtsstätte des Nationalsozialismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gefängnis als „War Criminal Prison No.1“ der amerikanischen Besatzungsmacht. Bis 1951 wurden hier noch 281 Kriegsverbrecher hingerichtet. Bundeswehr  Landsberg hat eine lange Tradition als Garnisonsstadt. Die Bundeswehr unterhielt bis in die 1990er Jahre fünf Kasernen in und nahe bei Landsberg. Im Zuge mehrerer Standortschließungen wurden jedoch drei dieser Kasernen vollständig aufgelöst: Die innerstädtisch gelegene Saarburgkaserne wurde zum Wohngebiet „Katharinenanger“ umgebaut, die am südwestlichen Stadtrand gelegene Ritter-von-Leeb-Kaserne zum Wohngebiet „Obere Wiesen“. Das Gelände der südlich außerhalb der Stadt gelegenen ehemaligen Lechrainkaserne beherbergt heute das Gewerbegebiet Lechrain.  Im Stadtgebiet existiert heute nur noch die Welfenkaserne mit dem Instandsetzungszentrum 13 und Teilen des Bundeswehrdienstleistungszentrum BwDlZ Landsberg. Nordöstlich der Stadt, in der benachbarten Gemeinde Penzing, liegt der Fliegerhorst Penzing, Heimat des Lufttransportgeschwaders 61. Kliniken  Das Klinikum Landsberg ist ein Krankenhaus der Versorgungsstufe I in der Betriebsform eines Selbstständigen Kommunalunternehmens des Landkreises Landsberg am Lech. Es verfügt über 221 Betten (inkl. der Belegabteilungen), sechs Dialyseplätze und acht Plätze in der Tagesklinik für Schmerztherapie. Angeschlossen ist eine Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege mit 51 Ausbildungsplätzen.[20]  Seit 2002 ist dem Klinikum Landsberg ein Fachkrankenhaus der Lech-Mangfall-Kliniken gGmbH für Psychiatrie und Psychotherapie des Bezirks Oberbayern angegliedert. Kindergärten und Schulen Kinderbetreuung  In Landsberg gibt es im neuen Kindergartenjahr 2012/13 vier Kinderkrippen, 15 Kindergärten (darunter einen Waldorfkindergarten und zwei Waldkindergärten) und einen Kinderhort. Ein städtisches Kinderbüro hilft darüber hinaus bei der Vermittlung von Tagesmüttern und -vätern.[21] In Planung befindet sich zudem eine zentrale Kindertagesstätte nahe dem Kreiskrankenhaus an der Römerauterrasse. Aktuell läuft hierzu ein Architektenwettbewerb,[22] als Baubeginn ist nach heutigem Stand das Jahr 2014 anvisiert. Allgemeinbildende Schulen  In der Stadt Landsberg gibt es vier Grundschulen (Erpfting, Katharinenvorstadt, Spitalplatz, Platanenstraße) und die Mittelschule Landsberg mit den beiden Standorten Fritz-Beck-Mittelschule und Mittelschule Schlossberg (die Neugliederung und Umwandlung der Hauptschulen in Mittelschulen erfolgte 2012/13).  Das Schulzentrum in der Weststadt beherbergt die Johann-Winklhofer-Realschule und das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium, beide in der Trägerschaft des Landkreises Landsberg am Lech. Ebenfalls dem Landkreis untersteht das Ignaz-Kögler-Gymnasium in der Innenstadt.  Im Osten der Stadt liegt die private Freie Waldorfschule Landsberg.  Das Sonderpädagogische Förderzentrum „Schule am Luisenhof“ befindet sich in der Trägerschaft des Landkreises. Berufsbildende Schulen  Die Beruflichen Schulen Landsberg in der Trägerschaft des Landkreises umfassen die Staatliche Berufsschule, eine Berufsoberschule und eine Fachoberschule.  Am Klinikum Landsberg ist eine Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege angeschossen.  Der Bezirk Oberbayern unterhält in Landsberg sein Agrarbildungszentrum mit Technikerschule, Landmaschinenschule, Haushaltstechnik-Ausbildung und Imkereischule.  Landsberg ist auch Sitz der Sozialpflegeschulen Heimerer GmbH, die an zehn Standorten in Bayern und Sachsen Ausbildungen und Umschulen in den Bereichen Pflege, Therapie und Sozialwesen sowie Wirtschaft, Touristik, Informatik und Sprachen durchführen. Persönlichkeiten Ehrenbürger → Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Landsberg am Lech Söhne und Töchter der Stadt → Hauptartikel: Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Landsberg am Lech Weitere mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten      Pater Rupert Mayer, 1987 seliggesprochener Jesuitenpater, erholte sich während des Ersten Weltkriegs in Landsberg von seiner Beinamputation. 1938 wurde er von den Nazis wegen regimefeindlicher Predigten im Landsberger Gefängnis inhaftiert.     Johnny Cash, einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und -Songschreiber, arbeitete während seiner Militärzeit Anfang der fünfziger Jahre als Funker auf einem Abhörposten in Landsberg am Lech. Hier gründete er seine erste Band (Landsberg Barbarians) und schrieb den „Folsom Prison Blues“.     Ricky Harris, US-amerikanischer Moderator, Musiker, Entertainer und Schauspieler, wohnte viele Jahre in Landsberg am Lech.     Maxi Arland, deutscher Musiker und Moderator, lebte mit seiner Frau in Landsberg am Lech. 
The Hauptplatz on September 19 1937 during a rally of Hitlerjugend and today 
video
From the film „Der Marsch zum Führer" showing Hitlerjugend marching to commemorate Hitler's imprisonment in Landsberg am Lech, the final rally in the main square of the city and the address of the Reich Youth Leader Baldur von Schirach. Unlike the earlier Leni Riefenstahl Nuremberg documentaries, it does not focus on the Party congress itself, or on Nazi leaders, who are not shown until the very end of the film. Instead, it follows HJ boys from various parts of Nazi Germany beginning their journey, camping along the route, being taken in by helpful families on the way and marching through cities in formation, saluting and carrying the swastika banner.
 "Schöner Turm" with swastikas 
The  "Schöner Turm" bedecked with swastikas in 1937 and today
 
as is the statue in front of the rathaus although here covered by the banners of the Hitlerjugend
 
The Mutterturm seems to have had a fresh coat of paint recently 

Osterhofen( Lower Bavaria)
Hindenburgplatz  
Hindenburgplatz during the Nazi regime and today
Die Stadt liegt im Gäuboden zwischen Plattling und Vilshofen an der Donau. Das Stadtgebiet erstreckt sich von der Donau im Norden bis ins Vilstal im Süden. Nachbargemeinden  Osterhofen wird umgeben von den Gemeinden Niederalteich, Hengersberg und Winzer (alle nördlich der Donau), Künzing, Aldersbach (Landkreis Passau), Roßbach (Landkreis Rottal-Inn), Eichendorf (Landkreis Dingolfing-Landau), Wallerfing, Buchhofen und Moos. Stadtgliederung  Zu Osterhofen gehören die Orte, Weiler und Einöden: Absdorf, Aicha an der Donau, Altenmarkt, Anning, Arbing, Arbing im Feld, Aurolfing, Blaimberg, Bruderamming, Endlau, Eschlbach, Galgweis, Gergweis, Glucking, Göttersdorf, Gramling, Haardorf, Haid, Harbach, Haunpolding, Hitzenthal, Holzapfelöd, Holzhäuser, Käferling, Kälbermühle, Kapfing, Kasten, Kirchdorf bei Osterhofen, Klostermühle, Königsöd, Kuglstadt, Lahhof, Langenamming, Linzing, Maging, Mahd, Moos, Mühlham, Neu-Wisselsing, Neuharbach, Niedermünchsdorf, Obergessenbach, Oberndorf, Osterhofen, Ottach, Pöding, Polkasing, Pöschlöd, Raffelsdorf, Reisach, Reut, Röslöd, Roßfelden, Ruckasing, Schmiedorf, Schneipping, Schnelldorf, Seewiesen, Siegstatt, Thundorf, Untergessenbach, Viehhausen, Vierhöfen, Vorstadt, Werafing, Willing, Windhag, Winklarn, Wisselsing, Zainach. Geschichte  Im heutigen Ortsteil Schmiedorf wurde während der Bandkeramik-Zeit zu Beginn des 5. Jahrtausends v. Chr. eine Kreisgrabenanlage errichtet. Die exakt kreisförmige Anlage wurde 1984 durch Magnetoprospektion entdeckt.  Neben dem hier gelegenen Kloster Osterhofen entstand eine große Ortschaft, die schon gegen Ende des 12. Jahrhunderts mit dem Marktrecht ausgestattet wurde. Kaiser Ludwig der Bayer erteilte dem Markt Osterhofen 1324 die völlige Gerichtsbarkeit mit Ausnahme der Fälle, auf welche die Todesstrafe stand.  Landgraf Johann von Leuchtenberg erwarb um 5.000 Goldgulden vom Bamberger Bischof Lamprecht die Lehensrechte über die Hofmark und gründete 1378 in der Nähe des bisherigen Marktes Osterhofen die neue Stadt Osterhofen. Die Bürger siedelte man größtenteils um, wodurch das alte Osterhofen, das bis Ende des 16. Jahrhunderts auch Altosterhofen oder Osterhofen im alten Markte genannt wurde und seither Altenmarkt heißt, zum Dorf herabsank.  1420 wurde Osterhofen an die Puchperger von Winzer erst verpfändet, dann um 8.000 Gulden verkauft. 1427 erwarb Herzog Heinrich XVI. der Reiche von Bayern-Landshut die Stadt um 30.000 Gulden, die er durch einen Pfleger verwalten ließ.  Die Herzöge Wilhelm und Ludwig stifteten in Osterhofen ein Spital und übergaben es der Stadt 1531. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Osterhofen 1632 niedergebrannt. 1803 wurde das Pfleggericht aufgelöst und stattdessen ein Rentamt hierher verlegt. 1839 erhielt Osterhofen ein königliches Landgericht, dessen Gebäude die Bürgerschaft auf eigene Kosten von Grund auf neu erbaute. Eingemeindungen  Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Altenmarkt, Anning, Galgweis (mit dem am 1. Januar 1964 aufgenommenen Oberndorf), Gergweis, Göttersdorf, Kirchdorf bei Osterhofen, Langenamming, Niedermünchsdorf und Wisselsing eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1978 kam Aicha an der Donau hinzu.[3] Einwohnerentwicklung Jahr  Einwohnerzahl 1961  9.256 1970  10.016 1987  10.428 2002  11.902 2003  12.045 2006  12.500 2009  11.707 2011  11.613 Politik Stadtratswahl 2014[4] Wahlbeteiligung: 57,05 %  % 30 20 10 0 28,84 % 26,85 % 24,62 % 10,76 % 4,94 % 2,12 % 1,86 % FW CSU SPD JL ÖDP Grüne PFW Gewinne und Verluste im Vergleich zu 2008  %p    6    4    2    0   -2   -4   -6   -8 +1,54 %p +0,75 %p +4,82 %p -0,24 %p +1,04 %p +2,12 %p -7,14 %p FW CSU SPD JL ÖDP Grüne PFW Bürgermeister  Bei den Kommunalwahlen 2014 wurde Liane Sedlmeier (FW) zur 1. Bürgermeisterin gewählt. 2. Bürgermeister ist Thomas Etschmann (SPD), 3. Bürgermeister ist Kurt Erndl (CSU). Stadtrat  Sitzverteilung im Stadtrat nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 (und zum Vergleich 2008):  FW  CSU  SPD  JL  ödp  GRÜNE  PFW Osterhofen  Gesamt 2014  7  6  6  3  1  1  -  24 2008  7  7  5  2  1  -  2  24 Klima-Bündnis  Osterhofen ist Mitglied im internationalen Klima-Bündnis und hat damit ein Zeichen für den Willen zu Nachhaltigkeit in der Kommunalpolitik gesetzt. Städtepartnerschaften      Stráž, Tschechien      Die Partnerschaft besteht offiziell seit dem 10. November 1997, aber bereits seit 1991 gab es immer wieder Treffen zwischen den beiden Städten; zwischen den beiden Städten findet auch ein Schüleraustausch statt.      Ballybay, Irland      Die Partnerschaft mit Ballybay entstand aufgrund von privaten Kontakten, und wurde im August 2000 offiziell besiegelt.  
The war memorial 

Pfaffenhofen an der Ilm   (Upper Bavaria)
Zwischen Pfaffenhofen und Niederscheyern finden sich erste Siedlungsspuren aus der frühen Bronzezeit. Vor allem in Waldgebieten nördlich von Pfaffenhofen sind Grabhügel aus der Bronze- und älteren Eisenzeit erhalten. Viereckschanzen sind die einzigen Hinweise auf keltische Besiedlung des Pfaffenhofener Umlandes.  Die Frühgeschichte Pfaffenhofens ist weitgehend unbekannt. Die Mehrzahl der Heimatforscher geht jedoch davon aus, dass Mönche des einstigen Benediktinerklosters Ilmmünster im 8. Jahrhundert die Pfaffenhöfe bei Altenstadt im jetzigen Norden der Stadt errichteten.[2]  Urkundlich erstmals erwähnt wird Pfaffenhofen im Jahre 1140. Die Bezeichnung Markt findet sich 1197.  Im 13. Jahrhundert ist die Dienstmannenburg „Trosberg“ auf einer Anhöhe bei Weihern belegt. 1318 wurde dem Markt Pfaffenhofen durch Ludwig den Bayern das Münchener Stadtrechtsbuch verliehen. Das älteste Siegel von Pfaffenhofen ist im Jahr 1333 nachgewiesen. 1388 wurde Pfaffenhofen samt Kirche und Burg im Rahmen des großen Städtekrieges eingeäschert. Im Jahr 1396 fand eine Fürstenhochzeit in Pfaffenhofen statt: Ernst, Sohn von Herzog Johann, heiratete Elisabeth, Tochter des Herzogs Barnabon von Mailand aus dem Haus Visconti. Heinrich der Pröchsel wurde im Jahr 1412 als Bürgermeister genannt. 1438 findet sich die erste Erwähnung Pfaffenhofens als Stadt, die eine Mauer mit 17 Türmen und vier gesicherten Toren umgibt.  1632 bis 1634 brachte der Dreißigjährige Krieg starke Belastungen für die Bevölkerung in Pfaffenhofen; die grassierende Pest reduzierte die Einwohnerzahl erheblich.  Während des Österreichischen Erbfolgekriegs kam es am 15. April 1745 in der Nähe der Stadt zur Schlacht bei Pfaffenhofen, bei der die Österreicher eine französisch-bayerische Armee schlugen. Diese Niederlage zwang Bayern, aus der Allianz gegen Österreich auszuscheiden.  1812 erhielt Pfaffenhofen ein neues Stadtwappen. 1865 bis 1867 wurde die Eisenbahnlinie München–Ingolstadt gebaut, Pfaffenhofen wurde Bahnhofsstation. In der Folgezeit siedelten sich erste Maschinenfertigungsbetriebe in Bahnhofsnähe an. 1868 wurde das neue Rathaus eröffnet. 1899 hielt die elektrische Beleuchtung in Pfaffenhofen Einzug. 1899 wurde die erste öffentliche Telefonanstalt mit zehn Anschlüssen eröffnet.  1926 wurde die evangelische Kirche fertig gestellt. 1929 fand das erste Volksfest der Stadt, das „Hallertauer Oktoberfest“, statt.  Bei der Reichstagswahl 1933 erzielte die NSDAP mit 43,1 Prozent der Stimmen in Pfaffenhofen ihr höchstes Wahlergebnis in Oberbayern.  Die Neugründung des SPD-Landesverbandes Bayern fand am 6. Oktober 1945 in Pfaffenhofen a. d. Ilm statt.  1964 wurde ein Gymnasium in Pfaffenhofen errichtet. 1972–1973 erhielt es einen Neubau; der alte Bau wurde 1976 an die Realschule übergeben. 1966–1968 wurde das Schulzentrum am Gerolsbach errichtet.  1972 wurden elf ehemals selbstständige Gemeinden eingemeindet; Pfaffenhofen hatte dadurch 13.362 Einwohner. 1978 wurde auch die ehemalige Gemeinde Niederscheyern eingegliedert.  1981 wurde die Trabrennbahn, die sogenannte „Hopfenmeile“ eröffnet. 1988 fand an drei Tagen die 550-Jahr-Feier der Stadterhebung statt.  1994 wurde das Schul- und Sportzentrum Niederscheyern eröffnet. 1999 fand das erste Bürgerfest statt.  2001 wurde das neue Erlebnis-Freibad eröffnet und das Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb genommen.  Das Umweltbundesamt meldete am 27. Juli 2001, dass die Stadt Pfaffenhofen „als erste deutsche Kommune das Klimaschutzziel der Bundesregierung erreicht“ hat. Die Verpflichtung betraf den Ausstoß von Kohlendioxid, der bis zum Jahr 2005 um 25 % im Vergleich zu 1990 verringert werden sollte.  Pfaffenhofen wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen als eine von vier Modellkommunen im Rahmen des Projekts „Flächenressourcen-Management“ im Zeitraum von 2001 bis 2003 ausgewählt.  2003 wurde die Seniorenwohnanlage St. Josef eingeweiht.  Im Jahr 2006 beschloss der Pfaffenhofener Stadtrat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Ökologisches Zentrum Pfaffenhofen“. Nach zweimaliger Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange konnte am 11. März 2010 der Satzungsbeschluss durch den Bauausschuss der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm gefasst werden. Es handelt sich um ein Gebiet am östlichen Stadtrand Pfaffenhofens, das durch eine 3-Säulen-Struktur bebaut werden soll: Landwirtschaft, Ökosiedlung und Ökologisches Kompetenzzentrum (Gewerbegebiet).  Pfaffenhofen bekam im Jahr 2011 das Gütesiegel „Nachhaltige Bürgerkommune Bayern“, das von Staatsminister Markus Söder an 34 Gemeinden in Bayern verliehen wurde. Mit dem Gütesiegel honoriert das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit das außerordentliche Engagement der Kommunen auf dem Gebiet einer nachhaltigen Kommunalentwicklung und ihre langjährige Mitgliedschaft im Projekt Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune. Religionen      Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist      Spitalkirche Hl. Geist  Für die katholischen Pfarreien in Pfaffenhofen und den Ortsteilen sind drei Diözesen zuständig: Augsburg, München-Freising und Regensburg. Die Bistumsgrenze zwischen München und Augsburg verläuft direkt durch die Klinik. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Pfaffenhofen besteht seit 1897, die Gottesdienste finden in der Kreuzkirche statt. Seit den 1960er Jahren gibt es eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) mit einem hauptamtlichen Pastor.  Unter dem Titel „Tisch der Religionen“ finden regelmäßig und auf Einladung des internationalen Kulturvereins Veranstaltungen statt, in denen das Kennenlernen und das Miteinander anderer Kulturen und Religionen im Mittelpunkt stehen. Neben den o. g. christlichen Kirchen beteiligen sich daran die buddhistische Gemeinschaft, die Türkisch-islamische Gemeinde DITIB und auch andere, nicht-kirchliche Gruppierungen mit international-kulturellem Hintergrund wie der Albanisch-Deutsche Kulturverein Sali Çekaj, die vietnamesische Gruppe sowie Vertreter der Stadt. (DK Nov. 2011[3]) Entwicklung des Stadtgebiets Eingemeindungen in der Gebietsreform Eingemeindungen  Im Zuge der Gebietsreform 1971 bis 1978 wurden die in der nebenstehenden Grafik dargestellten Landgemeinden in die Stadt Pfaffenhofen eingemeindet. Im Einzelnen fanden diese in den folgenden Schritten statt:  Am 1. April 1971 wurde ein Teil der bis dahin selbständigen Gemeinde Eberstetten eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Angkofen, Ehrenberg, Förnbach, Gundamsried, Haimpertshofen, Sulzbach, Tegernbach, Uttenhofen und Walkersbach hinzu. Affalterbach folgte am 1. Juli 1972.[4] Mit Niederscheyern wurde am 1. Mai 1978 die Serie der Eingemeindungen abgeschlossen.[5] Stadtgliederung  Ortsteile heute sind (inkl. aus Eingemeindungen, in alphabetischer Folge): Affalterbach, Altkaslehen, Angkofen, Bachappen, Berghof, Brunnhof, Buchhof, Doderhof, Ebenhof, Eberstetten, Eckersberg, Ehrenberg, Einödshof, Eja, Eutenhofen, Förnbach, Frechmühle, Fürholzen, Gittenbach, Göbelsbach, Griesbach, Grubhof, Gumpersdorf, Gundamsried, Haimpertshofen, Heißmanning, Höflmaier, Holzried, Kienhöfe, Kleinebenhof, Kleinreichertshofen, Köglhaus, Köhlhof, Kreuzmühle, Kuglhof, Langenwiesen, Menzenbach, Menzenpriel, Niederscheyern, Pallertshausen, Pernzhof, Radlhöfe, Riedhof, Schabenberg, Seugen, Siebenecken, Siebeneichmühle, Straßhof, Streitdorf, Sulzbach, Tegernbach, Thalhof, Uttenhofen, Walkersbach, Wasenstatt, Weihern, Weingarten, Weyern, Wolfsberg, Zierlmühle und Zweckhof Entrischenbrunn. 
Adolf-Hitler-Platz then and now

Grafenwöhr (Upper Palatinate)
 
Around June 25 1938, Hitler attended manoeuvres on the training grounds at Grafenwöhr, close to the Czechoslovakian border, where American paratroopers assigned to Destined Company, 2nd Battalion, 503rd Infantry Regiment, 173rd Infantry Brigade Combat Team (Airborne) took part in a military exercise on February 1, 2014.  
 
The water tower on Truppenübungsplatz in 1935 and today
 
The rathaus in the period photo bears the sign "Grafenwöhr grüßt die siegreichen Truppen"- Grafenwöhr greets its richly-honoured troops

 Nördlingen (Swabia)
Nördlingen is a town in the Donau-Ries district, in Bavaria, Germany, with a population of approximately 24,000. It was first mentioned in recorded history in 898, and in 1998 the town celebrated its 1100th anniversary. The town was the location of two battles during the Thirty Years' War, which took place between 1618–1648. Today it is one of only three towns in Germany that still has a completely established city wall, the other two being Rothenburg ob der Tauber and Dinkelsbühl.  Another attraction in the town is the Saint Georg's Church's 90 m steeple, called "Daniel", which is made of a suevite impact breccia that contains shocked quartz. Other notable buildings are the town hall (which dates to the 13th century), St. Salvator church and the Spital, a former medieval hospital. The Ries crater museum is located in the well-preserved medieval tanner's quarter.  The city is home to several other museums, such as the Bavarian Railway Museum, the Nördlingen city museum (Stadtmuseum), the city wall museum (Stadtmauermuseum) and Augenblick museum with panoramas, magic lanterns, silent films, barrel organs, pianolas, music boxes and gramophones.  Nördlingen is also known for the Scharlachrennen, a horse riding tournament that was first mentioned in 1463.  Contents      1 History     2 Economy     3 Sport     4 Impact diamonds     5 International relations         5.1 Twin towns – Sister cities     6 See also     7 Notes     8 References     9 External links  History Nördlingen stamp  The remains of a Roman castellum, built in the 85AD and probably called Septemiacum, have been found under the city.[citation needed] In 1998, Nördlingen celebrated its 1100-year-old history.  Nördlingen was one of Germany's major trading towns, until its importance declined with the battles of the Thirty Years' War. In 1215 Emperor Frederick II declared Nördlingen a Free Imperial City, and it remained so until 1802 when it changed to become part of present-day Bavaria.[citation needed] The Nördlingen trade fair (Pfingstmesse) was first mentioned in 1219.  A well-documented legal case of 1471 involved the prostitute Els von Eystett who worked in Nördlingen's Frauenhaus, an officially sanctioned municipal brothel.  Nördlingen was one of the first Protestant cities and took part in the Protestation at Speyer in 1529.  In 1604 a shortened and simplified version of William Shakespeare's Romeo and Juliet was performed in Nördlingen; this was one of the first performances of any Shakespearean play outside England.[2]  Nördlingen saw two major battles during the Thirty Years' War: the Battle of Nördlingen (1634) and the Battle of Nördlingen (1645). Economy Saint George's church, Nördlingen, the Daniel in background  Important companies in Nördlingen are:      Strenesse – fashion     C.H. Beck – book publisher     Kathrein – antenna manufacturer     Ankerbräu – brewery  Nördlingen has a station on the Ries Railway, which is served hourly on weekdays. Sport Nördlingen town hall, seen from Daniel  The local sports club, the TSV 1861 Nördlingen, has a very successful basketball department with the men's and the women's team both in the Basketball Bundesliga. The clubs football team is traditionally the strongest side in northern Swabia. Its most successful former player is Gerd Müller, who was born and raised in Nördlingen. Its stadium was renamed in his honour in 2008. Impact diamonds Moon rock in the Ries crater museum  Stone buildings in the town contain millions of tiny diamonds, all less than 0.2 millimeters across. The impact that caused the Nördlinger Ries crater created an estimated 72000 tons of them when it impacted a local graphite deposit. Stone from this area was later quarried and used to build the stone buildings. 
The town hall and Zur Sonne in 1935 and today
Funde in den Ofnethöhlen belegen, dass das heutige Ortsgebiet von Nördlingen bereits im Spätpaläolithikum besiedelt war. In den Ortsteilen von Nördlingen wurden Fundstellen aus fast allen folgenden vorgeschichtlichen Epochen entdeckt. Besonders intensiv besiedelt war ein Bereich am Ostrand des Ortsteils Baldingen, wo Siedlungen der Bandkeramik und des Jungneolithikums, der Urnenfelderkultur, der Hallstatt- sowie der Latènezeit entdeckt wurden. Hier lag auch eine römische Villa mit Brandgräberfeld.  Um das Jahr 85 n. Chr. entstand im Süden der Stadt ein römisches Kastell mit Siedlung (vicus), die jedoch im Jahre 259/260 bei der Eroberung des heutigen Süddeutschlands durch die Alamannen unterging. Der Name dieser Siedlung lautete wahrscheinlich Septemiacum. Dieser lateinische Ortsname ist durch die Peutingertafel (Tabula Peutingeriana) für die Gegend von Nördlingen zuverlässig überliefert, er kann aber bisher nicht ganz sicher der römischen Siedlung im heutigen Nördlingen zugeordnet werden. Ein römischer Gutshof (Villa rustica) wurde im Stadtteil Holheim ausgegraben und kann besichtigt werden. Das römische Nördlingen ist bislang kaum erforscht. Mittelalter  Im 6. und 7. Jahrhundert lässt sich eine alemannische Besiedlung nachweisen. Drei Reihengräberfriedhöfe aus dieser Epoche sind bisher in Nördlingen ausgegraben worden.  „Nordilinga“ wurde im Jahr 898 zum ersten Mal urkundlich als karolingischer Königshof erwähnt. Unter der Herrschaft des Bischofs von Regensburg wuchs Nördlingen zum Markt heran.  1215 erhielt Nördlingen von Kaiser Friedrich II. Stadtrechte und wurde Reichsstadt. In jenem Jahr wurde die erste Stadtmauer errichtet, deren Grundriss bis heute sichtbar ist. 1219 wurde die Nördlinger Pfingstmesse das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Stadt, an der Kreuzung zweier großer Handelsstraßen (Frankfurt/Würzburg–Augsburg und Nürnberg–Ulm) gelegen, stieg zum wichtigen Handelsplatz für Getreide, Vieh, Textilien, Pelze und Metallwaren auf. Neben Frankfurt war Nördlingen eine der wichtigsten Fernhandelsmessen Deutschlands.  1238 zerstörte ein Brand einen großen Teil der Stadt, von dem sich die Stadt jedoch rasch erholte. Drei Generationen später hatten sich auch außerhalb der Stadtmauern eine große Zahl von Handwerkern, vor allem Gerber und Weber, angesiedelt. 1327 wurde der heute noch bestehende Mauerring gebaut, mit dem die ummauerte Stadtfläche auf das Vierfache anwuchs. 1427 begann der Bau der St.-Georgs-Kirche.  Für das Jahr 1469 ist in den Gerichtsakten der Stadt das Verfahren gegen den städtischen Frauenwirt Linhardt Freiermuth und seine Ehefrau Barbara Taschenfeind protokolliert. Ausgangspunkt der Verhandlung war der Vorwurf der erzwungenen Abtreibung der Dirne Els von Eystett. Das Gericht sprach das Zuhälterpaar schuldig und verbannte den Frauenwirt aus der Stadt. Seine Ehefrau wurde auf der Stirn gebrandmarkt und an den Pranger gestellt. Die im städtischen Archiv von Nördlingen erhaltenen 40 Pergamentseiten zu dieser Gerichtsverhandlung geben einen einmaligen Einblick in die damaligen Zustände eines – der Stadt selbst gehörenden – Bordells.  Die Stadt gehörte 1529 zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation) am Reichstag zu Speyer. Ihre Bürgerschaft forderte die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens. 1555 wurde die Reformation in Nördlingen endgültig bestätigt. Bürgermeister Peter Seng d. Ä. (1512–1589) unterzeichnete 1579 für den Rat der Stadt die lutherische Konkordienformel von 1577.[2]  Die Geschichte der Hexenverfolgung in Nördlingen ist gut dokumentiert. Zwischen 1589 und 1598 wurden 34 Frauen und ein Mann wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen hingerichtet.[3] Dreißigjähriger Krieg bis heute  Ein historischer Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg waren die Belagerung von Nördlingen und die darauf folgende Schlacht bei Nördlingen im Jahre 1634, in der die schwedisch-protestantischen Kräfte erstmals entscheidend von den kaiserlich-habsburgischen Truppen geschlagen wurden. Die Stadt musste sich den Siegern öffnen, wurde aber nach hohen Reparationszahlungen nicht durch die siegreichen Truppen geplündert. Allerdings büßte die Stadt während und nach der Belagerungszeit durch Hunger und Krankheit über die Hälfte ihrer Bevölkerung ein. Auch im spanischen Erbfolgekrieg wurde die Stadt durch die Auswirkungen der in der Nähe stattfindenden Schlachten von Höchstädt in Mitleidenschaft gezogen.  Der Handel verlagerte sich nach dem Krieg zu den Seehäfen – ein weiterer Grund, warum Nördlingen seine Bedeutung als Handelszentrum verlor. Dieser erzwungene Stillstand ist der Grund, dass das mittelalterliche Stadtbild so gut erhalten geblieben ist.  Mit der Grafschaft Oettingen, deren Enklave Nördlingen wurde, gab es häufig Konflikte um Hoheitsrechte. Vom 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts reichte Nördlingen 103 diesbezügliche Klagen vor dem Reichskammergericht ein.[4]  Im Zuge der napoleonischen Neuordnung Deutschlands verlor Nördlingen im Reichsdeputationshauptschluss 1803 seinen Status als Reichsstadt und fiel an das Kurfürstentum Bayern, das im Vorgriff auf die bereits ausgehandelten Bedingungen die Stadt schon im September 1802 besetzt und ihre verwaltungsmäßige Eingliederung vollzogen hatte. Zum 1. Januar 1806 wurde die Stadt entsprechend der im Frieden von Pressburg erreichten Rangerhöhung des Fürsten königlich-bayerische Landstadt.  Am 15. Mai 1849 wurde Nördlingen mit der Inbetriebnahme der Ludwig-Süd-Nord-Bahn an das Netz der Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen angeschlossen. Am 25. Juli 1861 wurde die Eisenbahnverbindung der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen von Cannstatt über Aalen nach Nördlingen eingeweiht. Die Strecke war ab 1863 komplett befahrbar.  Seit dem Mittelalter waren in Nördlingen jüdische Familien ansässig, die ihre Toten auf dem Jüdischen Friedhof am Nähermemminger Weg begruben und sich 1885 in der Kreuzgasse 1 ihre neue Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern verwüstet, woran eine Gedenktafel am heutigen Evangelischen Gemeindehaus erinnert. Mit einem Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof wird seit 1979 der jüdischen Bürger gedacht, die Opfer der Shoa wurden.[5]  Erst 1939 erreichte Nördlingen wieder die Bevölkerungszahl von 1618.  Bei Luftangriffen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges kamen im Frühjahr 1945 insgesamt 33 Menschen ums Leben. Der Bahnhof und mehrere Wohnhäuser wurden zerstört, die St.-Georgs-Kirche schwer beschädigt. Der nahezu komplette Rest der historischen Altstadt blieb jedoch verschont.  Ab 1945 gehörte Nördlingen zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein zur Unterbringung so genannter Displaced Persons (DP). Das Lager wurde von der UNRRA betreut und beherbergte ungefähr 500 DPs. Die meisten von ihnen stammten aus Lettland und Litauen.  Mehr als 4500 Heimatvertriebene ließen sich nach dem Krieg in Nördlingen nieder.  Im Zuge der kommunalen Neugliederung Bayerns verlor Nördlingen am 1. Juli 1972 seinen Status als kreisfreie Stadt und wurde in den neugebildeten Landkreis Nördlingen-Donauwörth eingegliedert, der am 1. Mai 1973 den heutigen Namen „Landkreis Donau-Ries“ erhielt. Religionen  Nördlingen, das 1522 die Reformation einführte (Kaspar Kantz, Theobald Billicanus), ist Sitz des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Nördlingen im Kirchenkreis Augsburg der Evangelischen Landeskirche Bayern. Das katholische Dekanat Nördlingen gehört zum Bistum Augsburg. Eingemeindungen  Am 1. Juli 1972 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Herkheim, Holheim, Kleinerdlingen und Nähermemmingen eingegliedert.[6] Am 1. Januar 1973 kam Löpsingen hinzu. Großelfingen (damalige Schreibweise) und Pfäfflingen folgten am 1. Januar 1976. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Schmähingen am 1. Januar 1978 sowie Baldingen und Dürrenzimmern am 1. Mai 1978 abgeschlossen.[7] Politik Stadtrat  Der Stadtrat besteht aus 24 Mitgliedern, deren Sitze sich seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 wie folgt aufteilen: Partei / Gruppierung  Sitze  G/V CSU  7  ± 0 Stadtteilliste  6  ± 0 PWG (Parteilose Wählergemeinschaft)  4  − 1 SPD  3  ± 0 Bündnis 90/Grüne*  3  + 2 Nördlinger Frauenliste*  1  ± 0 Junge Liste  0  − 1  G/V: Gewinn oder Verlust gegenüber der Wahl 2008 * Grüne und Frauenliste bilden zusammen eine Fraktionsgemeinschaft. Bürgermeister Liste der Bürgermeister von Nördlingen seit 1761 Name  Partei  Funktion  Amtszeit Daniel Eberhart Dolp   Erster Bürgermeister  1761–1771 Georg Christian Freiherr von Troeltsch   Erster Bürgermeister  1771–1804 Georg Friedrich Cramer   Erster Bürgermeister  1804–1818 Christian Schröpel   Erster Bürgermeister  1818–1831 Friedrich Wilhelm Doppelmayr   Erster Bürgermeister  1831–1845 Adolf Liederer von Linderskorn   Erster Bürgermeister  1845–1848 Karl Brater   Erster Bürgermeister  1848–1851 August Emil Luthardt   Erster Bürgermeister  1851–1854 Wilhelm Erhard   Erster Bürgermeister  1854–1862 Christoph Bauer   Erster Bürgermeister  1862–1865 Johannes von Teubern   Erster Bürgermeister  1865–1871 Balthasar Ritter von Reiger  Nationalliberale Partei  Erster Bürgermeister  1871–1913 Wilhelm Brunco   Erster Bürgermeister  1914–1916 Otto Mainer  Nationalliberale Partei  Erster Bürgermeister  1916–1927 Wilhelm Hausmann  DNVP, ab 1933 NSDAP  Erster Bürgermeister  1927–1939 Heinrich Schulz  NSDAP  Kommissar. Bürgermeister  1939–1941 Eugen Einberger  NSDAP  Kommissar. Bürgermeister  1941–1944 Paul Söldner   Erster Bürgermeister  1945–1946 Josef Feil   Erster Bürgermeister  1946–1948 Johannes Weinberger  SPD  Oberbürgermeister  1948–1964 Hermann Keßler  CSU  Oberbürgermeister  1964–1982 Paul Kling  CSU  Oberbürgermeister  1982–2006 Hermann Faul  PWG  Oberbürgermeister  seit 2006 Städtepartnerschaften      seit 1967: Australien Wagga Wagga, New South Wales, Australien     seit 1970: Frankreich Riom, Auvergne, Frankreich     seit 1991: Deutschland Stollberg/Erzgeb., Sachsen, Deutschland     seit 2001: Kanada Markham, Ontario, Kanada     seit 2008: Tschechien Olmütz, Olomoucký kraj, Tschechien  Patenschaft      1951 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt und dem Kreis Tetschen-Bodenbach übernommen.     1976 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Deutschen aus der Stadt Olmütz übernommen.  Stadtwappen  Blasonierung: „In Gold ein rotbezungter, goldbewehrter und -bekronter schwarzer (staufisch-reichsstädtischer) Adler.“ Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke Stadtmauer Stadtmauer → Hauptartikel: Nördlinger Stadtmauer  Die komplett erhaltene Stadtmauer von 1327 hat fünf Tore mit Tortürmen, elf weitere Türme und zwei Bastionen. Auch der Wehrgang ist vollständig erhalten und kann begangen werden.  Das größte Stadttor ist das Berger Tor im Süden. Im Uhrzeigersinn folgen das Baldinger Tor im Westen, das Löpsinger Tor, das auch das Stadtmauermuseum beherbergt, im Norden, das Deininger Tor im Nordosten und das Reimlinger Tor im Osten. Die Türme sind im Uhrzeigersinn Feilturm, Löwenturm, Oberer Wasserturm, Backofentürme (5), Spitzturm, Unterer Wasserturm und Reißturm. Die Alte Bastei, die in zwei Geschossen zehn Geschütze aufnehmen kann, ist vollständig erhalten. Die Neue Bastei hingegen wurde 1808–1826 abgebrochen.  Die Nördlinger Stadtmauer ist eine der besterhaltenen in Deutschland. Sie ist vollständig begehbar, so dass man darauf auf einer Länge von 2,6 km die ganze Stadt umrunden kann. Kirchen St.-Georgs-Kirche (der Daniel)  Das Wahrzeichen Nördlingens ist der rund 90 Meter hohe Kirchturm der 1427–1505 erbauten gotischen St.-Georgs-Kirche, der Daniel genannt wird. Sehenswert ist auch die katholische St.-Salvator-Kirche am südwestlichen Rand der Innenstadt. Die neogotische Friedhofskirche St. Emmeram wurde 1874–1875 erbaut, geht aber auf Nördlingens erste Kirche aus dem 9. Jahrhundert zurück. Die Spitalkirche entstand im 13. Jahrhundert als Teil des Heilig-Geist-Spitals. Die neuapostolische Kirche an der Gartenstraße wurde 1954 bezogen. Die Pfarrkirche St. Josef wurde 1960 bis 1962 errichtet. Marktplatz  Gleich nördlich der St.-Georgs-Kirche liegt der Marktplatz, auf dem sich im Mittelalter alljährlich zehn Tage lang das Messepublikum tummelte. Die Tuchhändler präsentierten ihre Ware im 1442–1444 entstandenen Brot- und Tanzhaus, dessen Obergeschoss als Festsaal diente. Mit ihm durch eine Brücke verbunden war zu Messezeiten das 1363 erbaute Fachwerkhaus Metzig, das an normalen Tagen die Verkaufsstände der Metzger beherbergte und zu Messezeiten als Erweiterung der Verkaufsfläche diente. Nördlich daran schließt sich das bereits 1304 urkundlich erwähnte Hohe Haus an.  Das Gasthaus zur Sonne auf der gegenüber liegenden Seite wurde 1350 erbaut und seit 1405 als Fürstenherberge genutzt. Um 1500 logierten dort die Kaiser Friedrich III. und Maximilian I., 1548 Karl V. 1788 war Johann Wolfgang von Goethe zu Gast, und 1970 nahmen die amerikanischen Astronauten des Apollo-Mondfahrtprogramms Quartier.  Nördlich anschließend liegt das Rathaus. Wie die St.-Georgs-Kirche und viele andere Stadthäuser ist es aus dem porösen Suevitstein des Nördlinger Rieses erbaut. Bereits 1313 ist es in einer Verkaufsurkunde belegt; in jener Zeit wurde es als Messekaufhaus genutzt. 1382 mietete die Stadt das Gebäude an und nutzt es seitdem ununterbrochen als Rathaus. Um 1500 wurde das Obergeschoss mit seinem Treppengiebel und dem Giebelerker auf das Gebäude gesetzt, 1509 wurde der Schatzturm und 1618 der repräsentative Renaissance-Treppenaufgang angebaut. Innen im großen Versammlungssaal, in dem sich im 16. Jahrhundert die Abgeordneten des Schwäbischen Bundes trafen, befindet sich ein großes, wertvolles Wandfresko von Hans Schäufelin.      Brot- und Tanzhaus      Fürstenherberge und Rathaus      Treppenportal zum Rathaus      Narrenbildnis am Rathaus      Bergertor      Blick vom Daniel auf das Rathaus  Altstadt Hafenmarkt Kupferstich 1651 (Andreas Zeidler) Neumühle  Die gesamte Nördlinger Altstadt beherbergt eine Fülle von liebevoll renovierten, prachtvollen Häusern aus dem Mittelalter und der Renaissance.  Wenige Schritte nordwestlich des Marktplatzes gelangt man über die Eisengasse zum Tändelmarkt und dem damit verbundenen Hafenmarkt. In der Eisengasse, die nach den früher dort niedergelassenen Eisenhändlern benannt ist, ist unter anderem das 1563 errichtete Schneidtsche Haus bemerkenswert. Im Dreißigjährigen Krieg diente es Gustav II. Adolf im September 1632 für zwei Tage als Unterkunft. Am Hafenmarkt befindet sich das Kaisheimer Haus, von 1278 bis 1802 Kastenhaus des Reichsstifts Kaisheim. Bis zu einem Brand am 3. Mai 1955 stand hier auch das Hafenhaus, ein prachtvolles ehemaliges Kaufhaus aus dem Jahr 1425.  An der Nordwestecke des Tändelmarkts fällt das große Klösterle ins Auge, ein ehemaliges Franziskanerkloster. Im Zuge der Reformation verwaiste das Kloster mehr und mehr. Die Stadt kaufte 1536 den Bau und ließ ihn 1584–1587 zu einem Kornspeicher umbauen. Der Chor wurde abgerissen und durch den heutigen großzügig angelegten Treppengiebel ersetzt.  Das westlich daran anschließende Gerberviertel beherbergt etliche der typischen Gerberhäuser mit ihrem Fachwerk und ihren großen, nach vorne kragenden Trockenböden und Galerien in den Obergeschossen. Den großen Wasserbedarf der Gerber deckte der Egerkanal, der das Viertel durchläuft. Bei der Brücke am nördlichen Ende des Viertels befindet sich das große, unterschlächtige Wasserrad der Neumühle.  Das um 1233 gegründete Heilig-Geist-Spital diente früher als Versorgungsstätte alter und armer Menschen. Wie viele ähnliche Einrichtungen jener Zeit wurde es durch Stiftungen finanziert und ausgebaut. Die Spitalkirche aus dem 13. Jahrhundert beherbergt wertvolle Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Heute befindet sich in seinen beiden Hauptgebäuden aus dem 15. und 16. Jahrhundert das Stadtmuseum.  Im südlichen Bereich der Altstadt ist das 1697 erbaute Wintersche Haus bemerkenswert. Der große, wohl proportionierte Fachwerkbau birgt an seiner Rückseite einen stilvollen Garten mit Blumengalerien im ersten und zweiten Stock. Am Weinmarkt befinden sich eine Reihe repräsentativer Bürgerhäuser und das große, massiv wirkende, 1541–1543 erbaute Hallgebäude. Es diente einst als Salz- und Weinlager der Stadt. Am Weinmarkt steht auch das ehemalige Gasthaus zur Krone, dessen Wirtin Maria Holl durch die Hexenprozesse berühmt wurde.  Eine Reihe bemerkenswerter Bürgerhäuser findet sich in der Polizeigasse, die den Weinmarkt mit dem Marktplatz verbindet. Darunter sind die Alte Post, das Mötzelsche Haus, das im 15. Jahrhundert von der Familie Oelhafen bewohnt wurde, und die Einhorn-Apotheke.  Östlich der Georgskirche, auf dem Rübenmarkt, steht der Kriegerbrunnen, ein Jugendstil-Bauwerk, das 1902 von Georg Wrba im Andenken an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 geschaffen wurde.  Der Stadtgraben ist im Bereich der Frickhinger-Anlagen, zwischen Ochsenzwinger und Berger Tor, als Parkanlage mit Skulpturen, exotischen Bäumen und Rosengarten (Rosarium) gestaltet.      Blick vom „Daniel“ über die südliche Altstadt. In der Mitte der Weinmarkt und das Hallgebäude, hinten das Berger Tor      Wintersches Haus      Gerberhaus      Klösterle  Baudenkmäler → Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Nördlingen Marienhöhe  Das Waldgebiet im Südosten der Altstadt bedeckt den Galgenberg sowie den Stoffelsberg und ist nach Marie Friederike von Preußen benannt. Die ursprünglich kahlen Hügel wurden 1834 erstmals mit Bäumen bepflanzt und seither nach und nach zum Landschaftspark gestaltet. Der Hexenfelsen auf dem Galgenberg war zur Zeit der Hexenverfolgung im Mittelalter eine städtische Hinrichtungsstätte. 1817 entstand auf der Marienhöhe der erste Bierkeller. Die drei dort heute noch existierenden Bierkeller sind beliebte Ausflugsziele. Am Südhang der Marienhöhe erstreckt sich das Nördlinger Freibad. Auch die Nördlinger Kreisklinik, das Stiftungskrankenhaus, befindet sich an der Marienhöhe. Von der Altstadt zur Marienhöhe führt der Kellermannsweg, eine Lindenallee mit 60 Bäumen, die 1906 gepflanzt wurden.[8] Lindenallee (Kellermannsweg) Panoramablick vom Daniel über Nördlingen Museen Mondgestein im Rieskratermuseum Detail im Bayerischen Eisenbahnmuseum      Das Rieskrater-Museum bietet interessantes Anschauungsmaterial über die geologische Entwicklung der Umgebung und eine Simulation des Ries-Impakts vor etwa 15 Millionen Jahren, bei dem das Nördlinger Ries entstand. Außerdem kann dort echtes Mondgestein besichtigt werden, das die Stadt Nördlingen als Dauerleihgabe von der NASA erhielt. Diese trainierte 1970 die Astronauten der Mission Apollo 14 im Ries. In Steinbrüchen im Ries kann Suevit-Gestein gefunden werden, das den Gesteinen auf der Mondoberfläche ähnlich ist. Es enthält Minerale, die nur unter den bei Meteoriteneinschlägen auftretenden extremen Druck- und Temperaturverhältnissen entstehen.     Das Stadtmuseum Nördlingen gibt Einblick in die Geschichte der Reichsstadt Nördlingen und die Siedlungsgeschichte des Nördlinger Rieses. Es beherbergt Tafelgemälde von Friedrich Herlin, Hans Schäufelin und Sebastian Taig. Auch die Schädelfunde aus den Ofnethöhlen sind dort zu sehen.     Das Stadtmauermuseum in den sechs Stockwerken des Löpsinger Torturmes dokumentiert die Geschichte der Nördlinger Stadtmauer. Hier sind ein Zinnfigurenmodell der Schlacht bei Nördlingen und ein Modell der gesamten Altstadt zu sehen.     Das Bayerische Eisenbahnmuseum beherbergt mehr als zweihundert Originalfahrzeuge, darunter die älteste betriebsfähige Regelspur-Dampflokomotive Deutschlands.     Das Museum augenblick – Museum für optische und akustische Attraktionen zeigt Exponate aus den Anfängen des Medienzeitalters: Guckkästen, Panoramen, Laterna magica, Drehorgeln, automatische Klaviere, Spieldosen und Grammophone.     Die Thiemig-Galerie im Weilbachhaus zeigte eine Dauerausstellung gerahmter Reproduktionen berühmter Maler. Sie wurde vom 1991 verstorbenen Verleger Günther Thiemig in der ehemaligen Pfisterei des Spitalhofs eingerichtet. Zu sehen waren Werke von Giotto, Tizian, Raffael, Dürer, Rubens, Goya, Macke, Marc und Kandinsky. 2012 wurde die Ausstellung geschlossen.  Theater  Die Schauspiel-Manufaktur in Nördlingen ist ein privat geführtes Schauspielhaus ohne eigenes Ensemble mit 99 Plätzen. Die Freilichtbühne Alte Bastei in einer mittelalterlichen Bastion ist jeden Sommer Schauplatz für historische und zeitgenössische Aufführungen der Laienspielgruppe Verein Alt Nördlingen. Ein unabhängiges und regional renommiertes Theaterprojekt ist das Dramatische Ensemble Nördlingen. Während der Wintersaison treten regelmäßig Tourneetheater im Stadtsaal Klösterle auf. Kleinkunstveranstaltungen finden im Kulturzentrum Ochsenzwinger statt.  Theaterhistorische Bedeutung erlangte Nördlingen dadurch, dass hier im Jahr 1604 mit einer gekürzten und vereinfachten Version von Romeo und Julia eine der ersten Shakespeare-Aufführungen außerhalb Englands stattfand.[9] Musik  Die 1924 gegründete Knabenkapelle Nördlingen gehört zu den namhaften Jugendblasorchestern in Süddeutschland. Die jungen Musiker sind weltweit auf Tournee und gestalten regelmäßig Fußballländerspiele und Staatsbesuche musikalisch. Die Stadtkapelle wurde 1990 gegründet. Die Rieser Musikschule bietet musikalische Früherziehung und Instrumentalunterricht an. Zahlreiche Chöre (u. a. Kantorei St. Georg), Klassik- und Jazzensembles sind als Vereine in Nördlingen eingetragen. Bekannte Kammermusikensembles treten bei der winterlichen Konzertreihe der Raiffeisen-Volksbank Ries auf. Die Nördlinger Kneiptour, während deren eine Vielzahl von Rock-, Pop- und Jazzbands gleichzeitig in Nördlinger Kneipen auftritt, findet seit 1996 jedes Frühjahr statt. Kino  Nördlingen hat zwei Kinos: Das Movieworld Nördlingen mit vier Sälen und das Ries-Theater in der Altstadt mit zwei Sälen. Moderne Kunst Kunstverein Nördlingen 2013 im Zentrum des „Kunstraumes am Bahnhof“ Lichtkunst im Jahr 2012  Der Kunstverein Nördlingen wurde im Juli 2001 gegründet und verfolgt das Ziel, die bildende Kunst, Künstlerinnen und Künstler sowie das allgemeine Verständnis nationaler und internationaler Kunst zu fördern. Er veranstaltet mehrmals im Jahr verschiedene Ausstellungen, Vorträge und Exkursionen, ergänzt durch ausstellungsdidaktische Angebote. In den Jahren 2006, 2011 und 2012 organisierte er Illuminationen verschiedener historischer Bauwerke der Stadt. 2012 bezog der Kunstverein Nördlingen seine neuen Räume im Gebäude der Post, als Inkubator und Keimzelle im Zentrum des „Kunstraumes am Bahnhof“. 2013 stand im Zeichen der Begeisterung der Jugend für die moderne Kunst und der Ausstellung Punk Rock – Junge Kunst zu Gast im Kunstverein Nördlingen.[10] Veranstaltungen      Im dreijährigen Turnus kann man in Nördlingen das Historische Stadtmauerfest der ehemals Freien Reichsstadt besuchen. Neben alter Handwerkskunst sind Ritter- und Reiterspiele des Mittelalters zu sehen.  Stabenfest      Das Stabenfest, das den Frühling begrüßen soll, geht auf das Jahr 1406 zurück und ist damit das älteste Kinderfest Deutschlands.[11] Es wird jedes Jahr am Montag nach dem Muttertag mit einem Umzug für alle Nördlinger Schulkinder, die sich mit den Stadtfahnen, Blumen und Birkenzweigen geschmückt haben, begangen.     Am zweiten Samstag nach Pfingsten beginnt jedes Jahr die Nördlinger Pfingstmesse[12] mit einem Festumzug. Sie dauert zehn Tage und beinhaltet eine Verbrauchermesse und einen Vergnügungspark.     Am Freitag vor dem Ersten Advent beginnt der Weihnachtsmarkt, der täglich geöffnet hat.[12]     Im Sommer findet in Nördlingen das Scharlachrennen statt. Dieses internationale Reitturnier geht auf das Jahr 1438 zurück.     Jährliche Veranstaltungen in der Altstadt sind Kunsthandwerkermarkt, Töpfermarkt, Rosenmarkt, Frühjahrsmarkt, Septembermarkt und Herbstmarkt sowie der im August stattfindende Flohmarkt für jedermann, der laut Stadtverwaltung einer der größten Märkte Bayerns ist.  Sport und Freizeit Sportvereine      Der TSV 1861 Nördlingen ist der mitgliederstärkste Sportverein in Nördlingen. Er bietet zahlreiche Sportarten an, darunter Badminton, Basketball, Fechten, Fußball, Handball, Judo/Ju-Jutsu, Leichtathletik, Rugby, Tischtennis, Turnen und Volleyball.     Der BG Donau-Ries wurde 2008 neu gegründet und ist Stammverein der aktuellen Mannschaft FriendsFactory Baskets in der Ersten Damen-Basketball-Bundesliga.     Der im Jahre 1984 gegründete Fußballverein SC Athletik Nördlingen ist vor allem durch seine Damenmannschaften im Fußball bekannt. Der Verein hat rund 300 Mitglieder. Er richtet Maibaumfeiern am Brettermarkt aus und unterhält am Stadtmauerfest ein eigenes Lager.     Der Rieser Ski- und Snowboardclub Nördlingen bietet in den Wintermonaten Skiausfahrten an. Es ist eine Ski- und Snowboard-Schule angeschlossen, die Kurse mit einem eigenen Lehrer-Team organisiert. Weiter werden Kurse für Fitness und Skigymnastik angeboten.     Der Tennisclub „Rot-Weiß“ Nördlingen e. V. feierte im Jahr 2002 das hundertjährige Bestehen. Insgesamt hat der Verein zehn Sandplätze am Fuße der Marienhöhe. Dort befindet sich auch das im Jahr 2007 eingeweihte Clubhaus.  Freizeit- und Sportanlagen  Der Rieser Sportpark ist eine parkähnliche Anlage. Im Zentrum steht das Leichtathletikstadion (Gerd-Müller-Stadion) mit einem Fassungsvermögen von ca. 10.000 Zuschauern sowie mehreren Ausweich- und Trainingsplätzen. Gleichzeitig ist es auch das Heimstadion der Fußballer des TSV Nördlingen. Daneben ist die Hermann-Keßler-Halle eine weitere zentrale Anlage im Rieser Sportpark. Sie ist als eine Vierfach-Halle aufgebaut und bietet seit einer Erweiterung ihrer Kapazität im Jahre 2008 bei Heimspielen der Nördlinger Basketballer (Giants Nördlingen) bis zu 3.000 Zuschauern Platz. Für Tennisspieler stehen hier mehrere Sandplätze und drei Hallenplätze zur Verfügung. Zudem existiert in Nördlingen ein Flugplatz für Motor- und Segelflug. Der Eisplatz am Bäumlesgraben ist laut Stadtverwaltung eine der größten Natureisbahnen Süddeutschlands.  Am Südhang der Marienhöhe befindet sich das Solarbad – ein im Jahr 1995 umgebautes Freibad. Auf den Dächern sind Schwimmbadabsorber und eine Photovoltaikanlage angebracht. Das städtische Hallenbad ist in der Gerhart-Hauptmann-Straße.  Im Stadtgebiet bieten zwei Fitnessstudios die Möglichkeit zum Kraft und Ausdauertraining. Jugendarbeit  Die Stadt Nördlingen fördert den gemeinnützigen Treffpunkt der Jugend Nördlingen e. V. Sie stellt dem Verein, der sich um Angelegenheiten der offenen Jugendarbeit kümmert, die Räumlichkeiten des ehemaligen städtischen Eichamtes in der Lerchenstraße zur Verfügung. Der Verein engagiert sich z. B. in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Nördlingen und weiteren ehrenamtlichen Helfern in einem Integrationsprojekt für Spätaussiedler aus Russland.[13] Cittàslow Cittàslow-Festival im Jahr 2012 Cittàslow-Schnecke in der Cittàslow-Stadt Nördlingen  Nördlingen wurde als eine der wenigen Städte in Deutschland in die Slow-Food-Bewegung Cittàslow aufgenommen. Hauptziele sind die Entschleunigung, die Verbesserung der Lebensqualität, das Verhindern der Vereinheitlichung und der Amerikanisierung von Städten, in denen Franchise-Unternehmen dominieren. Die Zulassungskriterien betreffen die sieben Themenbereiche Umweltpolitik, Infrastrukturpolitik, urbane Qualität, Aufwertung der einheimischen, regionalen Erzeugnisse, Gastfreundschaft, Bewusstsein und landschaftliche Qualität.[14] 2012 entwickelte sich das sommerliche Cittàslow-Festival wieder zu einem Besuchermagneten. Wirtschaft und Infrastruktur Verkehrsverbindungen Bahnhof Nördlingen um 1900 Bahnhofsanlage Straßen      Nördlingen liegt an der Romantischen Straße, die hier als Bundesstraße 25 verläuft und Würzburg mit den Königsschlössern bei Füssen verbindet.     In Nördlingen beginnt die Schwäbische Albstraße B 466 (Schwabach–Ulm).     Die Bundesautobahn 7 (Würzburg–Ulm) verläuft ca. 25 km westlich von Nördlingen.     In Nördlingen endet die Bundesstraße 29 Waiblingen–Nördlingen.  Schiene  Die Eisenbahn erreichte 1849 mit der Ludwig-Süd-Nord-Bahn Nördlingen. In diesem Jahr wurde der Bahnhof eröffnet, abschnittweise auch die Strecke Donauwörth-Nürnberg. Im Bahnhof Nördlingen halten heute regulär Züge der Riesbahn Aalen–Donauwörth. Die Strecke nach Dombühl und die Strecke über Gunzenhausen nach Nürnberg haben ihren regulären Personenverkehr 1985 verloren. Für die Strecke Dombühl-Dinkelsbühl ist eine Reaktivierung geplant, zwischen Wassertrüdingen und Gunzenhausen ist sie in der Diskussion.[15] Die Nebenbahn nach Wemding ist abgebaut. Die einstige Funktion Nördlingens als Eisenbahnknoten ist damit verschwunden. Im historischen Bahnbetriebswerk ist heute das Bayerische Eisenbahnmuseum untergebracht. Luftfahrt  Direkt nördlich der Stadt betreibt der Rieser Flugsportverein e. V. einen Sonderlandeplatz, den auch die Wallersteiner Firma HeliAviation für Flugstunden mit Hubschraubern benutzt. Der Verkehrslandeplatz Aalen-Heidenheim ist 20 km von Nördlingen entfernt. Die nächsten Verkehrsflughäfen befinden sich in Nürnberg, Stuttgart, Memmingen und München. Wirtschaft  Nördlingen ist geprägt durch eine Fülle von Betrieben der verschiedensten Branchen, die überwiegend mittelständische Strukturen besitzen. Von den ursprünglichen textilverarbeitenden Betrieben ist nur die gehobene Modemarke Strenesse vorhanden. Der örtliche Handel hat eine zentrale Rolle und deckt ein weites Einzugsgebiet im ländlich geprägten Umland ab. Traditionsunternehmen Nördlinger Druckerei  Entsprechend dem hohen Alter und der einstmals enormen Bedeutung der Stadt finden sich in Nördlingen Betriebe mit teilweise jahrhundertelanger Tradition.      Die 1608 gegründete Ankerbrauerei ist seit Schließung der Sixenbrauerei im Jahre 1990 die letzte verbliebene Brauerei mit Jahrhunderttradition.     Der Verlag C. H. Beck wurde 1763 gegründet. Der Verlag ist inzwischen in München ansässig, die verlagseigene Druckerei aber weiterhin in Nördlingen.     An die lange Druckertradition in Nördlingen erinnern heute die Rehlensche Handpresse, die ehemalige Buchdruckerei Greno sowie mehrere kleine und mittelständische Druckereibetriebe.     Die Firma Carl Heuchel ist ein 1831 gegründetes Bauunternehmen mit rund 140 Mitarbeitern (Stand 2013).  Unternehmen      Die in Nördlingen ansässige Modeschöpferin Gabriele Strehle kreiert unter dem Markennamen Strenesse Damen- und Herren-Oberbekleidung.     Der Duftstoff- und Aroma-Hersteller Symrise hat in Nördlingen einen Standort für die Erforschung und Produktion von Aromen und Grundstoffen für die Getränkeindustrie.     DS Smith Packaging produziert am Standort Nördlingen Verpackungen und Displays.     Die Kathrein-Werke betreiben in Nördlingen ein Werk für Mobilfunkantennen mit mehr als 800 Beschäftigten.     Die SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH entwickelt und fertigt hochgenaue Verzahnungselemente und Getriebe am Standort Nördlingen.     Der BayWa-Konzern betreibt in Nördlingen einen Agrar- und Baustoffhandel, einen Bau- und Gartenmarkt sowie einen Mineralölvertrieb mit angeschlossener Tankstelle.     Das Schwarzer Reise- und Verkehrsbüro ist integraler Bestandteil der örtlichen Infrastruktur.     Im Nördlinger Werk von Hamilton Sundstrand fertigen 85 Mitarbeiter[16] Komponenten für die Luft und Raumfahrtindustrie.     Die Glockenschweißerei Lachenmeyer repariert Kirchenglocken aus aller Welt.     Die Riesmetall GmbH ist auf galvanische Verzinkung spezialisiert.     Die Brauerei Maierbier ist in Nördlingen ansässig und braut dort seit Sommer 2011 Bier.     Die BayernBahn, ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen, hat ihren Sitz am Nördlinger Bahnhof.  Tourismus  Nördlingens mittelalterliche Altstadt ist bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als Touristenziel beliebt. Fremdenverkehr und Gastronomie bilden eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine Nördlingens. Für 2010 zählte die Stadtverwaltung 88.521 Übernachtungen in den erfassten Betrieben mit mehr als acht Betten.[17] 2007 waren es 70.267 Übernachtungen: Ein Drittel der Gäste kam aus dem Ausland, die meisten davon aus Italien, Südkorea, den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Neben der Altstadt hat sich auch der geologisch einmalige Rieskrater zum Anziehungspunkt für Touristen entwickelt. Um das geologische Naturerbe stärker als zuvor der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde der Geopark Ries ausgewiesen. Nördlingen liegt an der Romantischen Straße, der Schwäbischen Albstraße, am Fernwanderweg vom Main zur Donau und am Jakobsweg I der Deutschen St. Jakobusgesellschaft. Der Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins verläuft südlich von Nördlingen am Riesrand. Der Rieskrater-Planetenweg mit dem Kuppelhelm der St.-Georgs-Kirche als Sonne erstreckt sich im Ries bis zur Plutodarstellung kurz vor Harburg. Medien  Die örtliche Tageszeitung trägt den Namen Rieser Nachrichten und ist eine Lokalausgabe der Augsburger Allgemeinen. Des Weiteren erscheinen in Nördlingen die Anzeigenblätter Extra Ran, WochenZeitung – WZ aktuell und Sonntagszeitung. Mediengeschichte  Die erste Zeitung, die in Nördlingen erschienen ist, trug den Namen Continuation der Augspurger Zeitung und wurde von Lucas Schultes gedruckt. Schultes war 1632 von Oettingen, wo er bereits seit 1627 eine Zeitung herausgegeben hatte, nach Nördlingen umgesiedelt. Bildung      Bibliothek der Galvanotechnik     Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Nördlingen     Förderschule Sankt-Georg-Schule     Grundschulen: Grundschule an der Schillerstraße (Einweihung 1973), Hans-Schäufelin-Grundschule (Squindostraße) (Einweihung 1960), Grundschule Mitte, GS Mitte – Außenstelle Baldingen, Grundschule Kleinerdlingen-Ederheim, Volksschule Löpsingen     Landwirtschaftsschule     Liselotte-Nold-Schule; Berufsfachschulen für Altenpflege, Altenpflegehilfe, Hauswirtschaft und Kinderpflege     Meisterschule für das Bauhandwerk; Aus- und Fortbildungszentrum     Mittelschule Nördlingen     Realschule Maria Stern     Rieser Musikschule e. V.     Rieser Volkshochschule     Staatliche Fritz-Hopf-Technikerschule für Mechatronik, Bau-, Elektro- und Maschinenbautechnik´     Staatl. gewerbliche, kaufmännische, hauswirtschaftliche Berufsschule mit Berufsaufbauschule (Einweihung 1963)     Staatl. Wirtschaftsschule     Stadtbücherei Nördlingen     Technologie Centrum Westbayern (TCW) (An-Institut der Hochschule Augsburg)     Theodor-Heuss-Gymnasium (Einweihung 1964)     Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen (ZERIN) (betreut vom Museum für Naturkunde (Berlin))  Justiz  Nördlingen ist Sitz eines Amtsgerichtes, das zum Landgerichtsbezirk Augsburg und zum Oberlandesgerichtsbezirk München gehört. Persönlichkeiten → Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Nördlingen Söhne und Töchter der Stadt      Heinrich von Nördlingen (* um 1310, † wohl nach 1356), Mystiker     Friedrich Herlin (* um 1430, † um 1500), Maler der Spätgotik     Kaspar Kantz (1483–1544), lutherischer Theologe und Reformator     Hugo de Senger (1835–1892), deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge     Oscar Mayer (1859–1955), Metzger und US-amerikanischer Lebensmittel-Tycoon     Gerhard („Gerd“) Müller (* 1945), als „Bomber der Nation“ bekannter Fußballspieler     Frère Alois (* 1954), seit August 2005 der Prior der ökumenischen Bruderschaft von Taizé und Nachfolger ihres Gründers Roger Schutz  Persönlichkeiten, die in Nördlingen gewirkt haben      Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, (1493–1541), Arzt, Alchemist, Mystiker, Laientheologe und Philosoph     Hans Schäufelin (auch Schäufelein, Schäuffelein, Scheifelen, Scheuflin) (um 1480/1485 – um 1538 oder 1540), Maler, Grafiker, insbesondere Holzschneider und Buchillustrator     Maria Holl (1549–1634), widerstand in den berüchtigten Hexenprozessen den Folterungen, brachte die „Unfehlbarkeit“ der Ankläger ins Wanken und leitete das Ende der Hexenprozesse ein.     Wilhelm Ludwig Wekhrlin (1739–1792), Journalist und Schriftsteller der Aufklärung     Wilhelm Hauff (1802–1827), Schriftsteller     Friedrich Völklein (1880–1960), bayerischer Heimatdichter     Ernst Niekisch (1889–1967), sozialistischer Politiker und Schriftsteller  Sonstiges Kulinarische Spezialitäten      Rieser Bauerntorte     Rieser Küchle     Stabenwürste bzw. Messwürscht (lange, schlanke Bratwürste)  Nördlingen im Film  Nördlingens mittelalterliche Altstadt wurde mehrfach von Filmemachern als Kulisse benutzt. So sind Nördlingen-Aufnahmen in den Filmen Charlie und die Schokoladenfabrik (1970) und Bibi Blocksberg (2002) zu sehen. Die Bilderbuchstadt Kinkan, Schauplatz der japanischen Zeichentrickserie Princess Tutu, ist Nördlingen nachempfunden. Nördlinger Gebäude wie die St.-Georgs-Kirche, die Alte Schranne, das Löpsinger Tor, der Kriegerbrunnen und das Klösterle sowie das Narrenbildnis am Rathaus sind hier nahezu originalgetreu dargestellt. Für die Produktion Wir Schildbürger (1972) der Augsburger Puppenkiste diente ein Modell der Stadt Nördlingen als Kulisse. Sowohl in der zweiten als auch in der dritten Staffel der Terra-X-Dokumentationsreihe Deutschland von oben wird Nördlingen u. a. als Beispiel einer mittelalterlichen „Musterstadt“ gezeigt.  Der ZDF-Zweiteiler Schicksalsjahre (2011) mit Maria Furtwängler wurde zum Teil in Nördlingen aufgenommen. In Nördlingen und Umgebung wurde der Spielfilm Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel gedreht.  Auch für den Anime Attack on Titan wurde die dortige fiktive Stadt der Stadt Nördlingen in einer Variante aus dem 19. Jahrhundert nachgebildet.
Stairs of the rathaus as depicted in 1927 by the painter Richard B. Adams (now in the stadtmuseum)
Нёрдлинген (нем. Nördlingen) — город в Германии, районный центр, расположен в земле Бавария.  Подчинён административному округу Швабия. Входит в состав района Донау-Рис. Население составляет 19 023 человека (на 31 декабря 2010 года).[1] Занимает площадь 68,10 км². Официальный код — 09 7 79 194.  Город расположен в центре долины Нёрдлингенский Рис, образованной ударным кратером метеорита. Город также был местом двух сражений во время Тридцатилетней войны. Сегодня это один из трех городов в Германии, который имеет полностью сохранившиеся городские стены (два других города - Ротенбург-на-Таубере и Динкельсбюль). Нёрдлинген около 1650 г.  В городе располагаются музеи, такие как Баварский музей железной дороги, Городской музей, Музей городской стены (Stadtmauermuseum) и другие.  Нёрдлинген был одним из первых протестантских городов и принял участие в акции протеста в Шпейере в 1529 году. В 1802 году Нёрдлинген перестал быть свободным имперским городом, войдя в состав Баварии. 
Löpsinger Tor
Vers -90, un camp romain avec agglomération (vicus) est attesté. Il disparaît vers 259/260 lors de la conquête du Sud de l'Allemagne actuelle des Alamans. Le nom de cette agglomération était probablement Septemiacum. Ce nom apparaît dans la table de Peutinger (Tabula Peutingeriana). Le Nördlingen romain est peu connu.  Le peuplement alémanique s'est fait aux VIe et VIIe siècles. Nordilinga est mentionné pour la première fois dans un document carolingien de 898.  En 1215, Nördlingen devient une ville impériale libre. En 1219, la foire de la Pentecôte, la plus importante de la Haute Allemagne dure 10 jours.  En 1529, elle fait partie de la minorité protestante à la Diète d'Empire de Spire. Le protestantisme s'y développe.  Pendant la guerre de Trente Ans, Nördlingen est le lieu de deux batailles, en 1634 et 1645. La ville perd la moitié de sa population et son importance économique.  Il faudra attendre 1939 pour que la population retrouve son niveau de 1618. Au 31 décembre 2007, la ville comptait 20 122 habitants.  Occupant une position commerciale importante, la cité a vu entre 1796 et 1800 les engagements victorieux des Français sur les Autrichiens.
The Hotel we stayed in then and now- the Wengers Brettl. In front of the building next to it are these stoplerstein- reminders of the Jewish family who lived next door and later murdered in the Holocaust.
讷德林根(德语:Nördlingen)是德国巴伐利亚州西部的一个市镇,总人口19048人(2011年12月31日),位于一个巨大的撞击坑的中间,也是三十年战争期间讷德林根战役的所在地。今天,这里是仅有的三座完全为城墙环绕的城市之一,另外两座是罗滕堡 (陶伯河)和丁克爾斯比爾。  這個小鎮特別之處是建立在一個1500萬年前直徑1.5公里的隕石坑中,是個獨一無二的隕石坑古鎮。這個隕石坑是地球上現存最大的隕石坑之一,坑洞面積大再加上千萬年的大自然風雨侵蝕和人類的開墾,所以感覺不到走在巨大的隕石坑洞裡。  古罗马城堡的遗址已经在地下发现。1998年,该市庆祝建城1100周年。 
Brettermarkt in 1918 and today 

Hof (Swabia)
 
The Christuskirche flying the Nazi banner and today...
... where it has recently courted controversy after one of its paintings was identified as showing Hitler beside Christ. Recent cleaning of the painting - first unveiled when the Christus Church in the northern Bavarian city of Hof was consecrated in 1939 - shows an uncanny likeness to the former Fuehrer.   There is the toothbrush moustache, the hair parted on one side and the staring, maniacal eyes which made him a dark Messiah to so many Germans. Evangelical pastor Martin Goelkel, who recently left after eight years at the church some call the 'Nazi Temple,' believes the likeness is just co-incidental but its discovery so long after it was painted is causing a stir among his flock.  'Some people have called this a Nazi place over the years but I don't think this is true,' he said.  'It was designed and inaugurated in a severe time for Germany, no question, but if I interpret the pictures correctly they are now about the glorification of the powerful during this time.  'On the contrary; the individual is made aware that his life belongs to Christ no matter how powerful he feels personally - there is another power over him, a stronger power. This is no Hitler homage, in my eyes. We find people asking something of Christ, there is someone kneeling before him. God resists the proud, but the humble he gives his grace to. Hitler, however, stands imperiously at the side, alone, wearing boots, his robe somehow militaristic. Haughty and arrogant.  'He looks like a rabbit before slaughter. He is a man on the edge, an outsider.'  He claims that in all the years that the church has been open for worship no-one has objected to the Hitler painting near the altar. But now there are rumblings of discontent with some parishioners calling for him to be erased.  'It is not right under any circumstances that the biggest mass killer in history should be featured in a painting in a house of Christian worship,' one of the flock said in a recent interview on Radio Bavaria.  Pastor Goelkel added that he thought the painting should not be removed. 'This image is a central challenge to Nazism: Christ is in the middle. The powerful can stand idle as much as they want,' he said.

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Das Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager VII A (kurz: Stalag VII A) war ein Kriegsgefangenenlager der deutschen Wehrmacht, das im Herbst 1939 im Norden der Stadt Moosburg an der Isar (Oberbayern) zwischen Amper und Isar auf halbem Weg zwischen Freising und Landshut an einer Eisenbahnlinie (separate Bahnstation) errichtet wurde. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs waren dort und in seinen Nebenlagern 80.000 Kriegsgefangene vieler Nationalitäten interniert. Es gilt als größtes Kriegsgefangenenlager innerhalb Deutschlands. Ein Drittel des Lagergebiets diente als Kriegsgefangenenlager sowjetischer Offiziere. Das Lager wurde am 29. April 1945 von in Richtung München vorstoßenden US-amerikanischen Truppen befreit. Später diente es als Internierungslager. Ab 1948 entstand auf dem Gelände der Moosburger Stadtteil Neustadt.  Inhaltsverzeichnis      1 Geschichte     2 Befreiung und Nachkriegszeit     3 Gedenken     4 Siehe auch     5 Weblinks  Geschichte  Die Planungen zur Errichtung des Kriegsgefangenenlagers wurden bereits im September 1939, kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, angestoßen. Das Generalkommando des Wehrkreises VII in München nahm dazu ein zwischen den Flüssen Isar und Amper gelegenes Areal nördlich von Moosburg a. d. Isar in Aussicht. Binnen 14 Tagen sollte hier ein Lager für 10.000 Kriegsgefangene entstehen.  Die ersten Gefangenen kamen am 19. Oktober 1939. Sie wurden zunächst provisorisch in Zelten untergebracht. In der Halle einer angrenzenden Kunstdüngerfabrik wurde eine Entlausungsanstalt errichtet. Ab 1940 wurden zusätzliche Baracken errichtet. Bis zum Sommer 1940 war die Fläche des Lagers auf 350.000 m² angewachsen.  Anfänglich wurden in dem Lager hauptsächlich Polen und Ukrainer untergebracht. Nach dem Westfeldzug 1940 wurden zunehmend Franzosen (und Soldaten der polnischen Einheiten in Frankreich) nach Moosburg deportiert, nach dem Überfall auf die Sowjetunion auch eine große Zahl sowjetischer Gefangener. Bis Ende des Krieges wuchs die Zahl der Insassen auf 80.000 an (darunter waren alleine etwa 200 Generale); sie wurden in umliegenden Industriebetrieben, in der Landwirtschaft und im Gewerbe eingesetzt. Zehntausende Kriegsgefangene waren in Nebenlagern und Arbeitskommandos in der Umgebung untergebracht. Etwa 2000 deutsche Wachmannschaften des 512. Landeschützen-Bataillons waren in einem eigenen Kasernenbereich zwischen Moosburg und dem Stalag stationiert. Moosburg selbst zählte dagegen damals noch deutlich unter 10.000 Einwohner.  Durch die Anwesenheit des Lagers blieb das gesamte Umland von Bombardierungen verschont. Befreiung und Nachkriegszeit  Am 29. April 1945 wurde das Lager von einer Einheit der 14. Panzerdivision der United States Army unter General Charles H. Karlstad befreit, wobei die Übergabe relativ geordnet und nahezu kampflos vonstattenging. Die Brücke über die Isar wurde von der Wehrmacht verteidigt und noch gesprengt.  Das Gelände wurde zu einem Internierungslager für deutsche Zivilisten umfunktioniert, die für ihre Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus zur Rechenschaft gezogen werden sollten; das „Civilian Internment Camp No. 6“. Zeitweilig waren bis zu 12.000 Deutsche auf dem Gelände in Haft. 1948 gab die US-Militärregierung das Lager auf und übertrug das Gelände an den Freistaat Bayern.  Er errichtete hier neue Wohnungen für zahlreiche Heimatvertriebene. Aus dieser Ansiedlung entstand in den Folgejahren der neue Moosburger Stadtteil Neustadt, so dass wenige Bauten noch an das Lager erinnern. Drei verbliebene Baracken der Wachmannschaft wurden nach Abbruchplänen der Stadt Moosburg am 15. Februar 2013 in die Bayerische Denkmalliste aufgenommen. Gedenken  Tote des Stalag VII A wurden auf dem Friedhof Oberreit (Ortsteil in Richtung Thonstetten) bestattet. Es soll sich um 1000 bis 2000 Tote, davon 800 sowjetische Soldaten, gehandelt haben. Ohne Grab starben die Sowjetsoldaten, die zur Ermordung in die Konzentrationslager deportiert wurden.  1958 wurden die Überreste der Toten auf den Soldatenfriedhof in Schwabstadl, Landkreis Landsberg, umgebettet und der Friedhof aufgelassen. Dabei haben 756 Sowjetsoldaten, 59 Jugoslawen, 6 Polen, 5 Rumänen und ein Grieche in der Anlage in Schwabstadl ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Überreste von 33 italienischen Soldaten wurden in die Italienische Kriegsgräberstätte im Waldfriedhof nach München umgebettet.  Erst 1982 wurde vor Ort ein Gedenkkreuz errichtet und feierlich geweiht. Dabei waren neben staatlichen Repräsentanten auch Vertreter der französischen Lagergemeinschaft anwesend.